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Dieses Thema hat 170 Antworten
und wurde 12.427 mal aufgerufen
 Synchronschaffende
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Lord Peter



Beiträge: 4.530

08.09.2020 21:35
#166 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #15

Zitat von derDivisor47
noch mal Robin Hood.
Sowohl bei "König Der Diebe" (1. Synchro) als auch "Helden Im STrumpfhosen"
hat der Scherrif den selben Sprecher.
Ok, es ist nicht ganz die selbe Rolle, denn in einem Fall ist es der Scheriff von Nottingham und im anderem der von Nuttingham.


Auch Hartmut Neugebauer sprach den jeweilligen "Little John"-Darsteller sowohl in der Erstsynchro von "König der Diebe" als auch in der Parodie.
Hatte vielleicht Elsholtz bei dem Mel-Brooks-Streifen die Dialogregie (er sprach dort schließlich "Prinz John")? Das würde die Besetzungskontinuität zwischen beiden Filmen erklären.
Vielleicht war aber auch Neugebauer der Regiesseur (er hatte dort noch zwei Cameos) und Elsholtz "nur" der Autor?



Witzigerweise sprach Neugebauer den Little John auch in der TV-Serie "Robin of Sherwood" - allerdings unter der Regie von GGH.


"Sie erinnern mich an den Mann, für den ich arbeiten muß. Den find' ich auch zum Kotzen!"

Manfred Schott in "Achterbahn"

Lord Peter



Beiträge: 4.530

26.03.2021 21:51
#167 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

"Jeeves & Wooster" mit Hugh Laurie und Stephen Fry hat einen unübersehbaren Schönheitsfehler - innerhalb der 4 Staffeln wurde fast jede Rolle mindestens einmal umbesetzt, teilweise sogar öfter. Die Synchro betreibt hier Schadensbegrenzung, indem wenigstens die deutschen Stimmen größtenteils beibehalten werden (etwa Marianne Kehlau und Ursula Vogel für die dominanten Tanten).


"Sie erinnern mich an den Mann, für den ich arbeiten muß. Den find' ich auch zum Kotzen!"

Manfred Schott in "Achterbahn"

berti


Beiträge: 16.473

09.11.2021 15:58
#168 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Zitat von Stefan der DEFA-Fan im Beitrag #43
Dass GGH völlig fehlbesetzt auch George Lazenby als Bond sprach, ist auf jeden Fall ein überlegter Coup der Synchronisation, ob er auch gut war, sei dahingestellt.

Wie der "Synchronopa" vor einigen Jahren erzählte, wurde diese Besetzung von United Artists persönlich durchgesetzt, während die deutschen Verantwortlichen zunächst an Christian Rode dachten.
Interessanterweise verfuhr man laut IMDB in der italienischen Synchronfassung ebenso und besetzte Connerys Bond-Sprecher Pino Locchi:
"At least for German and Italian audiences, the jump from Sir Sean Connery to George Lazenby wasn't as sharp as for the rest of the world: He still sounded the same."

berti


Beiträge: 16.473

04.05.2022 11:42
#169 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #153
In Coppolas Dracula-Verfilmung von 1992 hört man (wie zu dieser Zeit einige Male) Lutz Mackensy für Richard E. Grant als Dr. Jack Seward. In dem 2006 produzierten Titania-Hörspiel wurde er erneut in dieser Rolle besetzt, was wohl kaum Zufall war. Denn auch wenn er sich recht gut gehalten hat, nimmt man Mackensys Seward nicht mehr ab, dass er derselben Generation angehören soll wie Tobias Kluckerts Quincy Morris und Marius Claréns Arthur Holmwood.
Van Helsing wird übrigens von Kaspar Eichel gesprochen, der hier (wie in einigen Rollen aus den letzten Jahren) Rolf Schult teilweise extrem ähnelt. Ob man ursprünglich Schult (der zuvor Anthony Hopkins in dieser Rolle synchronisiert hatte) einplante und danach Eichel eben wegen dieser Ähnlichkeit besetzte?

Ein ähnliches Beispiel dafür, dass jemand eine Synchronrolle Jahre später in einem anderen Medium wiederholte, wäre Hans Hessling in "Mein Freund Harvey": 1951 synchronisierte er William H. Lynn als Richter Gaffney und spielte diese Rolle fast 35 (!) Jahre später auf der Bühne selbst, unter der Regie von Wolfgang Spier. Ob das Absicht war? Der Verdacht liegt nahe. Zwischen Berliner Synchros und den dortigen Bühnen gab es natürlich jahrzehntelang enge Verbindungen; aber Hessling lebte zu dieser Zeit schon viele Jahre wieder in seiner Heimatstadt Hamburg.

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

11.06.2022 14:19
#170 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Dass ich die Rolle des Kardinal Wolsey bald selbst spielen werden, hat mich etwas genauer auf diesen Part in der seriösen ("Heinrich VIII. und seine sechs Frauen") wie der klamaukigen ("Heinrichs Bettgeschichten") Fassung werfen lassen. Und siehe - obwohl im Gegensatz zu den Filmen die Entstehungsdaten der DEFA-Synchros ca. 15 Jahre auseinander liegen, wurde er beide Male von Hans-Joachim Hanisch gesprochen.
Zufall? Möglich, zumal Hanisch exzellent zu Terry Scott passte und dies auch nicht zum ersten Mal tat, aber dem mutmaßlichen Regisseur Wille würde ich zutrauen, dass er hier bewusste Kontinuität walten ließ (es könnte ja sogar sein, dass Hanisch sogar in der vorangegangenen Serie den gleichen Part ebenfalls innehatte - dann wäre beider Regisseur Schappo sogar auch eine Möglichkeit für den Carry-On-Film).

Gruß
Stefan

mi-Ka


Beiträge: 167

12.06.2022 11:39
#171 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Weil ich es gerade wieder gucke …
Marie Bierstedt hat in der Anime-Serie Lady Oscar Marie-Antoinette gesprochen. Da sie aber auch regelmäßig Kirsten Dunsts Rollen übernimmt, durfte sie die berühmte Königin auch im gleichnamige Kinofilm spielen.

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