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Synchrondatenbank (von Arne Kaul) | Deutsche Synchronkartei | Seriensynchron - SeSyDaB | dubDB | Die vergessenen Filme
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Dieses Thema hat 107 Antworten
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 Allgemeines
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John Connor



Beiträge: 4.709

16.05.2005 10:54
#46 RE:Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Doch, doch, der Film wurde in den 1960ern synchronisiert; die deutsche Kinopremiere war jedenfalls im Januar 1966.

Grüße, Fehmi


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

16.05.2005 14:15
#47 RE:Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Naja, das kann passieren, bei Arne Kaul fehlen auch ein Paar andere Filme, die in den Zeitraum rein gehören. Ich könnte dir sponten mindestens 5 aufzählen und trotzdem sinds letztendlich verschwindend geringe Mängel.
Die großartige Datenbank von ihm ist ja eh noch im Aufbau.


Hendrik Meyerhof


Beiträge: 6.341

28.08.2005 17:14
#48 RE:Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

An alle HOLMES-Fans: Heute Abend gibt es bei ARTE einen HOLMES-Themenabend. Gezeigt wird Billy Wilders DAS PRIVATLEBEN DES SHERLOCK HOLMES (den ich ja noch nicht kenne, immer nur hier im Forum was drüber gehört hatte), dann eine HOLMES-Doku sowie danach DIE FRAU IN GRÜN mit Rathbone.

Gruß,

Hendrik
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Hendrik Meyerhof


Beiträge: 6.341

29.08.2005 12:47
#49 RE:Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Ich kannte Ulrich Matthes' Stimme überhaupt nicht (bewusst), aber letztens lief dieser Film ENIGMA bei Sat1, wo er die Hauptrolle synchronisierte. Und ja: Ulrich Matthes wäre tatsächlich ein super Holmes. Allerdings nur in den "frühen" Werken, denn später für Holmes' fortgeschrittenes Alter wäre seine doch recht jung klingende Stimme nicht so optimal.
Aber für ein Hörspiel oder Film zu z.B. STUDIE IN SCHARLACHROT wäre Matthes IMHO wirklich ideal!
Gestern hab ich nun endlich auch Rode in DAS PRIVATLEBEN DES SHERLOCK HOLMES erlebt - passte auch klasse!

Gruß,

Hendrik
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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2005 22:44
#50 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Ich weiß nicht, ob es in diesem sehr umfangreichen Thread schon erwähnt worden ist:

Stewart Granger hatte in "Der Hund von Baskerville" (1972) Gert Günther Hoffmann.
Watson (Bernard Fox) wurde von Wolf Rahtjen gesprochen, wenn mich nicht absolut alles täuscht. Ich habe ihn mal mehr oder weniger mit Wolfgang Draeger verwechselt, aber bei dem Film hier bin ich mir eigentlich sicher.
Die Synchro müsste einige Jahre nach dem Film entstanden sein.
Ich fand GGH im Prinzip nie blasser, in allen Synchronrollen, die ich von ihm kenne. Grangers ironische Ader, die dieser Holmes-Adaption das gewisse Etwas gab, hat Heinz Engelmann in den Karl May-Filmen sehr gut rübergebracht, deswegen wäre er gerade für den Briten Holmes eine sehr kuriose, aber durch Granger passende Besetzung gewesen.
Allerdings kam die Synchro dafür wohl etwas zu spät - Heinz Engelmann synchronisierte da zwar noch, aber ich weiß nicht, ob es da immer noch gepasst hätte.
Das Problem dürfte ganz einfach gewesen sein, dass Granger zum Zeitpunkt des Entstehens der Synchro im Prinzip keinen Stammsprecher mehr hatte. Axel Monjé war ja schon länger verstorben, Helmo Kindermann (der ohnehin viel zu jung war) vermutlich auch und sowohl C. Ackermann, als auch H. Engelmann und W. Lukschy (habe ich, glaube ich nie gehört, aber halte ich für unvorstellbarst auf Granger) dürften ebenfalls nicht mehr zur Verfügung oder Debatte gestanden habe, wenn die Synchro, wie ich vermute, in den 80ern entstand.
GGH mag sich als Holmes angeboten haben, aber für Granger war er in dem Film wirklich so fehlbesetzt, dass er praktisch höhepunktlos bremste und Granger als Holmes für das deutsche Publikum letztlich weit unter Wert verkaufte. Ist im grandiosen Gesamtbild von Gert Günther Hoffmanns Synchronschaffen auffällig, sollte hier mal angesprochen worden sein, aber auch nicht überdramatisiert klingen. GGH gefiel mir persönlich immer sehr gut, außer in diesem Film und außer auf Sean Connery in "Sein Leben in meiner Gewalt".

