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Dieses Thema hat 680 Antworten
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Slartibartfast



Beiträge: 5.506

02.03.2016 14:19
#556 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Serienfan im Beitrag #550

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #547
Das wäre als hätte man statt "Pille" plötzlich "Knochen" gesagt - und ob's der Serienfan glaubt oder nicht: Ich kenne Trekkies, die sowas gut gefunden hätten.

Ich kenne solche Trekkies nicht.

Mal ehrlich, wenn du weiterhin nach dem Prinzip "These-Antithese" arbeitest, wirst du dir hier keine Freunde machen. Keine Ahnung, warum du ständig persönliche Erfahrungen wegwischen willst oder als Vorurteile hinstellst, nur weil du sie nicht erlebt hast. Auf jeden Fall baust du so völlig unnötige Fronten auf. (Sollte das Absicht sein, dann such dir bitte ein anderes Hobby. Leute ohne Grund zu provozieren ist etwas, was es in diesem Forum zum Glück kaum gibt und das sollte auch so bleiben.)

Eigentlich ist damit alles gesagt. Aber der Satz hier kann nicht unkommentiert bleiben:

Zitat
Und es sei mir dann doch bitte meine Meinung belassen, dass eine Liebeserklärung gegenüber einer Sache doch eher von einem Fan kommt als von einem begeisterungslosen Pfennigfuchser, dessen größte Leidenschaft das jüngste Update von Excel ist.


Man kann viele Vergleiche ziehen, aber der hier ist gelinde gesagt seltsam...


Gruß
Martin
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Dubber der Weiße


Beiträge: 2.609

02.03.2016 17:27
#557 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Serienfan im Beitrag #554
Es ist lächerlich zu behaupten, man könne sich "aufwendige Synchros" nicht leisten. Heute, in Zeiten, in denen die Verwertungsketten mit Privatfernsehen, Streaming-Diensten, Download-Diensten und Offline-Medien völlig andere sind als in den 1960er und 1970er Jahren.



Und eine ganze Branche horcht auf, klatscht sich vor den Kopf und atmet erleichtert auf. Hey, ist ja doch alles ganz anders, danke für die Info!

Polemik ist toll da, da bissig - kann sich aber auch mal in den eigenen Allerwertesten graben. "Akte X" hat in der deutschen Verwertungskette einen klassischen Verwertungsstrang. Einnahme-Potenzierung siehst du da wo?


Serienfan


Beiträge: 99

02.03.2016 21:10
#558 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #556
Zitat von Serienfan im Beitrag #550

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #547
Das wäre als hätte man statt "Pille" plötzlich "Knochen" gesagt - und ob's der Serienfan glaubt oder nicht: Ich kenne Trekkies, die sowas gut gefunden hätten.

Ich kenne solche Trekkies nicht.

Mal ehrlich, wenn du weiterhin nach dem Prinzip "These-Antithese" arbeitest, wirst du dir hier keine Freunde machen. Keine Ahnung, warum du ständig persönliche Erfahrungen wegwischen willst oder als Vorurteile hinstellst, nur weil du sie nicht erlebt hast. Auf jeden Fall baust du so völlig unnötige Fronten auf. (Sollte das Absicht sein, dann such dir bitte ein anderes Hobby. Leute ohne Grund zu provozieren ist etwas, was es in diesem Forum zum Glück kaum gibt und das sollte auch so bleiben.)

Du kennst Trekker, die es gut fänden, wenn es statt Pille plötzlich Bones heißen würde. Ich kenne ausnahmslos Trekker, die allein bei dieser Vorstellung die Hände über den Kopf zusammenschlagen würden. Beides sind persönliche Erfahrungen. Warum Deine Erfahrung sachlich, meine hingegen polemisch sein soll, ist mir ein Rätsel.

Ansonsten finde ich Deine Beiträge sehr enttäuschend. Du unterstellst mir, ein User eines anderen Forums zu sein, der Dir dort "unangenehm aufgefallen" ist. Du kündigst mir an, ich würde mich hier im Forum unbeliebt machen. Du sagst, ich solle mir "ein anderes Hobby suchen" (allein eine so herablassende Bemerkung würdest Du von mir nie zu hören bekommen), und Du behauptest, ich würde "Leute ohne Grund provozieren" und "ständig" irgendwelche "persönlichen Erfahrungen wegwischen".

