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Dieses Thema hat 201 Antworten
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 Spielfilmklassiker
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smeagol



Beiträge: 3.010

08.08.2006 16:02
#61 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Hi!

Ich habe das mit Adobe Premiere Elements gemacht. Hatte das Video erstmal mit meiner Cinergy 250 USB von der Cassette digitalisiert,
dann den Ton ein wenig "aufpoliert" (Rauschen raus, ein bisschen die Lautstärke geregelt etc..) und dann auf das DVD-Bild "gemappt". Das ging auch ganz gut - ich hatte immer gedacht, die 84er-Fassung wäre auch leicht geschnitten, was sie aber nicht ist.

Das ganze habe ich dann neu rendern lassen und auf DVD gebrannt. Ich bin damit wirklich sehr zufrieden und ich habe die Original-DVD durch die 84er DVD ausgetauscht.

Als netten Zusatz hatte ich die Namen der Sprecher auch noch in den Titel mit eingebaut - was ich persönlich ziemlich gut finde. Ich habe auch mal überlegt, Zeitungsausschnitte oder so einzudeutschen - aber dafür fehlte mir bisher die Zeit.

Ich plane noch, das ganzer auch mit Hi-Hi-Hilfe (Beatles) zu machen - aber die DVD ist mir zu teuer und eine deutsche gibt es ja nicht.

Ich kann Premiere Elements sehr empfehlen - zumindest komme ich damit sehr gut zurecht und bis auf 5.1 - Ton (der heir bei Vertigo eh nicht gebarucht wird) ist da alles drin, was man für eine solche Aktion braucht.


SynchroInsider



Beiträge: 259

29.08.2006 14:40
#62 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Nun aber.. wer den Film mal mit der 59er Synchro gesehen hat wird feststellen, dass die beiden Neusynchros ganz klar den kürzeren ziehen! (was bei Neusynchros ja zu 99% immer der Fall ist)
----
Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".
----
Geiler Spruch, trifft es absolut!


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 8.717

29.08.2006 16:32
#63 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Verständlich, verständlich - und höchst wahrscheinlich - aber wie rankommen, um sich selbst zu überzeugen?

Gruß
Stefan


Slartibartfast



Beiträge: 4.959

29.08.2006 21:08
#64 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten
Zitat von Stefan der DEFA-Fan
Verständlich, verständlich - und höchst wahrscheinlich - aber wie rankommen, um sich selbst zu überzeugen?
Gruß
Stefan


Wieso ist es jetzt für dich wahrscheinlich, dass die allererste Fassung die beste ist, wenn du weiter oben schreibst, dass G. Trowe eine irritierende Besetzung ist?
Ich hätte auch gern die 84er Fassung, gerade weil ich finde, dass Rita Engelmann die im Original sehr tiefe und dadurch unfeminin klingnde Kim Nowak aufwertet. Martina Treger war ein Kompromiss in Richtung Original, den ich lieber nicht gehabt hätte. Und Gisela Trowe geht wohl in eine ähnliche Richtung. Könnte für mich mit ihr eine ebenso gewöhnungsbedürftige Fassung sein.

Gruß
Martin
___________________________________
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"Die Wolke ist mit Sicherheit ein bestimmtes Kraftfeld aus irgendeinem Stoff."

smeagol



Beiträge: 3.010

30.08.2006 09:52
#65 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

In Antwort auf:
Nun aber.. wer den Film mal mit der 59er Synchro gesehen hat wird feststellen, dass die beiden Neusynchros ganz klar den kürzeren ziehen! (was bei Neusynchros ja zu 99% immer der Fall ist)


Das stimmt vielleicht - die Fassung würde ich mir wirklich gerne mal anhören. Kann man die irgendwo gegen Unkostenerstattung bekommen?


SynchroInsider



Beiträge: 259

30.08.2006 16:56
#66 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Die 59er Synchro ist schon deshalb die beste weil sie sich perfekt in den Film einfügt, die beiden Neusynchros wirken aufgesetzter. Wobei ich keine der beiden neuen als schlecht bezeichnen würde.


