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Synchrondatenbank (von Arne Kaul) | Deutsche Synchronkartei | Seriensynchron - SeSyDaB | dubDB | Die vergessenen Filme
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Dieses Thema hat 190 Antworten
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Schweizer


Beiträge: 1.150

06.04.2010 21:33
#76 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Wow da ist man mal paar Tage nicht hier und schon gibts hier 2 neue Seiten.

Dabei konnte ich Mücke noch nicht mal auf seinen ersten Beitrag nach meinem antworten. Okay fangen wir mal an....

@Mücke

Zitat
So zu tun, als wenn Danneberg kurz davor wäre Arnie über die Schwelle zum Charakterdarsteller zu hieven, ist m.E. nicht wirklich glaubwürdiger und weniger emotional als das was ich hier schlimmstenfalls gerade in die andere Richtung mache



Moment moment. DAS habe ich nie gemacht.
Aber Danneberg lässt Schwarzenegger im deutschen schauspielerisch besser erscheinen. Und für mich kommt vor allem der Coolness Faktor hinzu. Während ich im Original Arnie wegen der Aussprach gänzlich eine Witzfigur finde ist es im deutschen wegen Arnies Mimik bei einigen Sprüchen und dazu Dannebergs Stimme ein absoluter Coolness-Faktor der im Original für mich gänzlich fehlt.
Ich würde nie sowas absurdes behaupten, dass Danneberg Arnie zum Charakterdarsteller macht. Aber im Original find ich den typen neben seiner maskulinen Ausstrahlung einfach nur schlecht während ich ihn auf Deutsch dank Danneberg als einen coolen Actionhelden wahrnehme.
Und die meisten Rollen nach seiner 80er Anfangszeit nehm ich dem Oesterreicher dank Danneberg auch ab während das im Original nie funktioniert.
Deswegen wird er aber noch lange nicht zum Charakterdarsteller.

Und seit wann hat bitte Danneberg ne hohe Stimme? So hoch das man dies speziell erwähnen müsste als Charakteristik ist die imho überhaupt nicht.

Zitat
Pauschal verkaufen zu wollen, dass ein Ösi für Arnie hierzulande GENERELL nicht funktioniert hätte, impliziert, dass Ösis grundsätzlich lächerlich klingen, für das deutsche Ohr, was wiederum eine völlig absurde und eigentlich nur beleidigende/oberflächlichste Behauptung ist.



Ich bin selber halber Oesterreicher. Also soviel mal dazu.
Aber diesen Dialekt selbst in abgeschwächter Form gegenüber dem O-Ton umzusetzen halte ich für Blödsinn weil das aus einem Film rausreisst. Es ist ja nicht so als wäre dieser Dialekt spezifisch eingesetzt worden im O-Ton. Arnie kann es einfach nicht anders. Aber eigentlich passt das in 99 Prozent der Rollen absolut gar nicht zum gespielten Charakter.
Also ist es eine Wohltat das in einer Synchro nicht hören zu müssen. Gerade bei einem Actionhelden der primär US Charaktere spielt will ich garantiert keinen oesterreichischen Akzent hören.
So schwer zu verstehen sollte das also nicht sein.

Zitat
Auf wen passt er denn bitte schlechter unter den Filmstars, die er regelmäßig spricht? Ich bleib dabei: Wenn's so an 6-7 Leute und aufwärts geht, sollte man von unten wegstreichen. Generell. Und dass das dringend notwendig ist, haben die letzten 60-70 Jahre Synchron nun wirklich mehr als genug belegt. Streiche ich da als ersten Stallone? Nein, sicher nicht. Streiche ich Cleese? Dito. Travolta? Wegen Arnie? Ich bitte euch... Nolte? Das wäre ein Verbrechen an der Schauspielkunst. Damit haben wir schonmal vier Leute auf denen Danneberg deutlich mehr reißt, als es für Arnie überhaupt nur denkbar ist und alleine das, wäre schon ein Grund ihn infolge von Inflation dann gerade für Arnie zu streichen.



Dass Danneberg im Prinzip zuviele Stars spricht bin ich auch der Meinung. Welche ich streichen würde siehts aber ganz anders aus.

Unverzichtbar ist Danneberg für mich auf:

- Stallone
- Travolta
- Schwarzenegger
- Aykroyd
- Hill
- Quaid

Die meisten anderen die er noch spricht (zB. Hauer) passt er zwar jeweils sehr gut und man hat sich in vielen Fällen auch dran gewöhnt. Aber da gäbe es auch andere Option.

Zwar gut bis sehr gut aber auch ersetzbar ist er für mich zudem auf:

- Nick Nolte (seit ich Tommy Piper in "Nur 48 Stunden" gehört habe)
- John Cleese (wirkt manchmal zu gekünstelt)
- Rutger Hauer (auch wenn ich den Schlussmonolog in Blade Runner auch wegen Danneberg etwas vom geilsten finde was ich kenne)

Definitiv verzichtbar ist er für mich vor allem bei:

- Michael York
- Christopher Lambert

Das ist meine subjektive Meinung dazu.
Arnie/Danneberg ist gleichzeitig für mich eine DER Synchronbesetzungen überhaupt weil ich finde dass Dannebergs Intonation von Arnie perfekt zu dessen Gesicht und Gestik in diesen Rollen passt. Die perfekte Symbiose für mich.

Zitat
Dass die KOMÖDIEN mit meiner Sprecher-Variante fünfmal lustiger geworden wären, ist m.E. fast nicht zu widerlegen und was die Actionfilme angeht, ist es doch auch immer eine Frage, wie stark man den Akzent nach vorne kehrt.



Und nur weil du das findest ist das fast nicht zu widerlegen? Schwachsinn sorry. Das ist so ich-bezogen argumentiert das ich darauf nicht mal lust habe was sinnvolles zu antworten.
Nur soviel: Mein subjektives empfinden war, dass Danneberg auch die Komödien grandios gespielt hat. Arnies O-Ton ist für unfreiwillige Komik gut, aber nicht für getimte Sprüche etc.

Zitat
Warum muss ich mich dafür rechtfertigen, dass ich ein Merkmal des Originals beibehalten haben will und nicht ihr, weil ihr dieses Merkmal das Originals nicht so wichtig findet?



Manchmal habe ich den Eindruck du bist resistent gegen gewisse Argumente.
Ich will merkmale des Originals beibehalten in solchen Spezialfällen die zur Rolle gehören.
Aber Arnies Akzent im O-Ton ist völlig fernab von der Rolle und passt nicht dazu. Wieso die Amerikaner mit dem was anfangen können wurde hier ja schon genug erläutert.
Aber hier funktioniert das einfach nicht gleich.
Und das ist etwas was man wirklich feststellen kann.
Ich kenne in den weiten des Internets genug O-Ton Fans die Arnie Filme auf Deutsch schauen. Die finden zwar alle den Original Arnie amüsant (ich übrigens auch) aber wollen das als Film NICHT sehen.
Sich drüber amüsieren und zitieren ist eine Sache. Das aber wirklich sehen wollen ne ganz andere.

Zitat
Eins kann mir jedenfalls keiner erzählen:
Dass Dannebergs Arnie-Version KULTIG ist. Sie mag gut sein, aber für KULT ist sie zu beliebig.



Für mich ist Arnie als Actiondarsteller hier kult. Während er im Original für mich ne Witzfigur ist.

Und wenn ich Leute frage haben die natürlich irgend in einem Interview schon mal nen Originalschnipsel gehört und finden die Sprechweise lustig usw. aber auf die Filme angesprochen höre ich immer wieder: coole Ausstrahlung, geile Sprüche.
Und die coole Ausstrahlung hat er als Attribut hier sicher nicht wegen dem Akzent im Original.