Wolf Rahtjen als Watson war aber große Klasse.

Interessant und lustig fand ich auch, dass der Sprecher von William Shatner eine unglaubliche Stimmähnlichkeit zum jüngeren GGH hatte. Der Mann war eigentlich der ultivmative GGH-Nachfolger für Shatner, würde ich mal behaupten wollen, wenn man es rein von den stimmlichen Aspekten und der Zeit her betrachtet. Über seine Qualitäten, konnte man sich in dem Kurzauftritt kein weitgreifendes Bild machen, aber rein stimmlich(!) traf er Shatner sehr gut.

In einer kleinen Nebenrolle, als Frau von Dr. Mortimer (Anthony Zerbe), könnte, im Übrigen, Regina Lemnitz zu hören gewesen sein. Wohl eine ihrer frühsten Synchronrollen, sofern sie es tatsächlich war?!?

Den Film fand ich wegen seiner an die 40er erinnernden Studioaufnahmen und das ironische, aber zielsichere Duo Granger/Fox sehr gelungen. Leider war zumindest die deutsche Fassung in der Handlung sehr gestrafft.

------------------
"Ja oder nein!?"
Martin Hirthe für Lee Marvin in "Point Blank"


Hendrik Meyerhof


Beiträge: 6.341

02.11.2005 01:18
#51 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Ich fand GGH im Prinzip nie blasser, in allen Synchronrollen, die ich von ihm kenne. Grangers ironische Ader, die dieser Holmes-Adaption das gewisse Etwas gab, hat Heinz Engelmann in den Karl May-Filmen sehr gut rübergebracht, deswegen wäre er gerade für den Briten Holmes eine sehr kuriose, aber durch Granger passende Besetzung gewesen.

FULLACK, Granger hatte in den Karl May-Filmen eine wirkliche äußerst passende Synchronstimme, die auch als Holmes gut gewesen wäre.
Ich kann mich allerdings nur noch dunkel an den Film erinnern. Ich glaube, als ich den Film gesehen habe - dürfte ca. 1994 gewesen sein - wusste ich noch nicht mal, dass GGH GGH heisst. Sprich: Damals begann ich erst (eben durch GGH!), mich für Synchronisation zu interessieren und langsam Sprechernamen ausfindig zu machen.
Ich weiß jedenfalls noch, dass ich schon damals merkte, dass "Captain Kirk" nicht seine gewohnte Stimme hatte, obwohl die mit an Bord war.


Gruß,

Hendrik

("A Be Ce De E eF Ge Ha I Je Ka eL eM eN O Pe Quo eR eS Te U Ve We Xe Yü Za" Johannes Baasner in ED)

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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2006 16:03
#52 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Glaube mittlerweile, dass Bernard Fox als Watson in der 72er-"Baskerville"-Verfilmung doch Wolfgang Draeger war.

