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Dieses Thema hat 134 Antworten
und wurde 13.908 mal aufgerufen
 Allgemeines
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Koboldsky


Beiträge: 2.650

12.06.2020 14:45
#121 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Ich stelle mir hierbei auch die Frage: Wie definiert man eig. genau einen "Kontinuitätsbruch"?

Muss dafür ein komplett anderer Sprecher zu hören sein? Oder ist es bereits ein "Kontinuitätsbruch", wenn die gewohnte Stimme auf einmal ungewohnt anders klingt?
Hier könnte man durchaus noch viel mehr Beispiele aufzählen - weiß aber nicht, ob das sinnvoll ist.

Kann mich z. B. noch gut daran erinnern, dass man Heinz Petruo in Episode VI von Star Wars merkwürdig zugepitcht hat (wahrscheinlich, damit er James Earl Jones im Original ähnlicher klingt??) und daher lange Zeit an einen anderen Sprecher glaubte (lustigerweise klang er aber im dazugehörigen Hörspiel ganz normal).

Ich finde sogar, dass ein ungewohnter Klang der "alten Stimme" einen durchaus noch mehr aus dem Film herausreißen kann als eine komplett andere Stimme (was aber nicht heißt, dass man da dann umbesetzen soll: Um Gottes Willen!)


iron


Beiträge: 4.199

14.06.2020 19:14
#122 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Künstlich herbeigeführte Kontinuitätsbrüche (ob gewollt oder ungewollt) halte ich für wesentlich gravierender "natürliche" alters- oder krankheitsbedingte Stimmveränderungen, die im Grunde genommen meist unvermeidlich sind.

Da fällt mir wieder ein, dass ich einmal meinte, dass sich Benjamin Völz' in "AngerManagement" ungewohnt anders anhören würde.
Die (andere) Warnehmung einer Stimme ist oft subjektiv, doch es ist noch immer beispielsweise Benjamin Völz, dessen Stimme auch nicht künstlich verändert worden ist.


Du dummer... dummer kleiner Wicht! Was fällt dir ein es überall rum zu erzählen!?" - "Wenn du dich deshalb schämst, solltest du es vielleicht nicht machen." - "Ich schäm mich nicht.. es ist mir nur peinlich!"
(Aus "40 Tage und 40 Nächte")

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.428

28.10.2020 21:20
#123 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Laut wikipedia kam es bei "Tammy, das Mädchen vom Hausboot" nach der ersten (also einer einzigen) Folge zur kompletten Umbesetzung der Hauptrollen - trotz gleichem Studio, Regisseur und Ausstrahlungsmonat. Von Brunnemann bin ich ja Einiges gewöhnt, aber das ...

Gruß
Stefan

nightcrawlerx


Beiträge: 209

01.11.2020 21:08
#124 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Wundert mich, dass die X-Men-Filme noch nicht erwähnt worden sind (zumindest hab ich sie hier nicht gefunden):

Hugh Jackman im ersten Teil noch mit Tom Vogt, später dann mit Thomas Nero Wolff.

Patrick Stewart mit Rolf Schult in den ersten 3 Filmen sowie "X-Men Origins - Wolverine", in "Wolverine - Weg des Kriegers", "Zukunft ist Vergangenheit" und "Logan" von Kaspar Eichel (war in meinen Augen ein guter Ersatz für den verstorbenen Rolf Schult).

Halle Berry im ersten Film mit Anke Reitzenstein, im 2. und 3. Film mit Melanie Pukaß und in "Zukunft ist Vergangenheit" mit Katrin Zimmermann. Das sind 3 Stimmen in 4 Filmen, keine gute Quote.

Kelsey Grammer hat in X-Men 3 noch seinen Stammsprecher Frank-Otto Schenk, in "Zukunft ist Vergangenheit" in seinem kleinen Cameo dann Uli Krohm.

Ellen Page in X-Men 3 Anja Stadlober in "Zukunft ist Vergangenheit" Tanya Kahana.

