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Dieses Thema hat 557 Antworten
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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

03.01.2012 13:19
#46 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Aber nicht für Fiennes. Habe ich noch nie erlebt. Selbst in "Der englische Patient" wirkt Fiennes wie ein Psycho, da er mit Schenk immer etwas extrem Reaktionäres und Angriffslustiges hat.
Liegt daran, dass er nur auf bösartig vom Gesicht kommt und ansonsten überhaupt nicht.


"Muss ja nich' sein..."
"Darf nicht sein!"
Wolfgang Hess für Bud Spencer und Lothar Blumhagen für Emilio Laguna in "Zwei wie Pech und Schwefel"

Dubber der Weiße


Beiträge: 4.016

03.01.2012 13:22
#47 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Ah. Sorry, Mücke. Muss mich aber anschließen, gerade auf einem "normalen" Fiennes würde ich Schenk gern mal hören. Oldman ist ein schönes Beispiel für den glaubwürdigeren, normaleren Schenk. In dieser unsäglichen ARD-Arzt-Serie hat Schenk dann und wann Stellen, bei denen er mal etwas "weiser" spielen darf. Das macht er gut. Es wäre schön, wenn er für "seinen" Fiennes nach all dem "Haaaaarry Potttter, nun wirst du sterben! Doch nicht? Na gut, in Kürze! Gleich! Du bist des Todes! Ich Voldemort, du tot. Demnächst! Avada Blabala!"-Gesülze auch mal wieder etwas Glaubwürdigkeit tanken dürfte.


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

03.01.2012 13:23
#48 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Ich tue mich etwas schwer, da nach ca. 15 Jahren noch große Hoffnungen zu haben, dass das hier jetzt mal nicht so wirkt, als würde Fiennes Bond gleich eine vergiftete Spritze in den Rücken rammen und danach lüstern über das Bond-Girl herfallen wollen, aber meinetwegen.
Wenn das Gerücht stimmt, könnte das sogar ganz lustig werden, da seine Vorgänger ja allesamt eher noble typische Brit-Stimmen waren. Hoffe nur nicht, dass das dann so eine Anti-Geschichte wird und Bond auf ihn überhaupt nicht klarkommt, denn gerade dann wird Schenk wieder zum unerträglichen Mega-Klischee.


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Dubber der Weiße


Beiträge: 4.016

03.01.2012 13:29
#49 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Jede Geschichte lebt von Konflikten. Natürlich werden sie sich reiben. War ja früher auch schon so. Ich kann Fiennes da schon drin sehen - und die Vorstellung auch genießen.
Der kann es auch ruhiger. Dass du immer zu glauben scheinst, dass Fiennes gleich das Hackebeil zieht(oder den Zauberstab - ich bin von den Potter-Quarkfilmen traumatisiert, scheint mir!), musst du einfach aus dem Kopf kriegen. Denk an den "Englischen Patienten".


VanToby
Forumsleiter

Beiträge: 32.125

03.01.2012 14:15
#50 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Ich habe mit Ralph Fiennes spontan ein anderes Problem: Ich finde ihn zu jung! M soll älter und autoritärer sein - so reiht man sich nur in eine zeitgenössische "Wir sind zwar praktisch gleich alt, aber müssen damit klarkommen, dass der eine von uns Chef ist und der andere nicht"-Chose ein (wovon nur noch die Steigerung ist, wenn der Chef auf einmal jünger ist wie z.B. in der neuen Staffel MENTALIST).
Daneben teile ich an sich Mückes Bedenken bezüglich Udo Schenk für Fiennes, wobei lustigerweise gerade er es für mich etwas erträglicher machen würde, Fiennes als M besetzt zu bekommen.

Wenn wir Alters- durch Stimmautorität ausgleichen wollen: Vielleicht kann Axel Malzacher aber ja Ulrich Matthes dazu bewegen, mal wieder für Fiennes zu sprechen und überhaupt. ;-)


"Diese Signale wurden gesendet, um auf sie aufmerksam zu machen."

Dubber der Weiße


Beiträge: 4.016

03.01.2012 14:23
#51 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Das wäre geil.


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

03.01.2012 19:43
#52 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Despektierlich könnte man ja sagen:

Warum wurde Schenk in "Potter" nicht für Oldman genommen? Richtig, weil er einen sympathischen Kerl spielte.
Warum wurde Schenk in "Potter" später aber für Fiennes geholt? Richtig, weil er eine abgefreakte, fiese Sau verkörperte.

Dass Schenk zumindest für Oldman auch anders kann, wurde ja erst später wirklich deutlich. Auf Fiennes hat er mich aber nichtmal beim "Patienten" überzeugt.
Matthes? Jau, gerne. Off wär als Sesselfurzer-Bonze sicher auch ziemlich cool. Meinetwegen auch Jacques Breuer, den ich hier, glaube ich, schonmal vorgeschlagen habe.