Danneberg passt wie von mir mehrfach bereits erwähnt in meiner subjektiven Empfindung wie die Faust aufs Auge bei Arnie.

Zitat
Gerade weil Arnie in den USA durch seine absurde Wirkung (samt Dialekt) - wie du es selbst beschrieben hast - so einzigartig ist, ist es absurd, dass er hierzulande von einem Vielsprecher wie Danneberg synchronisiert wird.
WO wird durch Danneberg dieser Besonderheit, die ihn herausstrechend macht, Rechnung getragen?
Sie geht in der Synchro verloren. So ist es leider.



Und wieso muss diese Besonderheit hier überhaupt herausgearbeitet werden? USA funktioniert in der Sache nun mal nicht gleich wie Deutschland. Die finden dort deutsche Sprache etc. generell irgendwie witzig. Ist mir schon oft aufgefallen.
Aber hier kannst du auf Actionrollen die sich als Charaktere "The Terminator", "Adam Gibson", "Harry Tasker", "Jack Slater", "John Kimble", "Douglas Quaid" etc. nennen nun mal keinen Ösi-Akzent verbraten weil das nicht zur Rolle passt und nur in den USA oder einigen eh originalsprachigen und nicht deutsch-stämmigen Ländern als Kuriosum funktioniert.
Hier macht das die Rolle kaputt und funktioniert eben NICHT als Kuriosum. Auch wenn du jetzt wieder sagen wirst "Man muss es zuerst mal testen".
Aber das sehe ich ja schon daran wie allgemein auf Ösi Akzente reagiert wird.
Arnie würde hier bei ner Akzent-Synchro sämtliche Coolness verlieren.

Zitat
Das relativ geringe Bisschen, was Arnie in Deutschland noch an Kultstatus genießt (Bud Spencer wird tatsächlich öfter wiederholt), hat nichts mit der Synchro zu tun



Diese Beispiel ist wieder mal Mücke typisch etwas weit her geholt.
Spencer/Hill sind gerade in Deutschland eh kult über mehrere Generationen und Altersgruppen während Arnie viele (besonders Frauen wenn ich in meinen Bekanntenkreis schaue) nicht ausstehen können.
Und das hat mit der Synchro ebenfalls nichts zu tun. Gibt genügend Leute die allgemein keine Actionfilme mögen während bei Spencer/Hill irgendwie viel mehr den Filmen irgendwas abgewinnen können.

Und noch etwas allgemeines an dich:
Was du hier auf manchmal etwas penetrante Art machst ist deine Meinung als in Stein gemeisselt zu präsentieren indem du versuchst Gegenargumente immer mit einem einleitenden "Und es soll mir jetzt niemand sagen" oder was ähnlichem schon von Beginn an gleich abzuschmettern.
So macht diskutieren keinen Spass Mücke denn das ist mühsam anderen quasi gewisse Dinge als Gegenargument absprechen zu wollen nur weil man selber anderer Ansicht ist.

Und zur generellen Akzent-Problematik ist nun genug gesagt:
In USA ist der Akzent aus bekannten Gründen zum Kult geworden, bzw. der Akzent war ein Eckpfeiler des Kultfaktors.
Hier nun aber den US Kult übertragen zu wollen geht einfach nicht weil unsere Kultur nun mal anders funktioniert und ein Ösi Akzent hier so traurig es ist anderes auslöst und eben auch nicht unbekannt ist. Ich bin selbst halber Ösi und musste wann immer ich das auch erwähne genug Sprüche etc. hören.
Ich weiss also von was ich rede.

Gruss


Slartibartfast



Beiträge: 5.604

06.04.2010 21:48
#77 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

@Mücke:
Ich interpretiere deine Argumentation mittlerweile als Plädoyer gegen steriles Niederbügeln von - sagen wie mal - Eigenarten.
Da können wir uns sogar treffen. Ich bin auch ein Gegner davon, dass man zu blutleeres Schriftdeutsch ins Mikro palabert.
Nur heißt die Alternative nicht "Dialekte" sondern allenfalls Umgangssprache. Das hat letztlich auch Brandt versucht, indem er Hess oder Marquis besonders kernige Dialoge sagen ließ, die die Figuren kultig gemacht haben.
Dialekt haben sie nicht gesprochen. Auch der von dir gelobte Lehmann tut dies nicht.

Dir ist Danneberg zu beliebig? Was rauchst du bitte?
Danneberg hat den Terminator völlig glaubhaft wie eine Maschine gesprochen (= 100% Aufwertung in der Synchro!) und damit ein für ihn völlig neues Timbre kreiert. Auch ansonsten ist Danneberg für mich der einzige Sprecher, der 4-5 verschiedene Diktionen drauf hat, so dass er quasi mit sich selbst reden könnte, ohne dass es auffiele. Da wäre der Strahlemann-Duktus eines Terence Hill, der adlige Brite des John Cleese, der völlig kalte Maschinen-Sprech eines Terminators, der maskuline Dennis Quaid, oder auch der bekiffte John Tavolta. Einige davon sind erst im Laufe der Zeit enstanden, aber er kann auch heute noch den jungen Terence-Hill-Tonfall imitieren (weiß ich aus der Star Trek Nachsynchro).

Zitat von SFC
Schwarzenegger klingt im O-Ton wie jeder andere deutsche Muttersprachler: nicht österreichisch, sondern kernig.


Nicht jeder Muttersprachler. Die "Hollywood-Deutschen" haben immer noch diesen Steifheitsakzent, siehe Gottfried John oder Gert Fröbe. Du meinst eher die rühmlichen Ausnahmen und da gebe ich dir völlig recht.

Zitat von Ozymandias
Arnie ist für Amerikaner kein Österreicher. Österreich existiert für sie nicht. Der ist einfach ein Ausländer mit einem coolen, kernigen Akzent. Wenn man also überhaupt glaubt, Arnie per Akzent/Dialekt "verstärken" zu müssen, dann nicht auf Ösi eingeengt. Denn Ösi löst bei uns Deutschen ganz, ganz, gaaaaaaanz andere Assoziationen aus, da zünden ganz andere synaptische Feuerchen.


Kürzer und deutlicher ließe sich mein eigener Standpunkt nicht zusammenfassen. Kompliment.


Gruß
Martin
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"Die Wolke ist mit Sicherheit ein bestimmtes Kraftfeld aus irgendeinem Stoff."
(Hans-Jürgen Dittberner in "Star Trek - Der Film")

Donnie Darko
Moderator


Beiträge: 7.245

06.04.2010 23:47
#78 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Hat jemand mal 'ne Fliegenklatsche?! Hier schwirrt schon wieder so 'ne komische Foren-Mücke rum und sondert allerlei Schwachsinn ab! Da sträuben sich einem ja die Nackenhaare, wenn man das so liest. Thomas Danneberg auf olle Ösie Arnie ist eine der passendsten Top-Synchron-Besetzungen, die es gibt! Ohne Danneberg's Stimme wären sämtliche Schwarzenegger-Filme auch für mich mehr als unerträglich.


28:06:42:12

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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

07.04.2010 02:42
#79 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Vielleicht sollte ich mir einfach nochmal mehrere Schwarzenegger-Filme in der Synchro angucken und denke dann anders darüber. Wird hart, aber vielleicht tut sich ja trotzdem was.