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Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie mit.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Ich bin nicht verbittert, ich bin nur entschlossen!"
Uwe Friedrichsen für Brett Halsey in "Heute ich... morgen du"


TheBaron


Beiträge: 22

27.01.2006 04:22
#53 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten
Es ist mir jetzt doch etwas zu aufwendig, den kompletten Thread zu lesen ;). Ein paar kurze Anmerkungen seien mir trotzdem gestattet:

Holmes ist in der ersten Erzählung Doyles um die Dreißig, Watson sieben Jahre älter. Insofern dürften zwar die meisten Sprecher in Hörspielen zu alt sein - die Film- und Fernsehschauspieler waren es freilich auch meist. Brett war Fünfzig, als er die Rolle annahm, und Sechzig, als er aufhörte. Die Renneisen-Hörspiele finde ich übrigens vorzüglich - und nicht aus Lokalpatriotismus, denn immerhin ist der Mann Hesse wie ich - sondern weil es ausgezeichnete Adaptionen mit durchweg guten Sprechern sind.

Wüstenhagen hat nicht nur Holmes in Form von Lee, Neville, Williamson, Richardson und Basil-Mouse synchronisiert, sondern auch - wenn mich nicht alles täuscht - den Moriarty Paul Freemans in GENIE UND SCHNAUZE. Eine beachtliche Liste in Sachen Holmes, in der Tat.

Mit Erich Fiedler als Cushings Stimme in DER HUND VON BASKERVILLE konnte ich mich nie anfreunden - Schoenfelder (na ja, der kam ja erst 1963 zu Cushing), Schellow, Schürenberg hätten mir ganz klar besser zugesagt. Tatsächlich finde ich das die größte vokale Fehlbesetzung für Cushing neben (dem von mir sonst sehr geschätzten) Arnold Marquis in DIE BRENNENDEN AUGEN VON SCHLOSS BARTIMORE. Ich würde übrigens zu gern wissen, wer ihn in der 1968er Fernsehserie SHERLOCK HOLMES bei uns sprach - aber der NDR hat ja alle Bänder und Unterlagen vernichtet.

Matt Frewer fand ich als Holmes einfach schrecklich. Und es gibt natürlich keine Doylesche Vorlage für DER VAMPIR VON WHITECHAPEL. Genaugenommen ist auch Bretts ähnlich klingender DER VAMPIR VON LAMBERLEY/DER LETZTE VAMPIR nur sehr vage an Doyles Erzählung "The Sussex Vampire" angelehnt; zu der Zeit ging Granada sehr frei mit dem "Kanon" um.

Und zuletzt: im Großen und Ganzen stimmt die (rein auf Watsons ersten Eindruck basierende) Holmes-Beschreibung aus der im ersten Beitrag genannten Version von "A Study in Scarlet" natürlich. Aber ich grusele mich bei Büchern, die "nach dem englischen Original neu erzählt" sind. Lieber die schöne, getreue Übersetzung des Haffmans-Verlags beschaffen. ;)


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.577

27.01.2006 09:14
#54 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

In Antwort auf:
Zitat von Mücke
W. Lukschy (habe ich, glaube ich nie gehört, aber halte ich für unvorstellbarst auf Granger)

Ja, es ist wirklich schwer vorzustellen, aber in den 50er Jahren war Lukschy sogar fast ein Exklusiv-Sprecher für Granger: "Der Gefangene von Zenda", "Die letzte Jagd", "Das Schloss im Schatten", "Beau Brummel" - das sind nur einige, in denen er Granger synchronisiert hat. Er ist allerdings sehr Geschmackssache, das ironische Blinzeln geht ihm völlig ab.


AMK


Beiträge: 1.027

12.02.2006 07:46
#55 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

In Antwort auf:
Aber ich grusele mich bei Büchern, die "nach dem englischen Original neu erzählt" sind.
Ich eigentlich auch; aber wenn man so was als Kind/Jugendlicher geschenkt bekommt (und erst später ins "Impressum" guckt) ... Immerhin ist´s optisch ansprechend gestaltet.

