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Dieses Thema hat 971 Antworten
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Graf Zahl



Beiträge: 41

06.05.2018 11:50
#946 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Serienfan im Beitrag #945

Mag sein. Aber wenn man Völz angeblich für die letzte "Californication"-Staffel und die letzten Sheen-Episoden von "Two And a Half Man" mehr bezahlt hat, wäre es da wirklich so "Präzedenzfall"-gefährlich gewesen, beim Reunion-Special von "Akte X" (das ja zunächst nur sechs Folgen umfasste) zumindest mal mit Völz zu verhandeln?


Ich schätze, dass man ihm widerwillig zustimmte, weil man wusste, dass es die letzte Staffel war. Vermutlich entschied man in diesem Moment schon, dass man ihn künftig meiden möchte und nicht nochmal mit sich verhandeln lässt. Falls dies stimmt, wäre es logisch, dass man bei Akte X nicht in konkrete Verhandlungen trat, sondern ihm (aus Senderperspektive) rabiat seine Grenzen aufzeigen wollte.

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #944
Die Einträge in den Gästebüchern oder bei Amazon sind teilweise nur peinlich. Dagegen ist der Thread hier eine Univorlesung:-)


Mir ist natürlich klar, dass ich mich selbst durchwühlen kann, aber könntest du mir in einem Satz grob zusammenfassen, in welche Richtung dort falsche Vorstellungen vertreten werden?

SFC



Beiträge: 1.206

06.05.2018 17:48
#947 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Graf Zahl im Beitrag #946
Mir ist natürlich klar, dass ich mich selbst durchwühlen kann, aber könntest du mir in einem Satz grob zusammenfassen, in welche Richtung dort falsche Vorstellungen vertreten werden?


Dort wird vor allem ziemlich harsch gegen Gerhardt geschossen. Schlagwörter, an die ich mich spontan erinnere, sind unter anderem Billigsprecher, Voice-over-Stimme, talentfrei, Sprachfehler ... Irgendwo las ich auch mal die Meinung, dass Mulder nach so vielen Jahren eben anders klingt und der Wechsel dadurch nicht ganz so schlimm sei. Darauf folgte prompt die Antwort, eine derartige Stimmveränderung sei Grund zum Selbstmord. In Richtung Pro 7 reichen die Vorwürfe von geldgeil über arrogant bis Hartz-4-Sender.

smeagol



Beiträge: 3.417

06.05.2018 17:54
#948 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Was hat Californication mit Pro7 zu tun? Soweit ich weiß, gab es die „Unstimmigkeiten“ nur bei Two and a half men und eben Akte Y


--
"Ich würde nach Hause gehen und mich richtig ausschlafen"
Curt Ackermann für Cary Grant in "Über den Dächern von Nizza"

Hawkman



Beiträge: 415

06.05.2018 18:15
#949 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

@SFC:
Und ich dachte, nur Dragon Ball Hardcore Fanboys sind schlimm.

Graf Zahl



Beiträge: 41

07.05.2018 16:39
#950 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von smeagol im Beitrag #948
Was hat Californication mit Pro7 zu tun? Soweit ich weiß, gab es die „Unstimmigkeiten“ nur bei Two and a half men und eben Akte Y


Da muss ich geistig mal kurz abgestürzt sein. Du hast natürlich recht - ich meinte "Two and a Half Men". Danke!

Serienfan


Beiträge: 163

08.05.2018 11:04
#951 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Graf Zahl im Beitrag #946
[quote=Serienfan|p7478976]
Vermutlich entschied man in diesem Moment schon, dass man ihn künftig meiden möchte und nicht nochmal mit sich verhandeln lässt. Falls dies stimmt, wäre es logisch, dass man bei Akte X nicht in konkrete Verhandlungen trat, sondern ihm (aus Senderperspektive) rabiat seine Grenzen aufzeigen wollte.

Zum Glück gibt es derlei ansonsten im Filmbusiness nicht, da wird mit Schauspielern, die ihr Geld wert sind, oft sehr lange verhandelt, weil nämlich alle Seiten an einer hohen Qualität interessiert sind.