Für mich klingt Danneberg auf Arnie an sich erstmal fast genauso, wie für Michael York oder John Travolta.
Dass er den Terminator anders gesprochen hat, ist kein Argument, da das mit der Rolle zu tun hat und nicht mit Arnie. Hätte Travolta die Rolle gespielt, hätte er da genauso geklungen.
Wobei man fairerweise sagen muss, dass Sprecher für verschiedene Stars, die sie regelmäßig sprechen, manchmal durchaus identisch klingen, Danneberg ist da also kein Sonderfall und KANN vor allem ja auch tatsächlich anders, aber macht's halt komischerweise nicht bei allen. Lehmann für Willis und Depardieu sind z.B. zwei Welten.

Zitat
Ich interpretiere deine Argumentation mittlerweile als Plädoyer gegen steriles Niederbügeln von - sagen wie mal - Eigenarten.


Da interpretierst du völlig richtig und hast damit in diesem Thread schon mehr mit deinen Kommentaren zu meinen Beiträgen erreicht, als die meisten anderen hier gemeinsam.

Zitat von Schweizer
Diese Beispiel ist wieder mal Mücke typisch etwas weit her geholt.


Ein Dozent von mir sagte mal "Übertreibung macht anschaulich" und dabei bleibe ich auch.
Ansonsten merkt man mal wieder:
Sobald du dich schon nur etwas, geschweigedenn mehr und mehr verhedderst, wird dir hier jedes Wort mit Wolllust im Mund umgedreht und hochgerechnet bis zur allgemeingültigen Regel. Auf die Beweggründe, warum man etwas schreibt, wird geschissen. Es wird erstmal niedergetreten. Die meisten hier interessiert es einen Scheißdreck, wie ich überhaupt auf die Idee komme, sowas zu schreiben, obwohl ich ja nun wirklich nicht der Unbewandertste in Sachen Synchron bin, wenngleich sicher oftmals gerne streitbar meine Meinung äußere.

Was einem hier teilweise an Überheblichkeit entgegenschwappt, ist wirklich krass. Die meisten anderen Foren sind dafür zwar zu dumm, aber Arroganz ist auch nicht besser.
Mittlerweile fängt es sogar an, Beleidigungen zu regnen:

Zitat von Donnie Darko
Hat jemand mal 'ne Fliegenklatsche?! Hier schwirrt schon wieder so 'ne komische Foren-Mücke rum und sondert allerlei Schwachsinn ab! Da sträuben sich einem ja die Nackenhaare, wenn man das so liest.


Zitat von Synchronfan
Wer behauptet Danneberg sei kein Actionsprecher, hat einen Schlag.



Das Niveau hier ist mittlerweile echt im Keller und das, obwohl ich mich sogar zurückgezogen habe, um weitere Streite zu vermeiden, die hier ja sofort entbrennen, wenn man mal eine verrückte These aufstellt. Ich dachte, dass sich das hier vielleicht mal setzt und man hier wenigstens ab und an nochmal kontrovers diskutieren kann, anstatt dass man, wenn man ne andere Meinung standhaft vertritt, gleich totgeschlagen werden soll oder sonstwas.
Offenbar reicht die Tatsache allein, dass man standhaft eine kontroverse Meinung vertritt schon völlig, um manche hier aus der Bahn zu werfen und sie dazu zu bringen den übelsten Mist abzusondern, der an Beleidigung kaum noch zu unterbieten ist.
Ich mein damit jetzt nicht jeden, der hier mitdiskutiert hat, was hoffentlich klar ist, aber der Stil geht GAR nicht.

Leute, ich hab lediglich versucht, klarzumachen, dass ich mit "Actionsprecher" eher sowas wie Manfred Lehmann assoziiere und dass Eigenarten in Synchros wichtig sind, zwischendurch immer wieder betonend, dass es hier nicht um Dannebergs Können oder sonstwas geht.
Da Spencer/Hill mein Spezialgebiet ist, ist Thomas Danneberg quasi der zweite Sprecher, den ich überhaupt jemals verinnerlicht habe, nach Wolfgang Hess und ich weiß seine Wandlungsfähigkeit absolut zu schätzen. Allein wie jung der heute noch wirken kann, ist unfassbar und selbst das hat bei ihm nochwas mit Schauspiel zu tun, wenn man genau hinhört.

Dafür, weil man dann im Kreis geschubst wird und aus dem Konzept kommt, aber eigentlich schon für seine Meinung an sich, wird man in's Lächerliche gezogen und beleidigt.
Danke.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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"Hier geht's ja zu wie bei den Zulu-Kaffern!"
Gernot Duda in "Ein General und noch zwei Trottel"

Slartibartfast



Beiträge: 5.604

07.04.2010 02:51
#80 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Lustig mache ich mich vielleicht mal, aber beleidigt habe ich dich hoffentlich nie. Das mit der Foren-Mücke war z.B. völlig unnötig. Nimms nicht zu ernst, wäre schade wenn alle der eigenen Meinung wären.


Gruß
Martin
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(Hans-Jürgen Dittberner in "Star Trek - Der Film")

Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

07.04.2010 02:52
#81 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Du warst auch der, den ich am wenigsten meinte.
Bei dem ganzen Thema ist von meiner Seite sicher auch viel Abschreckung vom Anfang weg dabei, was mich um Arnie-Filme grundsätzlich nen Bogen machen lässt. Sowas kann mit der Zeit natürlich ein falsches Bild entstehen lassen und man rechnet möglicherweise aus viel zu wenig Gesehenem hoch, was noch dazu zu lange her ist.
Aber durch Trailer und sowas wird's halt gleichzeitig trotzdem relativ oft "aktualisiert", dieses Bild, was ich da habe.
Mir wird für mich selber nichts anderes übrig bleiben, als das Ganze nochmal zu konkretisieren, wobei das Argument, dass Danneberg echt viele Leute spricht, für mich eh immer bleibt und ich find ihn für 3-5 andere in jedem Fall besser, was ihn nach meinem Verständnis von sinnvollem Synchronisieren sowieso für Arnie ausschließt. Von daher ist es einfach egal und genau deswegen äußere ich mich auch zu dem Thema, ohne es vorher auf Master studiert zu haben. Ich hab halt versucht meine Sicht auf ein paar andere Aspekte anzureißen, die du letztlich als einziger durchschaut hast. Und um mehr ging es mir da auch gar nicht unbedingt. Ich hab zwischendurch ja auch mal geschrieben, dass Arnie bei diesem Sub-Thema nur ein BEISPIEL ist, was ich halt ganz interessant fand.
Aus dem Fall Schwarzenegger ergeben sich eben viele Sub-Themen, von daher kann ich ich mich da schön verheddern.

Manchen Leuten geht es offenbar auch nur darum, dass sie mich hier am liebsten ganz raus haben wollen, anstatt mal fünf Minuten Respekt dafür aufzubringen, worüber ich mir Gedanken mache und worauf ich vielleicht hinaus will. Zumindest der Beitrag von Donnie Darko vermittelt mir das recht eindeutig.

Dass man als doof und weltfremd dargestellt wird und jeder zweite Gedankengang kommentiert wird, als könne er nur von einem Idioten namens Mücke kommen, steht nochmal auf nem anderen Blatt, aber an sowas hat man sich mittlerweile zumindest gewöhnt.

Ich für meinen Teil respektiere eure Meinung durchaus und kann mich auch nicht erinnern, sie lächerlich gemacht oder euch deswegen beleidigt zu haben, wohingegen es bei euch von Beitrag zu Beitrag dahingehend krasser wird und ich mich infolgedessen nur weiter verheddere, weil ich mich verteidigen will.
Manch einer sollte mal lernen, dass man mit beleidigen und verhöhnen nicht dafür sorgt, dass Ruhe einkehrt, sondern die betreffenden Leute nur noch mehr in die Enge treibt, wodurch sie sich noch mehr rechtfertigen wollen, wodurch praktisch eine Spirale verbaler Gewalt entsteht.