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 8.717

30.08.2006 23:37
#67 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Ich habe nach wie vor meine Zweifel, daß wirklich Gisela Trowe die Novak sprach. Okay, es steht in den offiziellen Angaben, aber es sei erinnert: Bei "Saboteure" gab es gleich drei (!) falsche Angaben in der offiziellen Liste. Und das war auch Regie: Volker J. Becker. Vielleicht hat er ab und an in letzter Sekunde Sprecher gewechselt, wenn sie seiner Meinung nach nicht passten. Und damit wäre doch das Hauptargument gegen die alte Fassung ausgeräumt. Becker jedenfalls traue ich ohne Weiteres die beste Synchronfassung des Filmes zu. Die zweite hat auf jeden Fall den Nachteil, daß sie (wie viele BSG-Synchros dieser Zeit) klingt wie durch eine Gießkanne aufgenommen (ich weiß, das solte Raumklang sein - isses aber nicht). In jedem Fall aber ist sie (mindestens wegen Siegmar Schneider und Hallgard Bruckhaus) der vermurksten dritten Fassung vorzuziehen.

Gruß
Stefan


SynchroInsider



Beiträge: 259

30.08.2006 23:51
#68 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

In den nächsten paar Tagen wirst du ja deine Frage bezüglich Gisela Trowe beantwortet wissen. Die 3. Fassung ist mir nur durch den Einsatz von Langer positiv aufgefallen.


Lord Peter



Beiträge: 3.351

31.08.2006 12:04
#69 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten
Ansichtssache. Gerade Langer gefiel mir nicht in der Rolle des Schurken. Er bringt zwar eine solide Leistung, aber für meine Ohren klingt er zu sehr nach Sunnyboy, als das man ihm einen Schurken wie Gavin Elster abnähme. Kann aber auch daran liegen, daß ich zu oft Magnum geguckt habe...
Jedenfalls war er noch um Welten besser als Solbach & Treger!

c.n.-tonfilm



Beiträge: 1.078

31.08.2006 15:56
#70 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

In Antwort auf:
Ich habe nach wie vor meine Zweifel, daß wirklich Gisela Trowe die Novak sprach.


Um alle Zweifel ein für alle Mal zu beseitigen: Gisela Trowe hat definitiv 1959 Kim Novak in AUS DEM REICH DER TOTEN, so der urspüngliche deutsche Kinotitel, gesprochen. Auch wenn zunächst Margot Leonard näher zu liegen scheint, ist klar, warum man sie nicht genommen hat. Für den ersten Teil, wenn die Novak "Madeleine Elster" ist, wäre Leonard sicher die optimale Wahl gewesen. Für den zweiten Teil, wenn Novak zur herben, etwas ordinären "Judy Barton" wird, kann man sich Leonard aber weniger gut vorstellen. Selbst wenn sie es gekonnt hätte, ist Trowe dafür einfach absolut perfekt und die beste Wahl. Ich glaube bestimmt, aus dieser Überlegung heraus, hat man sich damals für Trowe entschieden. Frau Trowe war und ist übrigens auch heute noch - völlig zu Recht - sehr stolz darauf, daß sie für die Rolle ausgewählt wurde. Schade, daß ihre exzellente Leistung einem zwiefachen Schmierentheater weichen mußte und damit ausgerechnet Hitchcocks Schlüsselwerk auf Deutsch für immer unwiederbringlich zerstört wurde...



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Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?

Bonny


Beiträge: 175

01.09.2006 11:02
#71 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Hallo,

wie wäre es, wenn man Frau Trowe einfach 'mal um Auskunft bittet? Cn.-tonfilm scheint ja Informationen aus erster Hand zu haben. Was spricht denn überhaupt dagegen, gerade ältere Synchronschauspielr 'mal höflich anzuschreiben und um Informationen zu den damaligen Synchronarbeiten zu bitten? Vielleicht könne sich nicht immer alle erinnern, aber wissen kann 'ma doch nie, welche Erfahrungen man da machen wird.

Gruß, Bonny.


kinofilmfan


Beiträge: 2.156

01.09.2006 11:17
#72 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

In Antwort auf:
wie wäre es, wenn man Frau Trowe einfach 'mal um Auskunft bittet?


