Edit: RRP gibt es noch. Mixwerk hat zumindest Insolvenz angemeldet, aber wie der aktuelle Stand dort ist, weiß ich nicht. Dann natürlich die ganz große Nummer dieses Jahr: lenz.audio. Und jetzt noch @alpha Postproduktion. Sie wurden von einer anderen Firma übernommen, aber werden wohl nicht mehr als Studio tätig bleiben. Auch dort stehen noch Gelder für Mitarbeiter und Selbständige aus.
Es ist leider die natürliche Entwicklung, die aktuell die ganze Unterhaltungsbranche durchläuft.
Hat eventuell jemand genauere Infos über die ehemalige Hamburger Synchronfirma „Autoren-Synchron“? Sie war in den 90er Jahren für Synchros von Serien wie Sesamstraße, Thomas die kleine Lokomotive und Weihnachtsmann und Co. KG verantwortlich. Bis auf den Betreiber (Hans-Joachim Wulkow) und die finanziellen Probleme des Studios kurz vor der Jahrtausendwende finden sich im Internet nach meiner Recherche keinerlei Infos zu Mitarbeitenden, Standort oder Sonstigem.
Die "Normalen" Unternehmensdaten hast du wahrschlein schon? Konkursverfahren am 2. März 2005 Löschung aus dem Handelsregister am 8. September 2005 wegen Vermögenlosigkeit
Marco Schmidt-Thedt (schreib auch für das "Hamburger Flimmern") hatte, soweit ich weiß, im Rahmen seiner Diplomarbeit mehrfach mit Wulkow Interviews geführt. Er war auch hier im Forum tätig (Marco, nicht Wulkow). Der müsste einiges zu dem wissen, was dich interessiert.
Ja, diese Daten sind mir bekannt. Allerdings sind mir die Infos über die Interviews neu, vielen Dank! Ich bin hauptsächlich auf der Suche nach Beteiligten des Studios, weil bis heute unbekannt ist, wer für das Buch und die Regie der ersten vier „Thomas, die kleine Lokomotive“ Staffeln von 1996 und 1997 verantwortlich ist. Alleine den Studionamen haben wir erst auf Nachfrage durch die ehemalige Studio Hamburg Leitung erfahren. Basierend auf eingesetzten Regisseuren des Studios zu der Zeit stünden Hilke Flickenschildt, Peter Kirchberger und Michael Weckler auf der Verdächtigenliste, jedoch lässt sich nichts handfestes finden.
City of Voices schließt die Türen Manche Geschichten beginnen nicht mit einer Geschäftsidee – sondern mit einer Leidenschaft für Stimmen, Klang und Geschichten.
Viele Jahre lang wurde diese Leidenschaft von Stephanie Henze gelebt, die im Jahr 2009 in Berlin das Synchronstudio City of Voices gründete. Mit viel Herzblut, Kreativität und einem starken Netzwerk aus Sprecherinnen, Sprechern und Produktionspartnern entstand ein Ort, an dem unzählige Projekte ihre Stimme fanden.
Auch wenn dieses Kapitel irgendwann zu Ende ging und City of Voices seine Türen schließen musste, blieb die Leidenschaft für hochwertige Sprachproduktionen in der Familie lebendig.
Im März 2026 entschied sich Jannes Wichmann-Schröder, in die Fußstapfen seiner Mutter zu treten und ein neues Kapitel aufzuschlagen. Mit großem Respekt vor der Geschichte, aber auch mit frischen Ideen und moderner Technik führt er die Tradition professioneller Synchron- und Audioproduktion weiter.
Es scheint also unter neuen Namen und Besitzer weiterzugehen? Ich wünsche auf jeden Fall alles gute und das die Firma ein besseren Weg geht als CoV selbst. Der Text selbst ist Naja, spiegelt nicht unbedingt die eigentliche Qualitäten der meisten Arbeiten wieder.