Mich wundert es immer, wie man einen Menschen so abwerten kann, von ihm zu glauben und sogar offen zu behaupten, dass er mal wieder nichts zu tun hat, als eine offenkundig schwachsinnige Mission durchführen zu wollen. Anstatt mal genauer zu lesen und etwas drüber nachzudenken und zu erahnen, worauf er als um ne konstruktive Denke bemühter Mensch vielleicht wirklich hinaus will.
Auf manche Gegenargumente wird nichtmal eingegangen, stattdessen wiederholt auf die eingekloppt, bei denen man merkt, dass sie besonders weh tun, weil da Ungereimtheiten drin waren, an denen man sich dann bis zum Schluss immer wieder hochziehen kann.

Aber offenbar hab ich halt "Jehova" gesagt...mal wieder.
Ist echt übel geworden hier. Ich komm mir ein bisschen vor, wie in der Höhle der Hyänen aus "Der König der Löwen"...nur halt in der kalten Realversion, ohne die eigentlich lustigen Stimmen (die man als Kind aber nicht lustig fand und von daher auch eher geschockt war).
Den Eigenschaften nach passt es: Verhöhnen; ankeifen; von oben auf nen einzelnen runter guckend, sich einen in der Gruppe abkichern.


Kürzelerklärung:
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Donnie Darko
Moderator


Beiträge: 7.245

07.04.2010 05:51
#82 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Du könntest es ja auch einfach irgendwann dabei bewenden lassen, wenn Du nach mehreren Beiträgen merkst, dass Deine provokant formulierten Ansichten ganz offenbar eben nicht ankommen bzw. ganz und gar nicht geteilt werden. Aber was folgt, sind mehr und mehr Deiner "Romane" in epischer Länge, in denen Du mit einer solchen Sturheit Deine Meinung vertrittst und davon auch nicht abweichst, dass Du Dich über irgendwann auftauchende leicht aufgebrachte Kommentare nicht wundern musst. Selbst von mir, der sich hier zugegebenermassen eigentlich noch am ehesten im Griff haben sollte.
Und jetzt sollte hier auch endlich Schluß sein mit dieser unsinnigen und völlig vom Grundthema abschweifenden seitenlangen Diskussion, bis über die Synchro des Films bzw. Trailers tatsächlich etwas bekannt ist.


28:06:42:12

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Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

07.04.2010 11:57
#83 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Ja, klar...und deswegen beleidigt man auf's Übelste und das dann noch als Moderator.
Ich hab mich vor ungefähr 5-7 Jahren mal als Moderator in einem Forum ähnlich verhalten und wurde infolgedessen meines Amtes enthoben. Kein Witz. Allerdings war ich da auch noch ein Teenager.
Die Leute dort waren zwar ähnlich drauf, wie einige hier, allerdings hätte ich mich als Mod da trotzdem anders verhalten müssen.
Gegen Leute zu hetzen, damit sie hier verschwinden, ist so ziemlich das Tiefste, was überhaupt geht.
Es ist richtig, dass du dich eigentlich besser im Zaum haben müsstest, aber offenbar reicht es dafür ja nicht.
Dass du nach diesen Ausuferungen jetzt noch sagen willst, wann (für mich) diese Diskussion beendet ist, ist wirklich der Hammer.
Wenn ich dir als Mod an den Kopf knalle, dass du dich verpissen sollst und danach "an's Herz lege", die Diskussion nun zu beenden, bin ich mal gespannt, wie deine Reaktion aussieht.
So selbstbeherrscht, wie du dich nun hier ohnehin erwiesen hast.
Und GENAU SO kam dein Beitrag bei mir an, tut mir leid.
Da ist auch keine Ironie oder sonstwas drin, wie bei Ozymandias, das ist einfach nur primitives Niveau (inkl. Augenroll-Smiley).

Fakt ist, dass ich Beiträge immer dann nicht mehr weiterlese, wenn mir der Stil missfällt, was dazu führt, dass ich, umso länger die Diskussion andauert, immer umso früher ausschere und nur noch dagegen halte, allerdings ohne Leuten Krankheiten zu unterstellen oder ihnen den virtuellen Tod zu wünschen und auch ohne sich über sie lustig zu machen, wie über Geistesschwache im falschen Umfeld.
Dass das Ganze dann chaotisch wird, ist eine logische Konsequenz, aber glaube mir, wenn du schon nach dem zweiten(!) oder dritten Beitrag eines anderen merkst, dass er dich verhöhnt oder beleidigt, wirst du seine Beiträge auch nicht mit Interesse weiter verfolgen und verinnerlichen, sondern dagegen halten.
Was einem hier teilweise entgegen kommt, entbehrt prinzipiell jeglicher Grundlage.
Sowas sollte man sich auch bei weit präkereren Themen als Synchron verkneifen.

Man kann sich auch im Stillen amüsieren, anstatt sich beeiernd und mit dem Finger zeigend wie ein schlecht erzogenes Grundschulkind aufzuführen.
Wenn mir am laufenden Meter von irgendwelcher Marktwirtschaft was erzählt wird, tue ich das schließlich auch für mich selbst, da ich verstehen kann, warum die Leute das schreiben. Meine Meinung dazu habe ich bereits im anderen Thread geschrieben.
Wer mich privat kennt, weiß, dass ich alles andere als weltfremd bin, sondern lediglich gerne nach tatsächlichen Ursprüngen von Problemen grabe, weil viele andere Methoden erwiesenermaßen zu nix führen.
Mag penetrant sein, aber bringt oftmals was, wenn du nicht zwischendurch dauernd mit Steinen beworfen wirst und andere dir nicht helfen, sondern nur zugucken.
Weltfremd sind vor allem Leute, die immer nur wortwörtlich das glauben, was sie lesen und dabei zu verstehen meinen und dann nicht zweimal drüber nachdenken, was, so lange man nicht beleidigt wird, in einem Forum nicht zu viel verlangt ist.
Was dabei rauskommt, sieht man ja...völlig irrsinnige Verurteilungen von Leuten, die schon seit Jahren dabei sind und über die man manches eigentlich besser weiß.

Konservativ und weltfremd ist für mich quasi gleichbedeutend. Generell. Das sollte reichen, um meine Standpunkte zu verstehen.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
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Gernot Duda in "Ein General und noch zwei Trottel"

Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

07.04.2010 13:38
#84 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Mir fällt gerade noch ein gutes Beispiel für das, was ich meine, ein:

Alexander Kerst für Robert Mitchum als Philip Marlowe

Mitnichten reißt sowas aus dem Film raus. Im Gegenteil!
Und Marlowe ist wohlgemerkt sogar eine fest definierte Roman-Figur und noch dazu kein Bayer oder Ösi und auch in den USA nicht irgendwie dialektbehaftet (kein Texas-Slang oder sonstwas).

Ich glaube, dass das, was ich mir unter "Dialekt" vorstelle hier auf geradezu völlig absurde, abwegige Art und Weise auch einfach viel zu überzogen aufgefasst worden ist, was sich auch an einigen von anderen Leuten präventiv angebrachten Zitaten erweist, die symbolisieren sollten, WAS DANN JA PASSIEREN WIRD, wenn man auf MICH hörte...
Dass ich Arnie nicht mit "Verpiiiiss diiii, Loasbua, soooonst polier'i'diii die Fräääsn...!" hören will, sollte eigentlich KLAR sein. (Hallo? Ich bin ein Mensch.)
Gehört zumindest nicht in einen Action-Film. Ganz klar.