In Antwort auf:
Die Renneisen-Hörspiele finde ich übrigens vorzüglich - und nicht aus Lokalpatriotismus, denn immerhin ist der Mann Hesse wie ich - sondern weil es ausgezeichnete Adaptionen mit durchweg guten Sprechern sind.
Mein "Problem" mit Renneisen besteht nicht darin, dass ich die Hörspiele schlecht fände oder Renneisen für einen schlechten Sprecher hielte - im Gegenteil (hab´ ich ja auch schon gesagt bzw. geschrieben). Nur "klingt" Renneisen für mich einfach nicht recht nach dem großen, schlanken, "messerscharfen" Holmes. Mein Wunschkandidat für die Rolle ist derzeit immer noch Udo Schenk. (An dieser Stelle gestehe ich ein, dass Joachim Kerzel, den ich als Hercule-Poirot-Sprecher vorgeschlagen habe, seinerseits nicht unbedingt "klein" klingt - aber er passt hervorragend zu David Suchet, und der war/ist ein hervorragender Poirot-Darsteller ...)

Gruß - Andreas


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

05.05.2006 12:33
#56 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

In Antwort auf:
Zitat von Mücke
W. Lukschy (habe ich, glaube ich nie gehört, aber halte ich für unvorstellbarst auf Granger)

In Antwort auf:

Ja, es ist wirklich schwer vorzustellen, aber in den 50er Jahren war Lukschy sogar fast ein Exklusiv-Sprecher für Granger: "Der Gefangene von Zenda", "Die letzte Jagd", "Das Schloss im Schatten", "Beau Brummel" - das sind nur einige, in denen er Granger synchronisiert hat. Er ist allerdings sehr Geschmackssache, das ironische Blinzeln geht ihm völlig ab.

Als altgedienter "Zu weit aus dem Fenster-Lehner" muss ich bei Granger/Lukschy auch zurückrudern. Lukschy hat in den beiden Filmen, die ich zuletzt sah ("Die letzte Jagd", "Die schwarze Perle") einen sehr guten Job gemacht. Vor allem in der "schwarzen Perle" war er verdammt cool und hat gleichzeitig in beiden Filmen ne sehr ungewohnt raue Ader offenbart. Ich finde, dass er Granger tatsächlich, wider Erwarten, deutlich besser transportiert, als der auf Granger irgendwie einfach nur aalglatte Curt Ackermann bei dem das "ironische Blinzeln" zwar da ist, aber im "klebrigen" Gesamtbild untergeht. Lukschy offenbart deutlich mehr Konturen und überhaupt fand ich ihn nie lässiger als in der "schwarzen Perle", abgesehen von seinen Einsätzen für W. Matthau. Ich muss mich hier wirklich entschuldigen, da ich meine Vorurteile hier im Nachhinein ausnahmsweise mal nicht wirklich rechtfertigen kann. Es gab halt ne Phase wo ich Lukschy einfach nur träge und langweilig fand und aus der heraus habe ich ihn hier dann voreilig abgeurteilt. Fehler! Allerdings reicht er auf Granger nicht an Axel Monjé und Heinz Engelmann ran, wohingegen er GGH auch im Schlaf toppt.
Dass er auch die Ironie recht gut rüberbringt finde ich übrigens schon. So extrem wie bei Surehand muss es ja gar nicht unbedingt sein, denn die Rolle hat Granger ja eh mit ner ziemlich krassen Selbstironie und Ironie gegenüber den Filmen gespielt, was Engelmann da natürlich auch bevorteilte in der Hinsicht. So austoben wie für Surehand konnte man sich auf Granger wahrscheinlich sonst nie.

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Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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"Ich werd' eine Aussage machen: äh... Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß', sagte Gretel zum bösen Wolf!"
Edgar Ott für Telly Savalas in 'Kojak - Einsatz in Manhattan', Episode: "Die Falle"


AMK


Beiträge: 1.027

17.07.2006 17:01
#57 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

"Den" Sprecher, den ich aus vollster Überzeugung "Hercule Poirot" in Hörspielen die Stimme geben ließe, hab´ ich zwar noch nicht gefunden - aber dafür sind die "echten" Hörspielmacher tätig geworden: Nachdem SWR/MDR schon "Sherlock Holmes" präsentiert haben - mit der (unpassenden!) Stimme von Walter Renneisen -, ist nun "Hercule Poirot" an der Reihe - mit der Stimme von Felix von Manteuffel. Seit vergangenem Wochenende samstags in SWR2 bzw. sonntags in SWR1.