Hallo,

ich denke, es geht aus Christophs Posting klar hervor:

1. Gisela Trowe hat Kim Novak gesprochen

2. Sie ist stolz darauf, damals für diese Rolle ausgewählt worden zu sein.

Gruß

Peter
http://www.deutsche-synchronsprecher.de


Bonny


Beiträge: 175

01.09.2006 14:29
#73 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Peter,
es war auch mehr eine allgemeine Sentenz, aufgegriffen an einem individuellen Beispiel.

Ich persönlich hätte mir auch Marion Degler auf Kim Nowak gut vorstellen können und gebe zu, daß ich sie auch im Kopf habe für die Nowak. In "Pal Joey" hat man Rita Hayworth auch Gisela Trowe zugewiesen und nicht etwa Kim Nowak. Immerhin ist Gisela Trowe nur einmal auf die Nowak besetzt worden. Es wäre interessant zu wissen, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist. Vielleicht hat Hitchcock selber Einfuß auf die Bearbeitungen seiner Filme gehabt, da er selber gut deutsch sprach und zu diesem Zeitpunkt bedeutend genug war, als daß er sich ein Mitspracherecht (ähnlich Kubrick) hätte ausbegingen können. Ein Aspekt,d er mich durchaus auch einmal für andere Hitchcockfilme interessieren würde. Ich selber habe diesebezüglich noch nichts dazu gelesen.

Gruß, Bonny.


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 8.717

02.09.2006 11:29
#74 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast
Wieso ist es jetzt für dich wahrscheinlich, dass die allererste Fassung die beste ist...

Ich hasse es, bei einem Vorurteil erwischt zu werden, aber ...

VERTIGO HAT IN DEUTSCHLAND KEIN GLÜCK GEHABT

Als Ende der 80er "Vertigo" zum ersten Mal zu Gesicht bekam und die Neu-Synchro mittelmäßig fand, wußte ich nicht, daß ich die beste Fassung kennengelernt hatte. Seit gestern weiß ich, daß die ursprüngliche Kino-Synchronisation sich wie ein Fremdkörper in der Reihe exzellenter Hitchcock-Bearbeitungen dieser Zeit ausnimmt.
Ich weiß nicht, ob c.n.tonfilm die alte Fassung gesehen hat oder es "nur" von Gisela Trowe selbst weiß - sie HAT Kim Novak gesprochen. Auf diese Leistung aber stolz zu sein - dafür besteht keine Veranlassung. Würden die Schauspieler einer Neu-Synchro so unsensibel ins Mikro brüllen, gäbe es einen empörten Aufschrei unter allen Filmfans. Gerade da, wo (ich betone: im Original) die Novak sich zurücknimmt und ihrer eher dunklen Stimme einen ätherischen Klang gibt, donnert Gisela Trowe ihre Sätze heraus, als wolle sie schon vorwegnehmen, daß "Madeleine" eigentlich die ordinäre Judy ist. Das entspricht aber in keiner Weise dem Geist des Filmes. Aber auch Wolfgang Eichberger liefert eine jämmerliche Leistung als Gavin Elster, und selbst Siegmar Schneider war in der zweiten Fassung viel feinfühliger. Kein Vergleich mit "Der Mann, der zuviel wusste". Die einzigen, die mehr als schlechten Durchschnitt bieten, sind Alfred Balthoff (natürlich!) als Untersuchungsrichter und Alexander Welbat als Arzt (der im Gegensatz zu seinen Kollegen so sanft spricht, daß ich ihn fast nicht erkannt hätte).
Ja, selbst die etwas gezierten Dialoge von Hans-Bernd Ebinger sind der alten Fassung deutlich überlegen.
Man kann zur hauchenden Ria Engelmann stehen, wie man will (ich habe da auch so einige Probleme) - sie kommt dem Original (was ja wohl immer das Hauptargument ist) auf jeden Fall näher als das Schnarren von Gisela Trowe.

Gruß
Stefan


Frank Brenner



Beiträge: 7.301

02.09.2006 13:07
#75 RE: RE:Vertigo Zitat · antworten

Hallo Stefan,

bisher hieß es doch, Christine Lembach hätte für die erste Synchronfassung die deutschen Dialoge geschrieben?!


Gruß,

Frank
---
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