Umso mehr dieses Thema diskutiert wird, umso lustiger finde ich allerdings den Gedanken, zu Arnold-Schwarzenegger-Filmen Dialektfassungen zu erstellen, wie auch bei Asterix & Obelix...
Das wäre auf jeden Fall wesentlich intelligenter, als diese ganzen "24 auf Schwäbisch"-und ähnliches-Geschichten, die zwar auch lustig, aber wesentlich weiter hergeholt sind.


Kürzelerklärung:
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Schweizer


Beiträge: 1.150

07.04.2010 16:33
#85 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

@Mücke

Ich weiss jetzt nicht ob du mich auch gemeint hast mit beleidigend und ähnlichem.

Beleidigt habe ich dich nicht meiner Meinung nach. Und ich hab auch nichts gegen dich.
Ich find nur gewisse Sachen etwas weit her geholt und das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Ausserdem ist es halt für mich mühsam wenn jemand immer wieder in seinen Texten sachen schreibt "und wer mir jetzt x und y dazu sagen will......." und damit quasi anderen Leuten vorschreiben will welche Argumente sie gegen deine verwenden dürfen und welche nicht.

Zudem habe ich dir etwas geliefert was du ja von anderen gefordert hast: Nämlich eine Liste auf welche schauspieler ich Danneberg streichen würde. Ironischerweise bist du darauf jetzt auch nicht eingegangen.

Ich habe nichts gegen kontroverse Meinungen etc. Und ich lass dir deine auch. Aber ich find halt einige Argumente etwas weit her geholt und einige Assoziationen die du machst komisch. Das ist ja nichts böses.

Gruss


VanToby
Forumsleiter

Beiträge: 26.101

07.04.2010 22:29
#86 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Ich finde nach langem Grübeln auch, dass ein leichter Dialekteinschlag im Synchron nicht prinzipiell abzulehnen ist. Mal davon abgesehen, dass ohnehin zahlreiche Münchner Sprecher ihn ohnehin immer (noch) haben, gibt er manchmal noch eine spezielle Note, die sich ins Gesamtbild gut einfügt. So fand ich zum Beispiel Elmar Weppers Münchner Einschlag für Tim Allen in VERRÜCKTE WEIHNACHTEN sehr passend. Generell vergöttere ich natürlich Fritz von Hardenberg für den Schauspieler, aber Wepper passte somit herrlich zu der leicht grantigen spießig-biederen Ader der Rolle. Und ich bin nun nicht gerade ein Fan von Mel Gibson, aber zumindest bei den SIMPSONS passte es auch spitze. (Actionfilme mit ihm stelle ich mir schon schwerer vor, aber die Kombination scheint ja offenbar zurecht allgemein geliebt.)
Donald Arthur mit seinem Hauch von amerikanischen Akzent fand ich für James Earl Jones in WILL & GRACE sogar sehr genial, obwohl es an sich natürlich eigentlich etwas rassistisch-diskriminierend ist, ausgerechnet einem Afroamerikaner eine unreine Aussprache zuzuschreiben, die ironischerweise auch nichts anderes als "echtes" amerikanisch ist und man es ja sowieso generell mit Amerikanern in der Serie zu tun hat - aber das stete Besetzen von T. Schmitz, Ch. Rettinghaus u.a. wäre ja in dem Sinne nicht minder rassistisch.
Andererseits gibt es Fälle, in dem auch nur ein leichter Dialekteinschläg störend wirken kann: War Detlef Gieß als spießiger Beamter mit sächsischem Einschlag in einer STAR TREK - Folge noch auf unfreiwillig komische Weise passend, hat mich Frank Muths für ihn eigentlich sonst eher unmarkanter Dialekteinschlag als Stimme eines Sprachcomputers(!) in DARK ANGEL damals völlig aus der Bahn geworfen.

Dialekteinschläge, ob beabsichtigt oder nicht, sind also ein zweischneidiges Schwert und wie in den von mir geschilderten Fällen sicherlich meist subjektiv. Dass man es bei Arnold Schwarzenegger nicht versucht, hat wohl einen ganz simplen Grund: Das war halt immer so... (Ich finde übrigens, dass Arnie zumindest in den ersten Ausschnitten im von Avenger verlinkten Video 1. lang nicht so dialektbehaftet klingt wie man es sonst klischeehaft kennt und 2. er nahezu 1:1 wie Danneberg klingt.)


Mücke.
Ich selbst hasse es auch, wenn eine Meinung - egal ob ich sie nun selbst vertrete oder nicht - von der Allgemeinheit einfach so akzeptiert wird, obwohl sie mit nur schwachen Argumenten vertreten wird, oder - noch schlimmer - wenn die Leute einfach zu denkbequem sind, sich mit der Existenzberechtigung der entgegengesetzten Meinung überhaupt auseinanderzusetzen, und neige dann gerne dazu, einfach aus Prinzip den advocatus diaboli zu spielen.

Darum fasse bitte das Folgende als Ratschläge auf, wie das auf eine Weise funktioniert, ohne dem Leser die Lust zu nehmen, dich zu lesen - denn dieser von dir selbst angesprochene Punkt ist mithin der basalste, wenn man die Absicht verfolgt, etwas zu bewegen. Was nicht heißen soll, dass ich jetzt Koryphäe und absolute Richtschnur wäre, es sind nur einige Beobachtungen und Gedanken:

Das Problem mit Übertreibungen ist, dass sie in beide Richtungen funktionieren und in ihrem Extrem meist mehr das Gefühl als den Verstand ansprechen - ja, sie scheinen ihn geradezu aushebeln zu wollen und wirken mehr wie das Instrument eines Demagogen denn eines wahrhaft begabten, anständigen Rhetors.

Ich muss bei dir manchmal (ohne jetzt eine jegliche politische Zuschreibung machen zu wollen) an ein Zitat aus einem Video denken, dass das *öffentliche Auftreten* der Piratenpartei parodierte:

"Darum wählt gegen den einen Schwachsinn den gegenteiligen Schwachsinn!"

Du wirst nun sicher einwenden, dass es dir ja gerade nicht um das absolute Gegenteil von absolutem Reinlichkeitsdeutsch geht, sondern nur um eine angemessene Natürlichkeit, aber dein Auftreten erweckt nun einmal leider meist genau diesen Eindruck, und diese Übertreibungen tragen maßgeblich dazu bei, sind aber nur ein Aspekt davon:
Wenn du einmal eine Meinung gefasst hast, rechtfertigst du sie in alle nur erdenklichen Richtungen und greifst dabei zu Verabsolutierungen, die an sich gar nicht nötig wären. Darüber hinaus widersprechen sie sich in an verschiedenen Stellen sogar bzw. deine diversen Haltungen, die du jedesmal mit voller Überzeugung zu vertreten scheinst: Nachdem du in einem langen Prozess, den wir alle haben mitverfolgen dürfen, zu der Ansicht gekommen bist (und das ist schon bemerkenswert, weil du einer der wenigen bist, bei dem sich ein echter, auf Argumenten begründeter Meinungsbildungsprozess verfolgen lässt), dass Arne Elsholtz in ILLUMINATI doch beizubehalten ist, hast du die sprachlichen, also körperlich bedingten, Probleme heruntergespielt und wiest darauf hin, wie unmenschlich es auf ihn wirken müsste, seine Absetzung trotz soviel Herzblut bei der Arbeit gefordert zu lesen.
Als Norbert Gescher nicht mehr "seinen" Richard Dreyfuss sprechen durfte, tatest du das mit "Menschen altern. Normaler geht's nicht." ab - offenbar nicht achtend, wie gefühlskalt das rüberkommen muss, obwohl du gerade sowas etwas im Falle Elsholtz getadelt hattest.
Natürlich ist das jetzt aus der Gesamtheit gerissen, um die es hier jetzt nicht gehen soll, und deine Argumente waren noch weitaus zahl- und detailreicher, aber das macht es ja gerade so schlimm:
Du versuchst dich in alle Richtungen abzusichern und steigerst dich dabei so intensiv in deine Meinung hinein, dass du dabei Widersprüchlichkeiten in kauf nimmst. Daher kommt man nicht um den Eindruck herum, dass du
1. letztlich einfach nur rechthaberisch seist
2. im Falle Gescher/W. eine gewisse speichelleckerische Hörigkeit hinzugekommen sein müsse, weil dir ein gewisser Jemand vorab die Sprecherliste zukommen ließ (Das war nicht meine Deutung, aber sie schien mehr doch sehr verständlich.)

