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Dieses Thema hat 140 Antworten
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 Allgemeines
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Sünkro


Beiträge: 927

29.12.2014 20:39
#91 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Bei Alarmstufe: Rot war auf Steven Seagal Kurt Goldstein, auf Nick Mancuso Randolf Kronberg. Beim 2. Teil war ja leider Goldstein nicht mehr möglich, stattdessen kam Thomas Wolff. Und bei Mancuso war es Jan Spitzer.

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

03.01.2015 00:14
#92 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Die von MGM synchronisierten acht Spielfilme der Reihe "Solo für O.N.C.E.L." sollten nicht unerwähnt bleiben:

Robert Vaughn wurde in den ersten vier Filmen von GGH gesprochen, in den folgenden vier von Herbert Stass.

Leo G. Carroll hatte kontinuierlich Paul Wagner, daß zuletzt mal Curt Ackermann dran war, kann schlichtweg mit Erkrankung oder so erklären.

Bei David Mc Callum sieht's anders aus. Hier gab es erst zusammen mit Herbert Stass vier Einsätze mit Joachim Pukaß. Neben GGH war es einmal Horst Gentzen (grauenvoll), zweimal Michael Chevalier und dann kam noch Eckart Dux dran (der mir am Besten gefiel).

Sünkro


Beiträge: 927

15.01.2015 19:32
#93 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Ghostbusters: Bei Sigourney Weaver Ripley wars in Teil 1 Traudel Haas. Bei GB 2 dann wie gewohnt zur damaligen Zeit Hallgard Brackhaus.
Zurück in die Zukunft: Dr. Emmet Brown hat im ersten noch Ernst Jacobi, im zweiten und dritten dann Lutz Mackensy. Die Umbesetzung hat mir nicht gefallen. Beim ersten schauen von Teil 2 als Kind irgendwann id 90ern ist mir schon aufgefallen, dass Doc anders klingt

Klaus



Beiträge: 713

01.02.2015 07:58
#94 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

In Star Trek TNG hatte der bei vielen Fans beliebte Reisende (gespielt von Eric Menyuk) in drei Folgen (1x06, 4x05 und 7x20) auch drei verschiedene Sprecher: Martin Keßler, Thomas Vogt und Michael Christian. Hängt möglicherweise mit dem Wechsel bei der deutschen Bearbeitung von Michael Erdmann zu Ulrich Johannson ab 4x02 zusammen, wobei für mich Vogt hier am besten passte.

Gruß und schönen Sonntag
Klaus

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 14.704

11.02.2015 08:54
#95 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Ein Beispiel der besonderen Art ist die Serie "Big Valley": In den Folgen, die 1970 synchronisiert wurden, sprach Klaus Kindler für Doug McClure. Als 1996 die fehlenden Folgen synchronisiert wurden, kam man auf die unsinnige Idee, ihn plötzlich auf Richard Long zu besetzen. Nicht nur, dass Kindler damals durchaus noch in der Lage gewesen wäre, den jungen McClure zu sprechen, durch diesen Blödsinn hört man Kindler (da die Folgen für gewöhnlich jetzt chronologisch ausgestrahlt werden) abwechselnd für den jüngsten und den ältesten Bruder der Familie - da kriegt man ja einen Koller.
Und jetzt der letzte Hammer: Wolfgang Schick bearbeitete beide Phasen!

Gruß
Stefan

Lone Ranger



Beiträge: 177

11.02.2015 13:42
#96 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Du meinst Lee Majors. MC Clure ist "Shiloh".

Lg Frank

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

11.02.2015 14:50
#97 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Die vier "Airport"-Filme entstanden zwar innerhalb von zehn Jahre in einigem Abstand (1969, 75, 77, 79), aber sieht man sie in Folge, ist es durchaus störend, daß die einzige übergreifende Figur, nämlich George Kennedy als Joe Patroni auch vier Stimmen hat: Carl Raddatz, GGH, Joachim Cadenbach und Horst Niendorf. Zumindest da die Abstände der späteren drei Filme relativ kurz waren, hätte es schon für einen Sprecher reichen können.

Sünkro


Beiträge: 927

11.02.2015 15:26
#98 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Lethal Weapon hatte ich schon erwähnt. Hab daraus noch andere Bsp. gefunden, und zwar bei den Kindern von Roger Murtaugh.
Nick hat in Teil 3 Philipp Brammer und im 4. Alexander Brem. Dort sinds aber nur ein paar Wortfetzen. Ohne Blick in die SK hätte ich es nicht erkannt. Rianne hat in allen Teilen unterschiedliche Sprecherinnen. So wirds bei Nick auch sein, wie auch bei der Polizei-Psychologin Dr. Stefanie Woods. Im 4. ist es wahrscheinlich Angelika Bender.