Von Schenk lass ich mich gerne überzeugen, aber die Frage ist, ob ihn überhaupt jemand vermissen würde. Wozu das Risiko? Er klingt im Grunde eh zu alt, auch wenn das unter dem Gesichtspunkt, den VanToby anspricht, vielleicht hier sogar ganz sinnvoll wäre - aber dann ist Breuer eine genauso gute Lösung.
Er ist für Oldman und Liotta spitzenmäßig, selbst für Bacon kann ich ihn ertragen, obwohl der fast noch ein fieseres Gesicht als Fiennes hat, aber warum muss er unbedingt noch Fiennes machen? Wieso eigentlich?
Was prädestiniert ihn dafür? Bewiesen hat er sich für den doch wirklich nur in den total durchgeknallten Rollen... Voldi, roter Drache, Hades, Brügge-sehen-sterben-Choleriker, einen zugeknöpften Herzog(!) in dem Kostümfilm(!) "Die Herzogin", einen gleichsam hochmütigen Lord(!) bei der "zauberhaften Nanny", einen Team-Leader in nem Kriegsfilm etc.pp.
In den melancholischeren Filmen holte man Off und Vogt. Wenn's beschwingt sein sollte auch mal Vollbrecht und Flechtner.

Für meinen Geschmack sieht Fiennes außerdem noch nicht so alt aus, wie er ist und Schenk macht ihn sogar noch älter. Das finde ich selbst hier schon ein bisschen zu krass. Um älter als Craig zu wirken, reicht auch ne halbe Portion.


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Slartibartfast



Beiträge: 6.181

04.01.2012 01:50
#53 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Zitat
Warum wurde Schenk in "Potter" nicht für Oldman genommen?


Weil da schon klar gewesen sein dürfte, dass Fiennes auch auftauchen wird. Und selbst dann war PPA eine Überraschung.

Ich traue Schenk zu, dass er absolut glaubwürdig die Rolle verkörpert. Aber ich BRAUCHE ihn nicht.
Tom Vogt und Tobias Meister WILL ich nicht. Und Off wäre wohl zu jung und als Chef ungeeignet. (Obwohl...?)
Vollbrecht und Flechtner? Gott bewahre!

Matthes... wäre inn vielerlei Hinsicht sensationell. Möge Herr Malzacher diesen Thread besuchen oder in ähnlichen Gedanken schwelgen. Und dann dem Supervisor, der Schenk will, den Stinkefinger zeigen.


Gruß
Martin
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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2012 02:31
#54 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Für Vollbrecht und Flechtner war ich auch nicht. Ebensowenig bin ich für Vogt oder gar Meister.

Aber Matthes und Breuer sind Lösungen und Off kommt zumindest besser hin als Schenk.

Dass den Synchronverantwortlichen(!) bereits im März oder allenfalls April 2004 bekannt war, was der Öffentlichkeit erst im August bekannt gegeben wurde, wage ich im übrigen stark zu bezweifeln. Zumal noch im Januar Rowan Atkinson sehr bestimmt für die Rolle gehandelt wurde.
Sicherlich hängen Studios nicht immer gleich alles an die große Glocke, aber man kann es in puncto "Das Publikum hat ja sowieso keine Ahnung, was hinter den ach-so-mächtigen Kulissen vor sich geht." auch übertreiben. Ganz so krass ist das in der Regel doch auch wieder nicht, wie man gerne mal tut.

Insbesondere, da Schenk Oldman kurz zuvor gerade erst dreimal gesprochen hatte, ist es äußerst auffällig, dass man auf ihn verzichtete.
Fakt ist außerdem, dass die absolute Mehrheit von Schenks Rollen für Fiennes entweder Psychos, Schleifer oder biedere Barock-Verschnitte - mit anderen Worten: meist Leute, die inbrünstig das Image bedienen, dass ihnen das Leid anderer Menschen keine zwei Tränen abgewinnt - waren, wohingegen es geradezu ins Auge sticht, dass sämtliche Rollen, wo man auf ihn verzichtete, in völlig andere Richtungen gingen. Und dieses Muster hält sich mit einer Konstanz, die ich schon fast beeindruckend finde. Schenk ist über Jahre, wenn nicht ein Jahrzehnt, bewusst auf den Schurken-Fiennes abgerichtet worden.... das war nun beileibe wirklich nicht nur Voldemort - und da darf man sich nun auch nicht wundern, dass das mittlerweile ein Selbstläufer ist, der von vorn herein so assoziativ wirkt, dass man als Zuschauer praktisch zum Pawlow'schen Hund wird und nix anderes mehr erwartet.