Das garnierst du dann noch mit auf flapsig getrimmten Sentenzen, mit denen du den früheren DDD zu imitieren wollen scheinst, die in dem Kontext jedoch meist nur selbstgefällig wirken und deine Übertreibungen absolut ernstgemeint scheinen lassen.

Das Schlimmste und Traurigste dabei: Selbst wenn man dann sich der Meinung der Gegenseite nicht anschließen will, auf deiner Seite will man eigentlich auch nicht sein.

Daher kann ich, so sehr ich auch dagegen bin, irgendwem den Mund zu verbieten, schon verstehen, warum dich jemand irgendwann nicht mehr lesen will. Natürlich ist es dann genauso fruchtlos, dir einfach das Wort abschneiden zu wollen und dich der Penetranz eines lästigen Insekts zu zeihen, und wir kommen keinen Schritt weiter. Demjenigen, der mit dem status quo zufrieden ist, kann das egal sein, doch ist es dann generell traurig, dass in seiner Dickköpfigkeit keiner über sich hinauszuwachsen bereit ist. Darum hoffe ich, du fasst das nicht als generelle Ablehnung auf, sondern nachgerade als den ersten Schritt eines Mittlers: als Ausdruck der Traurigkeit darüber, wie jemand, der wirklich die Absicht hat, seinen Verstand zu benutzen und der Bequemlichkeit, über eine sinnvolle Alternative nachzudenken, geschuldete Konventionen doch zumindest in Frage zu stellen, sich durch seine "Manie" selbst immer wieder den Weg verbaut. (Und das, obwohl ich in einigen konkreten Punkten, soweit es dann nämlich meine tatsächliche eigene Meinung betrifft, sogar manchmal sehr froh darüber bin...)

Gruß,
Tobias


"Diese Signale wurden gesendet, um auf sie aufmerksam zu machen."

Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

08.04.2010 17:39
#87 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Nun gut, Danke für die Ausführungen.

Möchte primär zu der Gescher-Elsholtz-Geschichte nochwas sagen:

Die Frage bei sowas ist effektiv einfach, wie es dann WIRKLICH funktioniert, jenseits aller Spekulationen und frei von allen Vorurteilen, und ein entscheidender Punkt schien mir zu sein, dass es unsinnig ist, einen offenkundig gealterten Sprecher aus Kontinuitätsgründen für den Schauspieler durchzuziehen, dabei aber völlig zu missachten, dass eine Person dargestellt werden muss, die es real mal in genau diesem Kontext vor nur wenigen Jahren gegeben hat. Ein gealterter Norbert Gescher für Cheney? Sonderbar.
Aus denselben Gründen habe ich z.B. auch mal dafür argumentiert, dass Peter Pasetti für James Stewart in "Lindbergh" mehr als nachvollziehbar ist. Da lag es halt nicht am Alter, sondern am reinen Klang der Stimme. Ob der nun altersbedingt ist oder nicht...mein Gott...echt egal.

Im Falle Elsholtz hat mich gestört, dass sich die Leute an einzelnen "Artefakten" hochzogen, die im Gesamtkontext nichtmal sekundär sind. Natürlich kann man einen Film auch nach Fehlern abhören - was ich z.B. gerne bei DVDs von KOCH Media mache, um denen damit ihre Selbstherrlichkeit zurück zu zahlen, allerdings sind das tatsächlich wesentlich gröbere Sachen, die noch dazu durch Faulheit und Willkür passieren und man hat es nicht mit einem Talent, das gehandicapped ist, aber sich müht und glänzt(!), zu tun, wie im Falle Elsholtz -, aber deswegen einen Sprecher PRINZIPIELL nicht mehr haben zu wollen, nur weil er ein paar sozusagen natürliche Veränderungen in der Stimme durchmacht und nicht etwa gepitcht werden muss oder sonstwas, ist mir suspekt. Das einzige Problem, was die Leute hatten, war doch, dass sie eine Veränderung bemerkten. Wohin die ging, war ihnen Wurst.
Mal davon abgesehen ist es total lustig, dass bei solchen Sachen wie bei Elsholtz plötzlich ein Haufen Leute hellhörig werden, aber wenn du versuchst Leute zu finden, die dich beim Kampf gegen wirklich von vorne bis hinten kaputten Ton unterstützen sollen, hört auf einmal keiner mehr was...
Sowas lässt mich halt nicht kalt, an Glaubwürdigkeiten und irgendwie an gewissen Niveaus zweifeln. Die Meinung mancher Leute verzerrt einfach die Realität, weil ihr Höreindruck auffallend von Oberflächkeiten durchfercht ist. Sie meinen, mehr als andere zu hören, versuchen aber nur, etwas in den Vordergrund zu spielen, ohne auch nur einen Hauch von Interesse für die übrigen Merkmale zu zeigen, so als ob ihre Entdeckung quasi alles andere in den Schatten stellte und Elsholtz' Schauspiel ja egal sei, weil er ja nicht mehr wie früher klingt....
Es gibt gewisse Grenzen, wo man sich einfach fragt, was jemand, dem das Schauspiel Wurst ist, in einem Synchron-Forum will, wo Synchron nunmal ein Teil vom Schauspiel ist.
Ich brauche mich auch nicht mit Leuten über Fußball zu unterhalten, denen es das Wichtigste ist, dass nach genau 90 Minuten Nettospielzeit abgepfiffen wird. Und ja, hier finde ich den Vergleich durchaus treffend.

Ich hab damals contra Gescher argumentiert, weil die Leute ihn dogmatisch haben wollten und sogar beinahe das schön redeten, was bei Elsholtz kritisiert wurde (kann man also auch genau umgekehrt sehen, die ganze Geschichte) und vor allem, weil es dann, glaube ich, noch hieß, dass Sonennschein ja nun wirklich GANZ unpassend wäre. Völlig missachtend, dass er auf die dargestellte reale Person top passte, auch wenn er in der Tat nicht gerade der stimmlich Unbekannteste ist.
Die Leute ließen wesentliche Bestandteile des Films außen vor, nur um ihren Gescher zu kriegen und sowas stört mich halt.