Sachliche Fragen werden ignoriert, zum Beispiel die ernstgemeinte Frage, ob es denn in der Synchro (abgesehen von Scully und CSM) irgendeine Kontinuität gibt (ein simples "der Darsteller hat die gleiche Stimme wie in "Flash" hätte mir da vollauf gereicht), stattdessen werden harmlose Bemerkungen hochgespielt und dadurch in ihrer Aussage vollkommen entstellt.

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #556
Eigentlich ist damit alles gesagt. Aber der Satz hier kann nicht unkommentiert bleiben: (...) Man kann viele Vergleiche ziehen, aber der hier ist gelinde gesagt seltsam...

Mit diesem Vorwurf kann ich leben. Es muss auch erlaubt sein, einen dummen Vergleich zu ziehen. So wie es Dir erlaubt ist, einen Vergleich dumm zu finden. Und damit solltest Du aber auch leben können, ohne Dich gleich persönlich angegriffen zu fühlen. Deine einleitende Formulierung "aber der Satz kann nicht unkommentiert bleiben" erscheint mir - wie all Deine Postings - unverständlich aggressiv und unsachlich.

Zitat von Dubber der Weiße im Beitrag #557
Und eine ganze Branche horcht auf, klatscht sich vor den Kopf und atmet erleichtert auf. Hey, ist ja doch alles ganz anders, danke für die Info!

Polemik ist toll da, da bissig - kann sich aber auch mal in den eigenen Allerwertesten graben. "Akte X" hat in der deutschen Verwertungskette einen klassischen Verwertungsstrang. Einnahme-Potenzierung siehst du da wo?

Ich bin mir nicht sicher, ob das die Sachlichkeit ist, die ich mir hier so sehr zum Vorbild nehmen soll, aber ich versuche die Frage tatsächlich ernsthaft zu beantworten:

Die neuen Verwertungsketten haben dazu geführt, dass heute Serien produziert werden können, gegen die der "Denver-Clan" wie eine Daily-Soap aussieht. Serien wie "Game of Thrones" sprengen heutzutage alles, was man je im Fernsehen für möglich gehalten hatte. Diese Verwertungsketten führen auch dazu, dass es sich "lohnt", sehr kurze Staffeln zu machen - gerade deswegen ja auch die Mini-Season von "Akte X". Früher wäre das völlig unrentabel gewesen, weil so kurze Serien nicht auf dem Syndication-Markt hätten weiterverwerten werden können.

Wenn all diese neuen Verwertungsketten zu bombastischen und unendlichen teueren Serien führen können, warum ist dann im Bereich der Synchro immer noch Schmalhans Küchenchef? Und das, obwohl es früher sogar aufwendiger war, Serien zu synchronisieren (das Zerschneiden in Schlaufen, das Abmischen, all das ist heute viel einfacher und kostengünstiger). Noch nie zuvor wurden so teuere Serien produziert. Ältere Serien werden mit einem irrwitzig kostspieligen Verfahren restauriert (Next Generation) oder sogar mit neuen Effekten ausgestattet (Classic Serie). Serien wie "American Crime Story" beeindrucken durch ihren Aufwand und ihre Stars, die man so kaum in manchem Kino-Blockbuster vorfindet. Daher die ernsthafte Frage: Wenn für all das Geld da ist, warum gehen dann bei einer Synchro sofort die Jalousien runter, nur weil ein Sprecher offenbar mehr Geld fordert, sodass man noch nicht einmal versucht, mit ihm zu verhandeln?

Heute kann man sich die teuersten Serien seit der Existenz des Fernsehen leisten. Warum dann nicht auch die teuersten Synchros? Ist das wirklich eine so unglaublich weltfremde Überlegung?


John Connor



Beiträge: 4.709

03.03.2016 00:19
#559 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Ich verfolge den Thread fleißig als stiller Mitleser und finde, dass Serienfan sehr kluge Überlegungen anstellt. Ich finde jedenfalls, dass er seine Position nachvollziehbar und mit guten Argumenten vertritt.

Der Thread ist jedenfalls von einigen unsachlichen Ausrutschern abgesehen im Großen und Ganzen sehr lesenswert bislang.


„Eastwood. Clint Eastwood.“
„Was für’n bescheuerter Name is‘n das!?“
(Sven Hasper und Thomas Petruo in ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT III)

smeagol



Beiträge: 3.169

03.03.2016 09:43
#560 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von John Connor im Beitrag #559
Der Thread ist jedenfalls von einigen unsachlichen Ausrutschern abgesehen im Großen und Ganzen sehr lesenswert bislang.

Dem schließe ich mich an.

Und die Grundsatzfrage, die ja mitschwingt ist: Ist eine gute Synchro wirklich immer weniger *wert* oder wollen Filmstudios ihr auf diese Art und Weise den Wert *nehmen*?