James Marsden in den ersten 3 Filmen von Matthias Hinze, in "Zukunft ist Vergangenheit" dann von Robin Kahnmeyer. Diese Umbesetzung hat sich ja leider auch nicht vermeiden lassen.

Hoffe, ich hab keine weitere Umbesetzung vergessen. Klar, bei den Todesfällen kommt man nicht um eine Umbesetzung, aber gerade bei Halle Berry hätte man sich mehr Mühe geben können.


Jensheyroth


Beiträge: 1.161

04.01.2021 18:12
#125 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Police Academy:

Leslie Easterbrook:
Teil 1 & 3: Anita Lochner
Teil 4 - 6: Monica Bielenstein
Teil 7: Rita Engelmann

George Gaynes:
Teil 1 bis 4 und 7: F.W.Bauschulte
Teil 5 und 6: Paul Bürks

Michael Winslow:
Teil 1 bis 5 Ronald Nitschke
Teil 6: Joachim Tennstedt
Teil 7: Leon Boden

Bubba Smith:
Teil 1 bis 5: Michael Chevalier
Teil 6: Helmut Krauss

Tim Kazurinski:
Teil 2: Dietet Kursawe
Teil 3 und 4: Wilfried Herbst

Gendamen-Filme mit Louis de Funes.
Hier muss aber Folgendes beachtet werden:
- Die Krankheit von Gerd Martienzen
- Es sind nicht durchweg die gleichen Schauspieler
Besonders ärgert mich, dass in den letzten beiden Filmen bis auf Louis de Funes alle anderen Schauspieler nie den gleichen Sprecher haben.

MfG Jens


MfG
Jens

Ludo


Beiträge: 552

21.02.2022 11:24
#126 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Gibt es eigentlich auch einen gegenteiligen Filmthread?
Bspw: Unnötige Doppelungen innerhalb einer Filmreihe (z.B. Stirb Langsam)
Würde bestimmt auch einiges interessantes zusammenkommen


iron


Beiträge: 4.199

23.02.2022 14:51
#127 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

"unnötig" höchstens für etwa deine Stimmung, denn es ging damals nicht anders, da Manfred Lehmann nach seinen eigenen Worten* in Thailand drehte (siehe das erste Interview mit den Mediapaten vor vier Jahren) in Thailand drehte und nicht rechtzeitig in Deutschland bzw. Berlin sein konnte.
Diese sache wurde im Forum auch des Öfteren ein Thema.

*Auf der Webseite der Mediapaten steht hingegen komischerweise dass er in dieser Zeit auf Urlaub gewesen sein, aber das eine schließt das Andere nicht unbedingt aus, gerade weil er im "Land des Lächelns" zu tun hatte!;);D


"DU KANNST HIER JEDES BIER HABEN, DASS DU WILLST, SOLANGE DU AUF CORONA STEHST!!"
(Martin Keßler für Vin Diesel in "The Fast and the Furious")

dlh


Beiträge: 13.707

23.02.2022 14:54
#128 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Ich denke eher, dass es Ludo um die Mehrfachbesetzung von Engelbert von Nordhausen ging, der im dritten Teil S.L. Jackson spricht, obwohl er in den beiden Vorgängern schon eine andere Rolle sprach.


Vielen Dank für Ergänzungen, Korrekturen und sonstige Informationen.
"Alles, was Sie wissen müssen, finden Sie dort. Im Kopf dieses Mannes." (Michael Telloke in "MillenniuM")

Chow Yun-Fat


Beiträge: 6.027

23.02.2022 14:59
#129 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Zum Glück hatten beide Charaktere in den Folgefilmen nie nen gemeinsamen Auftritt. Wie man es wohl gelöst hätte...? Wobei Jackson ja sicherlich seinen Nordhausen behalten hätte.

dlh


Beiträge: 13.707

23.02.2022 15:18
#130 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Aus dem Bauch heraus würde ich vermuten, dass man bei einen der beiden Helmut Krauss statt von Nordhausen besetzt hätte. Witzigerweise hätte er ja bei beiden funktioniert.