Pro Elsholtz habe ich argumentiert, weil da einige versuchten, dogmatisch rüberbringen zu wollen, dass es einfach nicht mehr geht, allerdings hat sich mittlerweile definitiv erwiesen, dass das nur mit Hörkonventionen zu tun hat.
Für Jeff Goldblum in "Law & Order: Criminal Intent" dachte ich anfangs auch: Hmmm, naja..., aber selbst das Bisschen, was einem seltsam vorkam, legt sich nach relativ kurzer Zeit, weil man sich dann dran gewöhnt und keine gegenteiligen Hörkonventionen mehr ne Rolle spielen. In dem Fall hat das übrigens vor allem etwas mit der Fülle von Elsholtz' Stimme und seinem Alter zu tun, da Goldblum für sein Alter extrem jung wirkt und außerdem unglaublich schlank ist.

Zumindest ist das der Kontext, an den ich mich zu erinnern glaube. Und ja, ich wusste, dass Sonnenschein für Dreyfuss sprechen wird, hab mir dann aber auch gedacht, dass ein von mir geschätzter Regisseur, der niemals auf einige Besetzungsideen kommen würde, die ich bis heute unabdingbar für Schwachsinn halte (wozu auch Danneberg für Arnie in der Form NICHT zählt), sich ja wohl was dabei gedacht haben wird.
Ich habe mit meiner Äußerung dazu, dass es normal ist, dass Leute altern, lediglich den Gedanken verteidigen wollen, dass hier mal umbesetzt und nicht an einem Dogma festgeklammert wurde. Es ging mir nicht darum zu sagen, dass es für Dreyfuss nicht mehr geht. Bei Steve Martin dachte ich das tatsächlich mal, aber auch da hat sich das Gegenteil erwiesen, zumindest dem neusten Trailer aus diesem Film mit Streep und Baldwin nach bemessen.

Ich hätte bei "Illuminati" auch eine Umbesetzung verstanden und sie nicht schlecht geredet, aber Elsholtz war einfach gut und damit erübrigte sich alles weitere. Das Dramatisieren von schauspielerisch(!) unwesentlichen Details war fehl am Platze und zeugte davon, dass die Leute nicht so recht wussten, worüber sie reden. Es gibt auch Leute, die dir sagen, dass eine Synchro scheiße ist, weil sie nur in Mono aufgenommen wurde und - was entscheidend ist - alles andere dann völlig ignorieren. Was groß anderes, war das nicht.

Es hätte natürlich auch sein können, dass Gescher funktioniert hätte, bloß darum ging es den Leuten zum Großteil nicht. Sie wollten Gescher für Dreyfuss, weil Gescher Dreyfuss schon immer gesprochen hat; alles andere ignorierend und schlecht redend. Pauschal.
Und somit ist es genau das Gleiche:
Ich hätte höchstwahrscheinlich auch mit Gescher leben können, aber die Umbesetzung als total abwegig zu verkaufen, nur weil es Gescher schon immer war, fand ich halt absurd.
Das ist somit nix anderes, als der Elsholtz-Fall mit zwei anderen Variablen, aber derselben Logik bzw. Formel.

Im übrigen möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Leute fast immer (in 95% der Fälle) nur dagegen schießen, dass ich "Romane" schreibe. So als wenn es pauschal falsch wäre, viel zu schreiben. Selbst wenn das - was wahrscheinlich auch zutrifft - durch meinen Stil ausgelöst wird, bringen sie damit trotzdem was gravierend Falsches an alle anderen rüber, was mich ungemein stört.

Du warst der erste überhaupt, der das jetzt mal so seziert hat, wie es angemessen ist. Der Schweizer war gestern oder vorgestern zumindest im Ansatz auf dieser Linie, aber ansonsten trifft man das hier selten.
Wer kritisiert, soll es auch richtig machen und nicht noch ein paar andere Sachen, die zum Teil sogar grundlegend für gute Diskussionen sind, mit wegschießen, nur damit er seine Ruhe hat.
Ich lasse mich von niemandem kritisieren, der dabei noch einen Haufen an Gutem kaputt tritt, ohne es zu bemerken, indem er so tut, als wenn lange Beiträge grundsätzlich schlecht wären etc.pp. - und das haben hier schon etliche Leute gemacht. Von daher...
Das ist mir vom Niveau her einfach zu niedrig bzw. erheblich zu oberflächlich. Und damit meine ich Beleidigungen und ähnliches noch nicht einmal.

In diesem Sinne: Nochmal Danke!

A propos Fritz von Hardenberg + Gefühlskälte um Umgang mit alten Sprechern:

Der hier, meinem Empfinden nach, äußerst angesehene Hendrik Meyerhof hat irgendwann mal in einem Beitrag geschrieben, dass jener FvH heute nur noch "alt und böse" klänge, was ich immerhin so auffällig fand, dass ich es mir über Jahre bis heute gemerkt habe. Ich glaube allerdings nicht, dass man solche Äußerungen irgendwie pauschal "gefühlskalt" nennen muss, sofern sie in einem möglichst objektiven Zusammenhang mit dem Tatsächlichen stehen, was der Sprecher vermittelt und insbesondere Hendrik war einer derjenigen, die auch in der Lage waren, solche Zusammenhänge herzustellen.
Wenn ich allerdings mit solchen Argumenten komme und dabei alles andere ignoriere, wie es bei Elsholtz fast ausnahmslos der Fall war - und ich muss es wissen, da ich ja umgeschwenkt bin -, ist es was anderes.
Meine Äußerung zu Dreyfuss wiederum war nur ein Versuch, die Leute aus ihrem Dogma zu lösen, so nach dem Motto "Es könnte Gründe geben. Der Regisseur könnte sich Gedanken gemacht haben" - hätte ich, bei Elsholtz, wie gesagt, auch so gesehen, falls er es nicht geworden wäre.
Bei Umbesetzungen wie z.B. in "Iron Man" gibt es solche Gründe, die es manchmal geben kann, allerdings in der Tat nicht, außer irgendwer stellt in Frage, dass Charles Rettinghaus und Dietmar Wunder Schauspieler sind. Wer auf diesen Nonsens kommt, ob Supervisi, Regisseur oder Fan, ist dann auch ziemlich egal. Pfusch ist Pfusch.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Hier geht's ja zu wie bei den Zulu-Kaffern!"
Gernot Duda in "Ein General und noch zwei Trottel"

Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

08.04.2010 18:41
#88 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Ein weiters Beispiel für super Wirkung durch Dialekteinschlag:

Georg Corten

Sprach ebenfalls eine legendäre Figur, wenn auch nur aus dem Off, nämlich Charlie von den drei Engeln.
Passte auf Oskar Homolka gerade deswegen perfekt, weil er den Dialekt in der Synchro noch vermittelte und auch in genau der gegenüber Homolka in seinen charismatischsten Rollen reduziert wirkenden Form, die ich meine.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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Gernot Duda in "Ein General und noch zwei Trottel"

AMK


Beiträge: 1.027

10.04.2010 15:02
#89 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Zitat
Im übrigen möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Leute fast immer (in 95% der Fälle) nur dagegen schießen, dass ich "Romane" schreibe. So als wenn es pauschal falsch wäre, viel zu schreiben.