Silenzio
Moderator

Beiträge: 20.195

11.02.2015 22:40
#99 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Aus dem Bud Spencer-Sektor das bekannteste Beispiel ist wohl die "Plattfuß"-Reihe.

Plattfuß selbst wurde ja in den ersten beiden Teilen noch von "seinem" Wolfgang Hess gesprochen und in den schwächeren Filmen dann von Martin Hirthe, Arnold Marquis. Aber auch die wiederkehrenden Nebenrollen sollten nicht bleiben. Die 'nette' Zigarettendame Maria kommt auch auf drei Sprecherinnen. In "Sie nannten ihn Plattfuß" ist es unbekannt, in "Plattfuß in Hongkong" Tilly Lauenstein und "Plattfuß am Nil" schließlich Sigrid Lagemann. Und Ferramenti in Teil 1 Heinz Petruo und Teil 2 Jürgen Thormann. Einzig Caputo wird konstant von Friedrich W. Bauschulte gesprochen.

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 14.704

23.03.2015 10:24
#100 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

"Die Abenteuer des Chevalier de Lagardere": eigentlich eine 6-teilige Mini-Serie, im DDR-Fernsehen wurden aber (meines Wissens) nur die beiden Spielfilmzusammenschnitte gezeigt.
Beide wurden in Leipzig synchronisiert - aber es gibt nicht eine einzige Überschneidung. Im Gegenteil: Fred-Arthur Geppert, der im ersten Teil noch (bzw. ... aber dazu gleich etwas) Marco Perrin synchronisierte, sprach im zweiten dessen direkten Spielpartner Jacques Dufilho (und sie treten immer zusammen auf), zudem hörte man Walter Niklaus im 1. Film als König von Spanien, im 2. aber als Regent von Frankreich (der im 1. von Justus Fritzsche gesprochen wurde), dafür sprach im 2. Teil Günter Grabbert den König, im 1. dafür den Meister de Foenza und Hans Gora war im 1. Teil als alter Caylus, im 2. jedoch für Peyrolles (im 1. war es Horst Kempe); auch Walter Jäckel war im 1. Teil in der Hauptrolle zu hören, im 2. als Zigeuner.
Und jetzt kommt das Tollste: Im zweiten Teil hört man Kurt Kachlicki, der 1978 verstarb. Kein Irrtum möglich - der Film MUSS mindestens 9 Jahre VOR dem ersten Teil synchronisiert worden sein (der erst 1987 ins DDR-Fernsehen kam und aufgrund der jungen Frauke Poolman auch nicht lange auf Halde gelegen haben kann). Und das, obwohl er ohne den Vorgänger absolut keinen Sinn ergibt (und auch sehr unglücklich geschnitten ist).
Wie diese Merkwürdigkeit zustande gekommen ist, ist mit ein Rätsel (denn wenn erst die komplette Serie gelaufen sein sollte - warum hat man nicht BEIDE Filme mit der Seriensynchro unterlegt?) Abgesehen davon, dass man die komplette Besetzung des 2. Film für den ersten hätte zusammen trommeln können (Kachlickis Figur tauchte dort nicht auf), da man sich ja eh wieder in Leipzig befand.
Ich liebe die DEFA, aber das ist wirklich eines der für mich unerfreulichsten Beispiele von Diskontinuität!

Gruß
Stefan

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

23.03.2015 12:57
#101 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Schräge Angelegenheit. Ist wohl auch ein spezieller Fall für "Synchron-Kuriositäten".

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 14.704

26.06.2015 23:08
#102 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Ein Musterbeispiel an Diskontinuität bietet auch die 91er Staffel von "Lucky Luke": Obwohl wie 7 Jahre zuvor Siegfried Rabe Regie führte, gab es absolut unnötige Umbesetzungen - und zwar innerhalb der Staffel!
Okay, Bauschultes Stimme hatte sich stark verändert, aber Marquis als sein Nachfolger war nicht gerade naheliegend. Er starb nach der ersten Folge und wurde von Wüstenhagen abgelöst. Aber warum er nach zwei Folgen wieder durch Bauschulte ersetzt wurde, leuchtet mir nicht ein. So wurde zwar wieder Kontinuität zur ersten Staffel hergestellt, aber Joe hat dadurch drei (!) Stimmen.
Und besser sieht es bei William Dalton auch nicht aus: Wolfgang Ziffers Stimme hatte sich keinen Deut verändert, er hätte durchaus noch zu William gepasst. Doch er wurde durch Eberhard Prüter ersetzt - nun gut. Aber auch nicht durchgängig - zwischendurch kam plötzlich Georg Tryphon zum Zug.
Warum nur?