Aber bei Synchronsprechern scheint es offenbar selbstverständlich zu sein, über Geldforderungen gar nicht erst nachdenken zu wollen. Möchte nicht wissen, wie das auf Konzern-Chef-Ebene läuft, wenn es dort um Verhandlungen über Prämienzahlungen und Gehälter geht.

Dass man sich von einem Sprecher trennt, der schlechte oder lustlose Arbeit abliefert, kann ich nachvollziehen. Aber mit einem grandiosen Sprecher, der eine Figur in ihrer deutschen Fassung geprägt und damit auch dem Sender eine erfolgreiche Serie beschert hat, nicht einmal verhandeln zu wollen, ist aus vielerlei Hinsicht ärgerlich. Und es ist dumm. Kein Filmstudio würde mit beliebten und talentierten Schauspielern so schnell jedes Verhandlungsgespräch abbrechen.

Dass ausgerechnet in einem Forum, das sich der Synchronisation widmet und das - entgegen dem Strom des dümmlichen Synchro-Bashings - auch der Meinung verschrieben hat, dass das Erstellen einer Synchro-Fassung eine eigenständige Kunstform ist, die aus harter Arbeit und Können entsteht, ein solches Sender-Verhalten so viele Verteidiger und Apologeten findet, erstaunt mich doch maßlos.

smeagol



Beiträge: 3.417

08.05.2018 12:33
#952 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Serienfan im Beitrag #951
Aber mit einem grandiosen Sprecher, der eine Figur in ihrer deutschen Fassung geprägt und damit auch dem Sender eine erfolgreiche Serie beschert hat, nicht einmal verhandeln zu wollen, ist aus vielerlei Hinsicht ärgerlich.

Eben das kann ich auch nicht verstehen - zudem man über Jahre hinaus an einer solchen Synchronfassung verdienen wird durch zukünftige Auswertung in zig Formaten (siehe mein Beispiel der "Magnum"-Zweitsynchro). Es ist halt nicht zu ändern und mir ist auch (jetzt) egal, wer Mulder spricht - aber ich finde den Fall allgemein interessant ... der Vergleich zu anderen Branchen (sei es Schauspiel oder Bank) ist insofern spannend, da auch ein Axel Prahl (z.B.) seinen Preis haben wird und da wird mit Sicherheit verhandelt werden. Denn: Man will ihn für eine Rolle gewinnen, da seine Leistungen entsprechend geschätzt werden. Und auch ein Axel Prahl wird ggf. Summe x nennen und man einigt sich auf Summe y und gut ist. Eben diese Wertschätzung brachte man hier nicht auf - es wurde eine Summe von 19.000 EUR (statt 7.000) für die Staffel 10 genannt und das war Benjamin Völz Pro7 (oder dem zuständigen Redakteur) nicht wert ... entweder, weil man das Produkt selber nicht wertschätzt ("wird eh' ein Rohrkrepierer - schaut keiner mehr") oder es eben eine persönliche Fehde war und ist.

Was, wenn es nun nicht einfach "nur" Staffel 10 sondern der "heißeste neue Scheiß" gewesen wäre .... Game Of Thrones oder Westworld oder oder oder und ein Duchovny oder Keanu Reeves spielte eine oder die Hauptrolle? Wäre dann was gegangen oder auch aus Prinzip nicht? Ich möchte niemanden langweilen, aber genau das sind die Fragen, die ich mir stelle: Ist das was *generelles* (keinen Präzendenzfall schaffen) oder doch "nur" was persönliches? Es ist doch schade, wenn man nun bei jedem neuen Film und jeder neuen Serie "bangen" muss, dass die gewohnte Stimme zu hören sein wird oder nicht. Oder - und das wäre das wirklich Tragische - man *will* genau das erreichen und die Synchronisation durch solche Mängel perspektivisch abschaffen. Für mich persönlich geht es in diesem Fall eigentlich nur (noch) darum und weniger, wer nun für Völz übernommen hat oder eben nicht.