Ist es nicht. Manchmal ist es sogar nötig. Aber: Zumindest ich nutze ein Internet-Forum anders als ein gedrucktes Buch. Mit letzterem setze ich mich gemütlich hin, und dann will ich schmökern. Im Internet dagegen will ich schnell die relevanten Infos finden (und dann wieder raus aus "Zwischen"- und Stromnetz ...). Das schließt das Lesen von notwendigerweise ausführlichen Texten nicht aus; ärgerlich ist es jedoch, sich durch unnötigerweise "romanlange" Texte arbeiten zu müssen. Vor heute (10.4.2010) war ich am 2.4. zum letzten Mal "hier". Ich habe mich durch die in diesem Thread in der Zwischenzeit entstandenen Beiträge - d. h. die Auseinandersetzung "Mücke gegen den Rest der Welt" - "gewühlt". Und jetzt, nach "getaner" Lektüre, habe ich das gleiche Gefühl wie schon und noch beim Lesen (vielleicht zu Unrecht?): Es wäre weitaus kürzer gegangen! Das ist das einzige, was ich dir, "Mücke", hiermit "konstruktiv" vorwerfe (und diesen Vorwurf erhebe ich hier zum ersten Mal!): nicht, dass du "Romane" schreibst - sondern, dass du immer wieder das gleiche schreibst. Sodass die Diskussion auf der Stelle tritt und ich als Leser im Teufelskreis der endlosen Wiederholungen gefangen bin. Gleicher Vorwurf gilt freilich allen anderen, die ihrerseits nichts anderes tun - wenn auch in "kürzerer" Form als "Mücke" -, als die immer gleichen Aussagen zu recyceln bzw. in Endlosschleife wiederaufzukochen ... Daher diese "konstruktiven" Hinweise bzw. Meinungsäußerungen meinerseits:

- Einen Beitrag in diesem Forum kann man nach zwei Minuten, zwei Stunden, zwei Tagen, zwei Wochen, ... lesen. Soll heißen: Eine in einem Thread einmal gemachte Aussage ist jederzeit einsehbar und muss daher nicht ständig (im selben Thread) wiederholt, in anderen Worten erneut ausgeführt, in ähnlichen Worten noch einmal ausführlich in Erinnerung gerufen, ... werden. Gegebenenfalls tut´s auch ein kurzer Hinweis auf das bereits Geschriebene oder der Link zum in einem anderen Thread bereits Ausgeführten.

- @ "Mücke": Ich kann mich jetzt (vielleicht ist das der Erschöpfung nach Lektüre dieses Threads zuzuschreiben ...) nicht erinnern, hier im Forum jemals einen - ausführlichen - "Erstbeitrag" von dir gelesen zu haben, bei dem ich nicht verstanden hätte, worum es dir ging. Dafür denke ich beim Lesen sehr vieler "Folgebeiträge" von dir: "Das hat er doch schon gesagt!", "Das hab´ ich doch verstanden!", "Ja, kommt denn nun mal noch was Neues?". Auch wenn ich selbst einen Hang zum "Roman" habe (aber auch einen zur "Kurzgeschichte"! ) und mich um Unmissverständlichkeit (oder bewusste Vieldeutigkeit ... ) und "Nach-allen-Seiten-hin-Abgesichertheit" bemühe: Trau deinen "Ersttexten" und der Intelligenz der Leser! Schreib "Folgebeiträge" nur, wenn du "inhaltlich" ergänzen (oder einen "inhaltlichen" oder "formalen" Fehler beheben) willst, nicht zum reinen "Retardieren"! (Wer lesen und verstehen kann, wird´s beim ersten Mal gern tun, der Wiederholungen aber irgendwann überdrüssig werden ... Und wer´s schon beim ersten Mal nicht verstehen wollte, wird´s auch bei den nächsten Malen nicht tun ... Wie die Beiträge in diesem Thread gezeigt haben: ein Hin und Her, Hin und Her, Hin und Her, ... von Positionen, die schon beim ersten "Hin und Her" klar waren.)

- @ alle: ergibt sich aus Obigem.

- Also (@ alle inkl. "Mücke"): Respektiert die Meinungen des/der jeweils anderen! Macht euch klar, dass eigene wie fremde Meinungen genau das sind: Meinungen - subjektiv und individuell, "real existierend" und grundsätzlich berechtigt! Unterscheidet "Fakten" (hier kann man Irrtümer "richtigstellen" und Fehler "korrigieren") von persönlichen "Wertungen" (hier kann man der einen Meinung die andere gegenüberstellen, aber keine für "richtig" oder "falsch" erklären)! Verwendet "Argumente" (die als solche erkennbar sind) - und "Pointierungen"/"Übertreibungen"/"Ironisierungen", die als solche erkennbar sind! Und bleibt locker: Werdet nicht "persönlich" - und fühlt euch nicht "persönlich" angegriffen!

- @ ich (oder "@ mich"?): Ja, Andreas, du tust gut daran, dich nicht in jedem neuen Film-Thread erneut zu den alten und altbekannten Aussagen bzw. ihrer Endloswiederholung hinreißen zu lassen - zum Beispiel, dass du Umbach für Clooney willst und Hoffmann für Zeta-Jones -, schließlich stehen diese Aussagen an der ein und/oder anderen Stelle dieses Forums lesbar rum; also lass die Clooney-Bierstedt-, die Crowe-Fritsch- und alle übrigen Fraktionen bei jedem neuen Streifen den immer gleichen Jubel oder Unmut hundertfach kundtun und äußere dich selbst bestenfalls zigfach - nicht die Masse macht´s ...


Gruß - Andreas

anderto-krox


Beiträge: 1.361

11.04.2010 06:18
#90 RE: Arnold Schwarzenegger Zitat · antworten

Ohne jetzt zitieren zu wollen, möchte ich dennoch etwas Generelles zum Thema sagen, ohne nun eine eigene Postion zu beziehen, die ich natürlich in allen Einzelbeispielen beziehen könnte. Letztes Endes muss man doch übereinkommen, dass es gewisse Fragen gibt, bei denen sich die Geister immer scheiden werden. Das muß nicht heißen, dass man die Gegenargumente nicht versteht; letzten Endes wägt man doch lediglich ab, welcher Alternative man selbst den Zuspruch geben möchte.

Irgendeine Sache nun pauschal mit einer Bewertung zu versehen, hilft da wenig. Zu argumentieren, etwas habe ja "gut geklappt", bleibt, wie man es auch formuliert, etwas Subjektives.

Mit der Lösung solcher Fragen wird letzten Endes ein Verantwortlicher oder eine Gruppe von Verantwortlichen im Einzelfall beauftragt. Deren Entscheidung kann man dann zustimmen oder nicht. Sinn dieses Forums ist es sicher, solche Dinge zu diskutieren, allerdings mag man den Sinn einer Diskussion zurecht hinterfragen, wenn man letztlich ein polarisierendes Fundament einer Meinung gegen das einer anderen antreten lässt.

Hinter jedem möglicherweise provakativ formulierten Widerspruch einen Angriff zu interpretieren halte ich hierbei für ebenso fehl am Platz wie die Annahme, dass die Gegenseite die eigenen Argumente nicht verstehen und lediglich infolgedessen nicht teilen würde.

Es ist doch immer so, dass es nicht DIE Lösung gibt, sondern stets EINE Lösung gewählt wird. Im Falle Schwarzenegger wurde es nun mal Danneberg und diese Lösung genießt nun den Vorteil des Gesetzes der Gewöhnung. Hätte man es von Vornherein anders gelöst, hätte eben diese Lösung den Gewohnheitsstatus genossen. - Ich für meinen Teil fragte mich immer, wie True Lies im O-Ton funktionieren kann, wenn O-Ton-Arnie sich mit Erfolg für einen nicht-deutschsprachigen, ausländischen Geschäftsmann (die genaue Nation habe ich vergessen) ausgibt.

Dass ab und zu - um nicht zu sagen zunehmend häufiger - eine Diskussion hier dahingehend abrutscht, dass man sich persönlich angreift oder aber persönliche Angriffe in Dinge hineininterpretiert, die so womöglich nie gemeint waren, finde ich schade. Dem Ansehen des Forums trägt dies meiner Meinung nach ebensowenig bei wie der allgemeinen Stimmung hier.


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