Gruß
Stefan

Koboldsky


Beiträge: 3.259

17.08.2015 11:22
#103 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

In der „Gregs Tagebuch“-Filmreihe wird Zachary Gordon in den ersten beiden Filmen von Nick Romeo Reimann synchronisiert. Im dritten Film spricht ihn allerdings Marco Eßer. Kennt vielleicht jemand den Grund für die Umbesetzung?

Er2 ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2015 16:41
#104 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

Zitat von PeeWee im Beitrag #53
Bei "Mondbasis Alpha 1" dürfte es bei den Filmen (oder "Filmen"?) starke Abweichungen in den Besetzungen geben, oder?

Bei "Babylon 5" wechselt Morden irgendwann von Völz zu Albrecht, der verrückte Zeitreisehelfer, der ständig seinen Namen sagt (an den ich mich ironischerweise nicht erinnern kann), hat meine ich auch wechselnde Stimmen und in dem Film "In the Beginning" spricht statt Vollbrecht Stefan Gossler für Cdr. Sinclair, was aber, glaube ich, nicht weiter auffällt.


Auch wenn es schon lange her ist: Allerdings! Die drei Mondbasis-Filme wurden in drei unterschiedlichen Städten bearbeitet. Die Sprecher weichen daher komplett von der Serienbearbeitung ab und passen auch untereinander nicht:

Der Film Alien Attack (Die Katastrophe und Angriff as dem Weltall) wurden in München bearbeitet. Martin Landau wird von Michael Brennicke gesprochen, und das sehr gut. (Er ähnelt stark Bernd Rumpf aus der DVD-Nachsynchro). Barbara Bain hat Helga Trümper und Barry Morse wird von Norbert Gastell synchronisiert - passt beides auch ganz gut. Die Bearbeitung ist der Serienfassung ebenbürtig.

Der zweite Film Black Sun - Der Todesstern greift an (Die schwarze Sonne und Auf gefährlichem Kurs) kam aus Berlin und die Besetzung passt meiner Meinung nach überhaupt nicht: Edgar Ott auf Landau ist schrecklich und Barbara Adolph auf Barbara Bain auch. Einzig Eric Vaesen fällt für Prof. Bergmann nicht so negativ auf. Es geht aber, wenn man sich darauf einlässt. Die TV-Fassung ist aber deutlich besser.

Der dritte Film Angriff auf Alpha (der Zweiteiler Besuch von der Erde) kam aus Hamburg: Günter König sprach für Landau und eine mir unbekannte Sprecherin für die Bain, die eher Voiceover wirkt als passt. Die schlechteste Bearbeitung - wirkt ausgesprochen steril. Die DVD-Fassung ist da deutlich besser.

Die Dialoge sind gar nicht schlecht, aber selbst die passen nicht zueinander und nicht zur Serie. Die Adler heißen teilweise Eagle, usw.. Eigentlich kann es nur die Münchner-Bearbeitung mit der Serien-Fassung aufnehmen. Warum man drei Firmen beschäftigt hat, ist mir ein Rätsel. Dadurch passt wirklich nichts zusammen.


Bei Babylon 5 hatte Zathras, der Zeitreisehelfer, zunächst Herman Ebeling (Wunderbar! Herrlich bekloppt.) und dann Gerry Wolff, der leider nicht ganz so gut war.

Dubber der Weiße


Beiträge: 5.422

17.08.2015 19:29
#105 RE: Mangelnde Kontinuität innerhalb einer Filmreihe Zitat · antworten

"Babylon 5": Zum Stimmwechsel von Mr. Morden hatte ich damals eine sehr amüsante Briefkarten-Kommunikation mit einem wunderbar höflichen Benjamin Völz (über irgendein Label namens A.R.M., wenn ich es recht erinnere). Er mochte die Rolle nicht besonders, verstand sie auch mangels Kontext nicht richtig. Zum damaligen Zeitpunkt absolut logisch. Mit Albrecht klang Morden dann mehr wie ein jovialer Autohändler, schon eine andere Qualität.

Es heißt Zathras, nebenbei bemerkt.

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