--
"Ich würde nach Hause gehen und mich richtig ausschlafen"
Curt Ackermann für Cary Grant in "Über den Dächern von Nizza"

Slartibartfast



Beiträge: 6.012

14.05.2018 20:23
#953 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

So wie du kann man argumentieren. Die Furcht, man wolle die Preise allgemein drücken bzw. nicht explodieren lassen, indem man Gewohnheiten aufbricht, ist teilweise berechtigt.

Was einfach nicht geht, ist zum wiederholten Male Anderen, die nicht so undifferenziert aggressiv auftreten, wie man es anscheinend erwartet, unredliches Verhalten ("Apologeten") zu unterstellen. Ich habe ein echtes Problem, wenn mir jemand vorwirft, dass ich mich nicht aus Prinzip Partei für irgend etwas ergreife, was eben bei genauerer Betrachtung auch ganz anders sein könnte.


Gruß
Martin
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"Der Mann hier redet von Logik, wir reden vom Untergang des Universums!" (Christian Rode in "Star Trek II - Der Zorn des Khan" [1992])
Visit http://www.synchronkartei.de

Serienfan


Beiträge: 163

18.05.2018 18:03
#954 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von smeagol im Beitrag #952
der Vergleich zu anderen Branchen (sei es Schauspiel oder Bank) ist insofern spannend, da auch ein Axel Prahl (z.B.) seinen Preis haben wird und da wird mit Sicherheit verhandelt werden.

Auch Böhmermann hat beim ZDF eine Vervielfachung seines Honorars aushandeln können, nachdem er von den Privaten ein besseres Angebot erhielt. Und natürlich haben auch Duchovny & Co sich ihren Kult- und Erfolgsstatus bezahlen lassen.

Zitat von smeagol im Beitrag #952
Eben diese Wertschätzung brachte man hier nicht auf - es wurde eine Summe von 19.000 EUR (statt 7.000) für die Staffel 10 genannt und das war Benjamin Völz Pro7 (oder dem zuständigen Redakteur) nicht wert ... entweder, weil man das Produkt selber nicht wertschätzt ("wird eh' ein Rohrkrepierer - schaut keiner mehr") oder es eben eine persönliche Fehde war und ist.

Es war ein eindeutiger Stinkefinger Richtung Völz, und gleich dazu ein Stinkefinger Richtung Fans, deren Interessen mit völliger Gleichgültigkeit begegnet wurde.

Dass man keine "Präzedenzfälle" schaffen wolle, ist als Argument geradezu lachhaft. Präzedenzfälle für was? Für enorm erfolgreiche Kultserien, die nach 14 Jahren ein Revival erfahren und die so sehr auf die Dynamik von zwei Hauptfiguren angewiesen sind, um zu funktionieren, dass man hier unmöglich weder Schauspieler noch Sprecher auswechseln kann? Ja, die Synchrobranche wäre natürlich in sich zusammengebrochen, wenn man bei diesem ja geradezu täglich vorkommenden Spezialfall einen "Präzedenzfall" geschaffen hätte.

Zitat von smeagol im Beitrag #952
Was, wenn es nun nicht einfach "nur" Staffel 10 sondern der "heißeste neue Scheiß" gewesen wäre .... Game Of Thrones oder Westworld oder oder oder und ein Duchovny oder Keanu Reeves spielte eine oder die Hauptrolle? Wäre dann was gegangen oder auch aus Prinzip nicht?

In den meisten Fällen schrecken die Sprecher vor hohen Forderungen zurück. Nicht, weil sie Angst vor einer Umbesetzung haben, sondern weil sie Angst haben, künftig für andere Rollen keine Aufträge mehr zu erhalten. Daran hätte der Völz-Fall auch rein überhaupt nichts geändert, was allein zeigt, wie wenig haltbar das "Präzedenzfall-Angst"-Argument ist.

Dass in der Synchro-Branche generell NIE verhandelt wird, halte ich auch für undenkbar. Wäre es so, wäre aber allein das ein haarsträubendes Zeichen dafür, wie wenig die Arbeit von Synchronsprechern wertgeschätzt wird.

