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Dieses Thema hat 170 Antworten
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 Synchronschaffende
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dlh


Beiträge: 13.709

08.11.2008 09:40
#61 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Helmut Gauß sprach in allen "Darkman"-Filmen den Darkman, in Teil 1 von Liam Neeson und in 2 + 3 von Arnold Vosloo verköpert. Außerdem sprach Gauß in "Seinfeld" dreimal die Rolle des Lloyd Braun, einmal von Peter Keleghan und zweimal von Matt McCoy dargestellt.


"Ach, leck mich am Asphalt."
(Norbert Gastell in "Die Simpsons")

Chow Yun-Fat


Beiträge: 6.032

08.11.2008 11:14
#62 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

In der Serie DIE VERSCHWÖRER wurde nach einer gewissen Zeit der Hauptdarsteller ausgetauscht (war aber immer noch die selbe Rolle). In der deutschen Fassung blieb man bei Wilfried Freitag als Synchronstimme.



"Du magst meinen Reis nicht?"


berti


Beiträge: 16.478

10.01.2009 19:41
#63 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Komischerweise wurde die "Stirb langsam"-Reihe noch nicht erwähnt. In den ersten beiden Filmen sprach Engelbert von Nordhausen Reginald VelJohnson, im dritten Teil dann Samuel L. Jackson in einer ähnlich angelegten Rollen. Auffälligerweise war das zugleich von Nordhausens erster Einsatz auf Jackson, während er inzwischen ja längst sein Stammsprecher geworden ist.

Eifelfilmfreak


Beiträge: 326

10.01.2009 23:30
#64 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten
Vielleicht dachte man ja, wenn man schon ohne Lehmann (oder zumindest Nitschke als Ersatz) für Willis auskommen musste, sollte wenigstens irgendwas nach den beiden Vorgängerfilmen klingen.....
Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

18.01.2009 11:11
#65 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten
Was die "Sabata"-Reihe anbetrifft ist natürlich nicht nur Heinz Petruo für die Hauptrolle zu nennen. Auffällig ist auch, dass der Schurke in beiden regulären Sabata-Filmen von Harry Wüstenhagen gesprochen wird.

Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Frauen mögen gewöhnlich keine Frauen, die Männer mögen."
Renate Küster für Inger Stevens in "Todfeinde"

berti


Beiträge: 16.478

28.01.2009 12:57
#66 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

"Moonraker - Streng geheim" war seinerzeit ein Versuch der Produzenten, auf der "Star Wars"-Welle mitzuschwimmen. Es war wohl kaum ein Zufall, dass der Bösewicht in diesem Film (Michel Lonsdale als Hugo Drax) von Heinz Petruo synchronisiert wurde. Bei einer Berliner Synchro könnte man noch sagen, dass Petruo ja bekanntlich Stammkraft für Schurken allen Kalibers war, aber die Bond-Filme mit Moore (und Dalton) sind ja Münchner Synchros. Die einzige andere Münchner Rolle von Petruo, die mir spontan einfällt, wäre sein Einsatz für Robert Shaw in "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123".


Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

28.01.2009 17:42
#67 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Möglicherweise aber hat das auch mit dem Synchronregisseur zu tun: Auch wenn es bei der Ultra nur schwer nachzuvollziehen ist - bei "Moonraker war's ziemlich eindeutig Hartmut Neugebauer und bei "Pelham" habe ich ihn auch im "Verdacht" - vielleicht eine besondere (und nachvollziehbare) Vorliebe für Petruos Schurken.

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 16.478

28.01.2009 17:48
#68 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Zitat von Stefan der DEFA-Fan
Möglicherweise aber hat das auch mit dem Synchronregisseur zu tun: Auch wenn es bei der Ultra nur schwer nachzuvollziehen ist - bei "Moonraker war's ziemlich eindeutig Hartmut Neugebauer und bei "Pelham" habe ich ihn auch im "Verdacht"


Hat er bei "Pelham" denn eine Cameo-Rolle, oder wieso vermutest du das?

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

28.01.2009 18:20
#69 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Nicht nur Cameo, sondern eine größere (der Zugführer der entführten Bahn) - es ist auch nur ein "Verdacht", vielleicht auch wegen solcher Details wie, dass die Sprecher "mehr Saft" geben anstatt fast zu flüstern, wie das immer der Fall zu sein scheint, wenn John-Pauls Harding Regie führte.

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 16.478

28.01.2009 18:26
#70 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Als Zugführer war er mir gar nicht in Erinnerung geblieben. Neugebauer gehört (ebenso wie Kluckert oder Sonnenschein) zu den Sprechern, die ich in jungen Jahren öfter mal nicht erkenne.

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

28.01.2009 20:29
#71 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Interessante Beispiele, denn alle drei Sprecher werden gern auf die gleichen Schauspieler besetzt.

Gruß
Stefan

berti


Beiträge: 16.478

28.01.2009 20:55
#72 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten
Aber erst seit den 80ern/90ern, und in der Phase erkenne ich sie schon.
Sonnenschein und Neugebauer habe ich in Synchros aus den 70ern (z. B. "Halloween - Die Nacht des Grauens" oder "Der Clou") und Kluckert in "Gorky Park" (wohl eine seiner ersten Synchronrollen im Westen) nicht erkannt.
PeeWee


Beiträge: 1.685

01.02.2009 20:15
#73 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Ich hab mal ein Gegenbeispiel, bei dem man sogar problemlos die rollenbezogene Kontinuität hätte haben können. Weiß nicht, ob es hier schon erwähnt wurde:
Bei "2001" wird die Rolle des Heywood Floyd von Rolf Schult gesprochen (keine Ahnung, wer der Schauspieler war).
Bei "2010" wird Heywood Floyd von Roy Scheider gespielt, der ja des öfteren von Schult gesprochen wurde - in diesem Film ist es aber Hellmut Lange.

berti


Beiträge: 16.478

08.02.2009 17:42
#74 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten
Zitat von Stefan der DEFA-Fan
es ist auch nur ein "Verdacht", vielleicht auch wegen solcher Details wie, dass die Sprecher "mehr Saft" geben anstatt fast zu flüstern, wie das immer der Fall zu sein scheint, wenn John-Pauls Harding Regie führte.


Off topic, aber bis du zu diesem Urteil durch Vergleich der Synchros der Bond-Filme mit Roger Moore gekommen? Dort wechselte die Synchronregie ja nach "Moonraker".
Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 13.429

08.02.2009 18:11
#75 RE: "Auf die Rolle bezogene Kontinuität" Zitat · antworten

Ja, so ungefähr, obwohl bei "Moonraker" ja auch schon unangemessen geflüstert wurde. Offizielle Stabsangaben gibt's ja leider bei der Ultra Synchron nicht, so ist eigentlich die erste wirklich gesicherte Angabe die von Harding im Filmprogramm zu "Octopussy" - da war ja schon die Cine-Adaption die verantwortliche Firma.

Gruß
Stefan

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