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Dieses Thema hat 124 Antworten
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 Allgemeines
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Ludo


Beiträge: 557

15.05.2022 10:17
#121 RE: Stimmen, die man sich einfach nicht (oder nur schwer) einprägen kann Zitat · antworten

Julien Haggège, Kim Hasper und Marcel Collé sind für mein Ohr immer recht unzugänglich, trotz ihrer großen Präsenz in Filmen der letzten 20-25 Jahre. Zwar sitze ich dann oft da und denke mir "Das ist doch…das ist doch…", kriege die Stimmen meist aber dennoch nur selten zusammen. Beim jungen Hans-Jürgen Dittberner ist es ähnlich, genau wie bei Claus Jurichs – trotz Superman und Robin Hood. In vielen Rollen der 70er und 80er höre ich die beiden, ohne zu wissen, dass sie mitsprechen praktisch nie heraus.
Und ich begehe wahrscheinlich ein Sakrileg: In älteren Semestern ist es vor allem Heinz Engelmann, jedoch nur wenn er nicht John Wayne spricht. Ich weiß nicht was das für ein Effekt ist, aber sobald er abseits von diesem auf anderen Schauspielern zu hören ist, finde ich ihn irgendwie farblos, nicht unmarkant aber auch irgendwie nicht präsent. Sobald er aber auf John Wayne zu hören ist, dauert’s keine Millisekunde und ich habe ihn drin und muss nicht überlegen, ob's doch Lukschy ist.


Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

16.05.2022 08:03
#122 RE: Stimmen, die man sich einfach nicht (oder nur schwer) einprägen kann Zitat · antworten

Zitat von Ludo im Beitrag #121
Sobald er aber auf John Wayne zu hören ist, dauert’s keine Millisekunde und ich habe ihn drin und muss nicht überlegen, ob's doch Lukschy ist.

So unterschiedlich sind die Lauscher - ich wüsste keine zwei Stimmen dieser Generation und dieses Besetzungsprofils, die sich so deutlich unterscheiden wie Engelmann und Lukschy, auch wenn sie häufig die selben Schauspieler synchronisierten. Bei Engelmann schwang immer eine Leichtigkeit und wann immer möglich Ironie mit, während Lukschy unglaublich schwer und tragisch war (seine komischen Fähigkeiten erkannte er vielleicht selbst erst recht spät). Vielleicht bin ich stärker durch Stewart Granger geprägt, bei dem dieser Unterschied besonders auffällig ist.

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 16.480

16.05.2022 08:50
#123 RE: Stimmen, die man sich einfach nicht (oder nur schwer) einprägen kann Zitat · antworten

Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #122
So unterschiedlich sind die Lauscher - ich wüsste keine zwei Stimmen dieser Generation und dieses Besetzungsprofils, die sich so deutlich unterscheiden wie Engelmann und Lukschy, auch wenn sie häufig die selben Schauspieler synchronisierten. Bei Engelmann schwang immer eine Leichtigkeit und wann immer möglich Ironie mit, während Lukschy unglaublich schwer und tragisch war (seine komischen Fähigkeiten erkannte er vielleicht selbst erst recht spät). Vielleicht bin ich stärker durch Stewart Granger geprägt, bei dem dieser Unterschied besonders auffällig ist.

Ich nehme an, dass, was du über Engelmann schreibst, trifft aus deiner Sicht ebenso auf Klinger zu, von dem du mal meintest, er und Lukschy seien von der Spielweise extrem unterschiedlich?

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

16.05.2022 09:27
#124 RE: Stimmen, die man sich einfach nicht (oder nur schwer) einprägen kann Zitat · antworten

Auf jeden Fall.

Gruß
Stefan

Ludo


Beiträge: 557

16.05.2022 10:20
#125 RE: Stimmen, die man sich einfach nicht (oder nur schwer) einprägen kann Zitat · antworten

Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #122
Bei Engelmann schwang immer eine Leichtigkeit und wann immer möglich Ironie mit, während Lukschy unglaublich schwer und tragisch war (seine komischen Fähigkeiten erkannte er vielleicht selbst erst recht spät). Vielleicht bin ich stärker durch Stewart Granger geprägt, bei dem dieser Unterschied besonders auffällig ist.



Ja, stimmt....daran könnte ich es vielleicht besser unterscheiden, wobei ich diese "Leichtigkeit" bei Engelmann (den ich wie gesagt abseits von Wayne irgendwie immer "unauffällig" finde) bis dato nie so ganz wahrgenommen habe. Allerdings kann es auch daran liegen, dass nach meiner Ansicht, einige dieser großen Stimme der 50er Jahre (auch in Zusammenhang mit Ausdrucksweise und Tonqualität) immer recht resolut wirken, wodurch vielleicht dieser Effekt bei mir entsteht?

Und zu Lukschy: Ja, diese Schwere ist mir auch schon aufgefallen, ich finde auch dass er immer recht behäbig klang, wodurch ich ihn bspw. auf Stewart Granger (ich denke darauf wolltest du mit "Auffälligen Unterschied" hinaus) auch ziemlich fehlbesetzt fand (ich bevorzuge Curt Ackermann). Wenn ich mal einen Vergleich machen darf: für mich hat die Kombi Lukschy/Granger einige Parallelen zur Kombi Kerzel/Hoffman. Auf der einen Seite hat man zwei "frech" und "juvenil" wirkende Schauspieler, die sich auch durch eine recht dynamische und agile Spielweise auszeichnen, auf der anderen Seite zwei schwere, volle Stimmen die völlig konträr immer eine leicht konservative "Unlockerheit" ausstrahlen und überspitzt ausgedrückt, stimmlich eigentlich der eigene Vater sein könnten. Bei Kerzel (den ich an sich natürlich sehr schätze und gern höre) kommt noch hinzu, dass er immer sowas "generalhaftes" in seiner Stimme hat. Barschheit, Strenge und vor allem Autorität ausstrahlt, wodurch viele Rollen des jung wirkenden Hoffman in der Vergangenheit unnötig unnahbar, fast schon irgendwie fies wirkten und die Bild-Ton-Schere natürlich weit auseinanderklaffte

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