Och, ja. Theorethisch sehr viele Sprecher der Ex-DDR, die in den 1990er, manchmal 2000er noch bei diversen Firmen unterkamen wie Interopa, Hermes, TV+Synchron, Johannisthal, ARENA. Da waren echt tolle und markante Stimmen dabei wie...
Manfred Wagner, Jochen Thomas, Klaus Piontek, Wolfgang Dehler, Dieter Bellmann, Helmut Müller-Lankow, Dietmar Richter-Reinick, Manfred Richter, Gottfried Richter, Justus Fritzsche (Köln, Offenbach, Frankfurt), Rainer Büttner, Gerry Wolff, Wolfgang Ostberg, Peter Zintner, Thilo Henze, Franz Viehmann, Joachim Konrad, Hansjürgen Hürrig, Martin Seifert, Werner Kanitz, Hans Oldenbürger, Detlev Witte, Hans-Joachim Hanisch, Wolfgang Winkler, Jaecki Schwarz, Nadja Engel, Ingrid Schwienke, Hanna Bechstedt, Wolfgang Lohse, Winfried Wagner, Werner Senftleben, Petra Kelling, Peter Panhans, Solveig Müller, Erhard Köster, Jürgen Zartmann, Hans-Ulrich Lauffer, Alfred Struwe, Marijam Agischewa, Walter Jäckel, Achim Petry
Aktuell schaue ich ja nochmal die alten Folgen von Malcolm Mittendrin. Und das beweist mir äußerst schmerzlich, wie sehr ich Bodo Wolf vermisse. Seine Bandbreite von Comedy, Ernsthaftigkeit und Drama bleibt unglaublich. Als Kind auf Super RTL irgendwann über die Serie Monk gestolpert, da ist er mir das erste Mal positiv aufgefallen und wirkte auf mich ziemlich authentisch in der Rolle. So gesehen war er eine der Stimmen, mit denen ich quasi aufgewachsen bin, in zahlreichen Games hab ich ihn erkannt und mich jedes Mal gefreut, wenn er zu hören war. Monk wäre für mich auch nicht Monk ohne seine grandiose Leistung. Tony Shalhoub und das Team der Serie verdient jedes Lob, aber gleiches gilt für das Synchronteam und Wolf.
Jüngst wurde mir nochmal bewusst, was für ein herber Verlust das zu frühe Gehen von Claudia Galdy war. Insbesondere als Kim Wexler in Better Call Saul und Claire Temple in den Marvel-Netflix-Serien bleibt sie mir bis heute in Erinnerung. So eine warme und tolle Stimme.
Ach komm, nochmal ein bisschen die Vergangenheit beweinen...
Gestern Abend habe ich nach einiger Zeit wieder mal "Forrest Gump" geschaut. Der Film ist sowieso wunderschön, aber ich habe wieder mal festgestellt wie "anders" Tom Hanks mit Arne Elsholtz gewirkt hat. Irgendwie "farbenfroher", keine Ahnung, ich weiß nicht wie ich's sagen soll. Vielleicht lag's auch an der Filmatmosphäre an sich, aber ich habe wieder festgestellt wie "besonders" die Kombi Hanks/Elsholtz (gerade in dieser Phase) war und wie schade es ist, dass es das so nicht mehr gibt.
So ist es. Seit Elsholtz tot und wo Tennstedt bei Hanks gänzlich übernommen hat ist Hanks als Schauspieler bei mir auch nicht mehr so präsent wie früher. Mit Elsholtz war er im deutschen was besonderes. Mit Tennstedt einer unter vielen.
War damals aber bei Robin Williams auch genauso gewesen als Bodo Wolf übernommen hatte.
Bei Jeff Goldblum kann ich mich mit Umbach als Nachfolger schon irgendwo anfreunden. Bei Bill Murray ist es mit gutem Ersatz schwieriger. Da wurden bislang aber auch Leute ausprobiert, die mir so gar nicht zusagten. TNW muss sich wegen Ghostbusters da auch nicht gleich als Dauerlösung etablieren.
Ich kenne halt die Bill Murray/Arne Elsholtz-Kultkombi wirklich nur - als Kult - in "Murmeltier" und als "Ghostbusters". Klar kenne ich auch "Ed Wood" oder "Lost in Translation", aber so viele Murray-Filme sind mir dann auch nicht geläufig. Bei Jeff Goldblum dito, da sind's halt "Independence Day" und "Jurassic Park", die ich so richtig kenne, der Rest sind Dinger wo man sich denkt, achja, nett dass er ihn gesprochen hat, aber gut, die sind so "geradeaus", da hätte es auch jeder andere sein können.
Bei Hanks sind schon Banger dabei: Philadelphia, Forrest Gump, Apollo 13, Terminal, Green Mile, Soldat Ryan, Cast Away, usw...in den Rollen hätte ich mir keinen anderen Sprecher gewünscht. Vielleicht liegt's aber auch an den Filmen an sich...