Zitat von smeagol im Beitrag #952
Es ist doch schade, wenn man nun bei jedem neuen Film und jeder neuen Serie "bangen" muss, dass die gewohnte Stimme zu hören sein wird oder nicht.

Die Geringschätzung von Synchro-Arbeiten hat nun ganz offensichtlich die Synchron-Studios selbst erreicht. Schnell und billig ist das Motto, und das in Zeiten, in denen sich die Serien von diesem "schnell und billig"-Mantra abwenden. Die Staffeln werden kürzer, stattdessen legt man mehr Wert auf Qualität, Sorgfalt und Originalität. Undenkbar wäre heute die Forderung, sich auch für die Synchro mehr Zeit zu lassen, auch wieder mehrere Sprecher gleichzeitig ins Studio zu holen, um Betonungsfehler (die im Vergleich zu früher aufgrund dieser Technik massiv zunehmen) zu meiden.

Zitat von smeagol im Beitrag #952
Oder - und das wäre das wirklich Tragische - man *will* genau das erreichen und die Synchronisation durch solche Mängel perspektivisch abschaffen.

Wir leben in Zeiten, in denen Jugendliche es gewohnt sind, englisch zu kommunizieren. Bei vielen Video-Spielen ist das schon normal, oft gibt es nicht einmal mehr deutsche Untertitel. Die Erfahrung, einen Film oder eine Serie wie in seiner eigenen Muttersprache gefilmt erleben zu können, nimmt natürlich durch den Illusionsbruch von vermeidbaren Sprecherwechseln weiter ab.

Das, was man angeblich vermeiden wollte, wurde hier geschaffen: Ein Präzedenzfall. Keiner bei Pro7 wird glauben, dass die Serie mit den Originalsprechern erfolgreicher gewesen wäre, stattdessen wird man sich in der Überzeugung bestätigt sehen, dass man für Synchro kein Geld in die Hand zu nehmen braucht.


Schlitzi



Beiträge: 1.632

29.07.2018 17:15
#955 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Kann es sein, dass die elfte Staffel auf Blu-Ray zu tief ist?

Bollwerk


Beiträge: 17

29.07.2018 18:05
#956 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Ja

Schlitzi



Beiträge: 1.632

29.07.2018 21:29
#957 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Ich dachte schon Pigulla ist jetzt noch tiefer geworden.
Danke!
Dann schau ich O-Ton.

Mew Mew
Moderator

Beiträge: 13.919

29.07.2018 22:14
#958 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Die falsche Tonhöhe entstellt dieses Machwerk auch nicht mehr. XD


Jane



Beiträge: 507

30.07.2018 14:07
#959 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von aijinn im Beitrag #942

(::)
Mal was inhaltliches, falls gestattet: diese Rückblicke aus Scullys Vergangenheit zum Thema "Vaterschaft", gab es diese Szenen in der alten Serie wirklich?



Falls die Szene/Rückblick aus der Episode "En Ami" meinst, nein, hier wurde via Off ein Extrasatz "hineingemogelt", der in der damaligen Episode so nicht vorhanden war. Es handelt sich dabei um den Satz, bei dem CSM behauptet, dass er Scully mit Hilfe seiner Haushälterin ins Haus getragen hätte und ausgezogen hätte. In der Episode damals lautete der Satz "I carried you. You'd been up for over 30 hours. You were delirious. I only wanted to make you comfortable."


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"Let's kick it in the ass, ACTION!" Kim Manners

"You are either living or dying. Living is doing whatever you wanna do. Dying is everything else."
Millennium, 2MLM17 "Siren"

aijinn


Beiträge: 1.206

31.07.2018 15:27
#960 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Danke. Ich meinte aber die Szenen an sich. Dieses Gespräch zwischen Scully und dem Raucher. Ich hatte bevor Mulder damals wiederbelebt wurde, eine Zeit lang ausgesetzt.


"Was??? Ich hab' aber auch ein Pech, jetzt fängt die auch noch an!" J.B. (damals Wippich)

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