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Slartibartfast



Beiträge: 6.181

04.01.2012 12:42
#55 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Ich finde die Diskussion sehr bezeichnend, da hier letzten Endes der Austausch eines Stammsprechers gefordert wird.
Hat Mooniz schon der Schlag getroffen oder ist er nur kein Bond-Fan?


Gruß
Martin
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berti


Beiträge: 15.164

04.01.2012 12:47
#56 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast
Ich finde die Diskussion sehr bezeichnend, da hier letzten Endes der Austausch eines Stammsprechers gefordert wird.


Wenn man den Stammsprecher als nicht ideal oder sogar unangenehm empfindet (wie es Mücke mit Schenk geht), kann man doch auch eine Kontinuität in Frage stellen, oder?

Knew-King



Beiträge: 5.780

04.01.2012 12:57
#57 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Die Diskussion gab's ja schon im ANONYMUS Thread. Ich bin auch der Meinung es ist völlig in Ordnung bei Missfallen des Stammsprechers jemand anderes zu fordern. Auch wenn ich Schenk für Fiennes nach wie vor gut finde, funktioniert für mich. In meinen Ohren ist er durchaus wandelbar genug.
Breuer wär gut, aber wie ich bereits woanders erwähnte für mich nicht "schmallippig" genug wenn wir nach O-Ton nahen Besetzung gucken. Stephan Benson hatte ich mal in die Runde geworfen.


"Hallo? Hallo? Was geht hier vor? Was soll das Geschrei? Wir dulden keinen Ärger hier!"
SIMON JÄGER in THE LEAGUE OF GENTLEMEN

mooniz



Beiträge: 7.091

04.01.2012 13:20
#58 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Zitat von Keng-Kwin
Ich bin auch der Meinung es ist völlig in Ordnung bei Missfallen des Stammsprechers jemand anderes zu fordern.


finde ich auch! wenn man dann den idealen sprecher gefunden hat, sollte man kontinuität wahren.

Zitat von berti

Zitat von Slartibartfast
Ich finde die Diskussion sehr bezeichnend, da hier letzten Endes der Austausch eines Stammsprechers gefordert wird.


Wenn man den Stammsprecher als nicht ideal oder sogar unangenehm empfindet (wie es Mücke mit Schenk geht), kann man doch auch eine Kontinuität in Frage stellen, oder?



das wird er nicht verstehen...

grüße
ralf


kontinuitätsfanatiker! kontinuität ist das WICHTIGSTE beim synchron!

Kirsten Dunst Fan Page

'save the cheerleader. save the world!'
("weniger lesen, mehr fernsehen!" - klaus-dieter klebsch in 'dr. house')
("aber..., ich hab' ihn kaputt gemacht." - marie bierstedt in 'grey's anatomy')

Slartibartfast



Beiträge: 6.181

04.01.2012 18:38
#59 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Hör mal, Mooniz, DU hast bis heute deine militante Signatur nicht abgeschwächt, also musst du dir auch Spott gefallen lassen:-)
Unglaubwürdig wird es aber, wenn du anderen unterstellst, sie wäre zu etwas nicht bereit oder fähig, das du selber oft genug hast vermissen lassen. Tatsache ist doch, dass du nur diejenigen Sprecher dauerhaft besetzt wissen willst, die dir irgendwie am Herzen liegen. Das wollen andere auch, nur haben die keine so kompromisslose Signatur.


Gruß
Martin
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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2012 21:19
#60 RE: Bond 23 (2012) Zitat · antworten

Es ist per se völliger Unsinn jemanden nur deswegen weiterzuschleifen, weil er es ohnehin immer war.

Wisst ihr, dann gehe ich einfach bei den nächsten drei Synchros mit Tom Hardy ins Studio und fordere mit vorgehaltener Waffe meinen Lieblingssprecher ein, weil Hardy bisher noch keinen Stammsprecher hat und dann müsst ihr hier alle, mooniz vornan, meinen Lieblingssprecher supporten, weil er es dann halt dreimal war...

So ein Stuss. Ehrlich.

Kontinuität geht nicht ohne Qualität. Damit ist der Gag auch schon weg.

Und Qualität bei einer Synchronbesetzung ist nicht allein damit getan, dass der Synchronsprecher seine Sache an sich irgendwie, passend zur ROLLE, gut macht. Dafür ist er schließlich Profi. Aber wenn er nicht auf den Schauspieler passt, dann passter halt trotzdem nicht drauf. Und sowas dann einzig mit der Begründung weiterzuschleifen, dass der Mann ja Profi ist und es bisher immer war, ist völlig hohl, denn das könnte man bei jedem Sprecher sagen und somit wäre das einzige Motto bei Synchronbesetzungen dann: "Wer zuerst kommt, malt zuerst."
Sorry, mooniz, aber "Wer zuerst kommt, malt zuerst." könnte im Endeffekt genauso in deiner Signatur stehen.

Na super.


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