Das hier diskutierte Hauptthema ist doch ein wunderbares Beispiel für diese Frage. Warum muss eine gute Synchronfassung in der Tat immer billiger werden bzw. wird ihre Wertigkeit nicht mehr anerkannt, eingesehen oder gefördert? Die Nennung der gegenüber früheren Jahren definitiv größeren und längeren Möglichkeiten der Zweitverwertungen (durch DVD/BluRay/Streaming etc.) steht doch wirklich im Kontrast zu dem, was eine Synchronfassung kosten *darf* ?! Und ich glaube wirklich nicht daran, dass eine um einige Prozentpunkte teurere Synchronfassung das Investment in den Erwerb der Rechte an der Miniserie zur EA in Deutschland plus der Erstellung der Synchronfassung (die wiederum ein eigenes, über Jahre hinaus verwertbares Wirtschaftsgut erzeugt!) nicht mehr rechtfertigt.

Wo also liegt der Grund? Entweder merkt man (leider), dass auch schlechte Synchronfassungen eigentlich keinen Unterscchied machen im monetären Endergebnis ... oder es ist ein genereller Plan, die ungeliebten, teuren Synchronfassungen los zu werden (billiger, einfacher, schneller auswerten weltweit)? Das klingt jetzt so nach Verschwörungstheorie - soll es aber nicht, sondern die Frage ist ernst gemeint: WILL man das einfach? Oder ist es einfach so scheißegal (geworden?), dass es einfach keine Rolle mehr spielt, eine *gute* Synchro anzufertigen? Denn auch die "stille Masse" findet Mulders neue Stimme scheiße - sie schaltet aber (leider) ein ...


--
"Ich würde nach Hause gehen und mich richtig ausschlafen"
Curt Ackermann für Cary Grant in "Über den Dächern von Nizza"

Norbert


Beiträge: 1.415

03.03.2016 10:00
#561 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Hat hier eigentlich außer mir noch jemand die Folge vom Montag gesehen? Was mir dort - neben ein paar kleineren Kürzungen - aufgefallen ist, waren die Rückblenden, in denen Mulder irgendwie fremdartig klang. Seltsam war auch, dass Mulder in der Szene, in der er Scully nach dem Namen des Babys fragt folgenden Satz sagt: "Wie wollen Sie ihn nennen?" Das war nun wirklich seltsam, da wir mittlerweile ja wissen, dass Mulder der leibliche Vater des Kurzen ist, wodurch das Sie hier falsch wäre (zu Zeiten der Originalserie war dies ja noch nicht klar). Daher würde mich nun interessieren, ob man für die Rückblenden die entsprechenden Stellen der ursprünglichen Bearbeitung eingefügt hat. (Laut einem anderen Forum wurden die Szenen neu mit den aktuellen Sprechern eingesprochen, was ich nicht so recht glauben kann, da Scully höher und Mulder schnarchiger klang.)

Slartibartfast



Beiträge: 5.506

03.03.2016 11:09
#562 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Serienfan im Beitrag #558
Du kennst Trekker, die es gut fänden, wenn es statt Pille plötzlich Bones heißen würde. Ich kenne ausnahmslos Trekker, die allein bei dieser Vorstellung die Hände über den Kopf zusammenschlagen würden. Beides sind persönliche Erfahrungen. Warum Deine Erfahrung sachlich, meine hingegen polemisch sein soll, ist mir ein Rätsel.

Deine Erfahrungen hätten mich durchaus interessiert, gerade wenn sie sich nicht mit meinen decken. Anstatt von deinen Erfahrungen zu berichten, stellst du im Grunde nur meine in Frage. „Ich kenne solche Leute nicht (also hast du mit deiner These Unrecht).“ Dieser Stil ist polemisch. Das habe ich dir auch schon vorher ganz höflich gesagt ohne jede Aggressivität.
Zitat von Serienfan im Beitrag #558
Du sagst, ich solle mir "ein anderes Hobby suchen" (allein eine so herablassende Bemerkung würdest Du von mir nie zu hören bekommen), und Du behauptest, ich würde "Leute ohne Grund provozieren" und "ständig" irgendwelche "persönlichen Erfahrungen wegwischen".

Falsch, ich habe gesagt, wenn du mit Absicht Fronten aufbaust, solltest du dir ein anderes Hobby suchen. Ich möchte einfach diskutieren, ohne dass meine für jedermann harmlose Meinung auf einer solchen Ebene verbissen angegriffen wird. Der Grund dafür erschließt sich mir auch deshalb nicht, da du meines Wissens erst seit Kurzem hier schreibst. Wenn ich wo neu bin, gehe nicht als Erstes auf Konfrontationskurs.