"Positiv": Manteuffel ist weniger fehlbesetzt als Renneisen.

"Negativ": Ganz überzeugt hat er mich nicht. Zumal ich mir nicht sicher bin, ob Agatha Christie ihren "Poirot" tatsächlich dermaßen mit durchgehendem französischen (pardon: belgischen) Akzent reden lassen wollte.

Gruß - Andreas


Andy-C


Beiträge: 349

31.07.2007 13:42
#58 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten
In Antwort auf:
"Sherlock Holmes - Der Hund der Baskervilles" (2002; Sherlock Holmes: Richard Roxburgh, Dr. Watson: Ian Hart)
"Sherlock Holmes - Der Seidenstrumpfmörder" (2004; Sherlock Holmes: Rupert Everett, Dr. Watson: Ian Hart)
Da ich gerade sehe, dass die Synchronbesetzungen noch nicht aufgelöst wurden:

»Baskerville«:
Holmes: Erich Räuker,
Watson (hervorragend!): Bernd Vollbrecht.
Hart gibt einen erheblich energischeren Watson, als man es gewohnt ist, der Holmes mitunter ziemlich Kontra gibt und ihm seine Alleingänge und Verschwiegenheit (Holmes' Erkenntnisse den Fall betreffend) mehrmals sehr deutlich vorwirft, was Holmes sichtlich mitnimmt, sodass er am Ende versucht bei Watson mit einem Essen in einem Nobelrestaurant wieder Gutwetter zu machen. (Tja, haben sie nun was miteinander oder nicht? ).
Der bereits erwähnte Hubertus Bengsch gibt (mit dem Gesicht von Richard E. Grant) einen hübsch hinterhältig fiesen Stapleton; ich glaube, hätte ihn aber sogar als Holmes vorgezogen.

»Seidenstrumpfmörder«:
Holmes: (natürlich) Thomas Vogt,
Watson: keine Ahnung, aber nicht Vollbrecht.
Beide (also eigentlich alle vier: die Gesichter und die Stimmen) sind gut aber nicht wirklich weltbewegend. Irgendwie liegen sie alle etwas neben den Figuren, was aber auch an dem verworrenen und nicht sehr doyleschen Drehbuch liegen mag.

Interessant die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Holmes-Figur: Roxburgh gibt eher den weltgewandten Lebemann (mit den bereits erwähnten angedeuteten Tendenzen), Everett den drogenabhängigen, gelangweilten Melancholiker. [Mir hat Roxburgh besser gefallen.]

- - - - - - - - - - - - - - -
Alan Rickman kann man nicht adäquat synchronisieren.
(Aber mir fällt gerade auf, dass man ihn mal als Holmes besetzen könnte!)

AMK


Beiträge: 1.027

02.08.2008 13:17
#59 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten
In den aktuellen, im abgelaufenen Juli gesendeten "Arsène-Lupin"-Hörspielen des SWR (siehe http://www.swr.de/swr2/programm/sendunge...ltwf/index.html) wird der Titel"held" von Samuel Weiss gesprochen; in "Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs (2)" tritt auch der englische Detektiv "Herlock Sholmes" auf - in (SWR-)"Kontinuität" gesprochen von Walter Renneisen. Das fand ich gelungen! Zwar finde ich Renneisen als "Sherlock Holmes" weiterhin nicht "richtig", aber sein "Sholmes" (mit Akzent) hat mir gefallen (ich weiß halt auch nicht, ob und wie der in der literarischen Vorlage "optisch" beschrieben wird ...).

Gruß - Andreas

Markus


Beiträge: 2.096

02.08.2008 13:53
#60 RE: Die Stimmen der Detektive Zitat · antworten

Besagter Herr sprach Holmes auch im Hörbuch der SH-Biographie von Nick Rennison.

Gruß
Markus

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