Vielen Dank für Ergänzungen, Korrekturen und sonstige Informationen.
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Chow Yun-Fat


Beiträge: 6.027

23.02.2022 15:24
#131 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Krauss auf dem Reginald wäre am wahrscheinlichsten wegen dieser Serie. Wen aber würde man heute nehmen, wenn in Teil 6 nun plötzlich beide Figuren dabei waren? Vermutlich ganz einfallslos: Tilo Schmitz.

dlh


Beiträge: 13.707

23.02.2022 17:47
#132 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Holger Schwiers für die maximale Irritation. Ansonsten in München Thomas Rauscher oder Sven Brieger in Berlin.


Vielen Dank für Ergänzungen, Korrekturen und sonstige Informationen.
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Ludo


Beiträge: 552

23.02.2022 21:34
#133 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Zitat von dlh im Beitrag #128
Ich denke eher, dass es Ludo um die Mehrfachbesetzung von Engelbert von Nordhausen


Ja genau das meinte ich, war so das erste Beispiel was mir einfiel.

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn Reginald VelJohnson auch noch im dritten Teil einen Auftritt gehabt hätte, Krauss mit Sicherheit auf SLJ besetzt worden wäre. Danneberg in der Regie und ein Jahr vorher mit Krauss zusammen "Pulp Fiction" gemacht...wäre ziemlich naheliegend gewesen. Vielleicht wäre er dadurch dann sogar Stammsprecher geworden.


iron


Beiträge: 4.199

24.02.2022 14:04
#134 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Ich denke eher, dass es Ludo um die Mehrfachbesetzung von Engelbert von Nordhausen ging, der im dritten Teil S.L. Jackson spricht, obwohl er in den beiden Vorgängern schon eine andere Rolle sprach.

Entschuldigt bitte meinen Faux-pas... Danneberg auf Willis ist natürlich keine (unnötige)Dopplung... Sorry, Ludo, für meinen Seitenhieb, und ich teile deine Kritik daran vollkommen.

Vor "alle unter einem Dach" wäre Helmut Krauss mAn. noch unwahrscheinlicher gewesen als auch danach, als er bisher zwar in einigen weiteren Serien, aber nie in Filmen besetzt wurde. Möglicherweise gab es in Selbigen jedoch schon so manche Kombis, ehe sie in div. Serien fortgefüht wurden.
Also den Start der Kombi VelJohnson-Krauss hätte ich mir rückblickend in der Tat bereits vor AUED gewünscht - zumal ich HK durch sie stark mit dem Schauspieler verbinde - und dass dieser zudem in zumindest eingen Filmrollen des Schauspielers zum Zug gekommen wäre .


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(Martin Keßler für Vin Diesel in "The Fast and the Furious")

Lord Peter



Beiträge: 4.530

02.05.2022 10:20
#135 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

"Der Doktor und das liebe Vieh" (die klassische Serie) wurde durchgehend bei der Bavaria in München bearbeitet, aber keine der Hauptrollen (und auch zahlreiche wiederkehrende Nebenrollen) wurde durchgehend vom gleichen Sprecher intoniert:

James Herriot (Christopher Timothy): Elmar Wepper (S1-3, Specials), Arnim Andre (S4-7)
Helen Herriot (Carol Drinkwater; ab S4: Lynda Bellingham): Eva Mattes (S1-2), Iris Berben (S3), Viktoria Brams (Specials), Ursula Mellin (S4-7)
Siegfried Farnon (Robert Hardy): Erik Schumann (S1-5), Klaus Höhne (S6-7)

Die Haushälterin Mrs. Hall (Mary Hignett) hatte zwar durchgehend Maria Landrock, spielte aber ab Staffel 4 nicht mehr mit. Bliebe Peter Davison als Tristan - der hatte zwar die ganze reguläre Serie über Ivar Combrinck, aber für den Reunion-Film "Brotherly Love", der (wie die überflüssige Neusynchro des ersten Specials) erst Jahre später in Berlin bearbeitet wurde, bekam auch er (wie alle anderen) eine neue Stimme.


"Sie erinnern mich an den Mann, für den ich arbeiten muß. Den find' ich auch zum Kotzen!"

Manfred Schott in "Achterbahn"

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