Gruß
Martin
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Dubber der Weiße


Beiträge: 2.609

03.03.2016 13:45
#563 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Serienfan im Beitrag #558
Zitat von Slartibartfast im Beitrag #556
[quote=Serienfan|p7406861] [quote=Dubber der Weiße|p7406900]Und eine ganze Branche horcht auf, klatscht sich vor den Kopf und atmet erleichtert auf. Hey, ist ja doch alles ganz anders, danke für die Info!

Polemik ist toll da, da bissig - kann sich aber auch mal in den eigenen Allerwertesten graben. "Akte X" hat in der deutschen Verwertungskette einen klassischen Verwertungsstrang. Einnahme-Potenzierung siehst du da wo?

Ich bin mir nicht sicher, ob das die Sachlichkeit ist, die ich mir hier so sehr zum Vorbild nehmen soll, aber ich versuche die Frage tatsächlich ernsthaft zu beantworten:

Die neuen Verwertungsketten haben dazu geführt, dass heute Serien produziert werden können, gegen die der "Denver-Clan" wie eine Daily-Soap aussieht. Serien wie "Game of Thrones" sprengen heutzutage alles, was man je im Fernsehen für möglich gehalten hatte. Diese Verwertungsketten führen auch dazu, dass es sich "lohnt", sehr kurze Staffeln zu machen - gerade deswegen ja auch die Mini-Season von "Akte X". Früher wäre das völlig unrentabel gewesen, weil so kurze Serien nicht auf dem Syndication-Markt hätten weiterverwerten werden können.

Wenn all diese neuen Verwertungsketten zu bombastischen und unendlichen teueren Serien führen können, warum ist dann im Bereich der Synchro immer noch Schmalhans Küchenchef? Und das, obwohl es früher sogar aufwendiger war, Serien zu synchronisieren (das Zerschneiden in Schlaufen, das Abmischen, all das ist heute viel einfacher und kostengünstiger). Noch nie zuvor wurden so teuere Serien produziert. Ältere Serien werden mit einem irrwitzig kostspieligen Verfahren restauriert (Next Generation) oder sogar mit neuen Effekten ausgestattet (Classic Serie). Serien wie "American Crime Story" beeindrucken durch ihren Aufwand und ihre Stars, die man so kaum in manchem Kino-Blockbuster vorfindet. Daher die ernsthafte Frage: Wenn für all das Geld da ist, warum gehen dann bei einer Synchro sofort die Jalousien runter, nur weil ein Sprecher offenbar mehr Geld fordert, sodass man noch nicht einmal versucht, mit ihm zu verhandeln?

Heute kann man sich die teuersten Serien seit der Existenz des Fernsehen leisten. Warum dann nicht auch die teuersten Synchros? Ist das wirklich eine so unglaublich weltfremde Überlegung?


Zunächst: Ich mag deine Passion. Trotzdem: Ja, ist sie. Du argumentierst mit einer Korrelation, die nicht existiert. Deine leidenschaftlichen Ausführungen beschreiben Entwicklungen auf dem US-Markt. Große neue Verwertungsketten gibt es bei uns (noch) nicht. "Akte X" wäre davon aufgrund seiner Rechtesituation auch kaum betroffen. Generell: Das Mehr an aufwändig produzierten Serien, oder auch nur das Mehr an Serien, freut vielleicht Reed Hastings und Richard Plepler (und natürlich den Endkonsumenten), schlägt aber nicht positiv auf den deutschen Markt durch. Warum auch? Deutschland ist ein Markt. Dadurch, dass mehr Serien in den Markt gepumpt werden, wächst der Markt nicht. Im Gegenteil: Zuschauerschichten bröckeln, Abwanderungsprozesse zu anderen medialen Offerten sind zunehmend invasiv und expansiv. Die individuellen Kuchenstücke werden also kleiner. Folge: Etatkürzungen. Auch für Synchron, das ungeliebte Stiefkind. Das wird immer häufiger der Fall sein, und auch immer extremer - das klassische deutsche Fernsehen geht in den Sinkflug. Anders gesagt: ein Tsunami rollt auf die seit den goldenen 80ern tradierte Beach Party zu. ProSiebenSat.1 steht da bereits in der Brandung, hat nasse Füße und fragt sich, warum das Wasser zurückweicht. Dass es keine Bereitschaft gegeben haben soll, groß zu verhandeln, kann nicht überraschen. Wohin die Entwicklung geht, sieht man ja an all den neuen Bilig-Klitschen, die viel Netflix und Co. machen. Das ist die neue Realität. Klingt traurig, ist aber so.

Schmalhans ist Küchenchef. Und man wird ihm immer weiter den Lohn kürzen. Vielleicht sollte er umschulen.


smeagol



Beiträge: 3.169

03.03.2016 14:46
#564 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Das klingt extrem bitter. Sollte es so kommen ... wann hört das Publikum auf, sich das zu geben? Ich hab auf sowas keine Lust - dann muss man eben auf Dinge verzichten.


--
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Curt Ackermann für Cary Grant in "Über den Dächern von Nizza"

Slartibartfast



Beiträge: 5.506

03.03.2016 14:56
#565 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Dazu wird es nicht kommen, weil es immer noch die gleichen Sprecher sind, die zwar weniger verdienen werden, aber deswegen nicht absichtlich schlchter sprechen.
Ist so ähnlich wie bei den Lehrern, die kriegen immer mehr Wochenstunden und größere Klassen, aber der Unrerricht selbst hält irgendwie trotzdem ein gewisses Niveau.

Eine direkte Reaktion auf die Entwicklung könnte aber sein, dass einfach nicht mehr alles synchronisiert wird. Damit wären wir wieder auf dem Level der frühen 80er.


Gruß
Martin
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Chrono


Beiträge: 332

03.03.2016 15:18
#566 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Norbert im Beitrag #561
Hat hier eigentlich außer mir noch jemand die Folge vom Montag gesehen? ... Daher würde mich nun interessieren, ob man für die Rückblenden die entsprechenden Stellen der ursprünglichen Bearbeitung eingefügt hat. (Laut einem anderen Forum wurden die Szenen neu mit den aktuellen Sprechern eingesprochen, was ich nicht so recht glauben kann, da Scully höher und Mulder schnarchiger klang.)


Bei Scully kann ich dir das nicht sagen, da ich die letzten alten Staffeln damals kaum mehr geschaut hatte, aber in Sachen Mulder war das in den Rückblenden ganz klar Sven Gerhardt und nicht Benjamin Völz.

SynchroGuy


Beiträge: 35

03.03.2016 20:35
#567 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #565
Dazu wird es nicht kommen, weil es immer noch die gleichen Sprecher sind, die zwar weniger verdienen werden, aber deswegen nicht absichtlich schlchter sprechen.


Es sind dann oft eben nicht dieselben Sprecher. Im Falle von Akte X hört man jetzt anstatt eines Benjamin Völz einen Sven Gerhardt...
Dahin scheint auch leider der Trend zu gehen, dass man weniger auf Qualität achtet, sondern bewusst nach der Devise "Egal, hauptsache billig" entscheidet. Und dann hört man logischerweise auch in wichtigen Hauptrollen vermehrt Sprecher aus der zweiten oder dritten Reihe, die zwar günstiger zu haben sind, allerdings mehr nach Voice-Over denn nach Synchronschauspiel klingen.

Metro


Beiträge: 1.228

03.03.2016 21:12
#568 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Zitat von SynchroGuy im Beitrag #567
Und dann hört man logischerweise auch in wichtigen Hauptrollen vermehrt Sprecher aus der zweiten oder dritten Reihe, die zwar günstiger zu haben sind, allerdings mehr nach Voice-Over denn nach Synchronschauspiel klingen.



Ja? Wo denn?

ElEf



Beiträge: 1.783

04.03.2016 02:32
#569 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Sprecher aus der zweiten oder dritten Reihe müssen nicht unbedingt schlecht sein. Wie jemand in diesem Thread bereits geschrieben hat: Jeder fängt mal klein an.
Eier in der Hose - sowas braucht die Branche. Ansonsten waere uns der ein oder andere ungeschliffene Synchrondiamant abhanden gekommen. Beispiel gefällig? Olli Siebeck in Watchmen.
Sven Gerhard hat hier leider die Arschkarte gezogen und tritt in sehr große Fußstapfen mit einer riesen Fangemeinde. Aber nach Voice-Over klingt er nicht.
Nein. Das hat er nicht verdient. Bitte, lasst es.


Schlitzi


Beiträge: 1.554

04.03.2016 04:06
#570 RE: Akte X (Miniserie, USA 2016) Zitat · antworten

Hast recht! Er klingt wie ein gelangweilter Nachrichtensprecher!!

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