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Dieses Thema hat 820 Antworten
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Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 10.463

28.03.2008 11:47
#76 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Sabine Bohlmann in "Die Simpsons". Die komplette Sprecher-Mannschaft hat sowieso die ganze Serie schon aus mehr als einer Scheiße rausgeritten, welche von Regie und Dialogbuch verbockt wurde, aber Sabine Bohlmann hat sich im Kinofilm selbst übertroffen. Eine Meisterleistung - auf keinen Fall weniger!

Gruß
Stefan

John Connor



Beiträge: 4.883

28.03.2008 18:46
#77 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten
Zitat von Stefan der DEFA-Fan
Sabine Bohlmann in "Die Simpsons". Die komplette Sprecher-Mannschaft hat sowieso die ganze Serie schon aus mehr als einer Scheiße rausgeritten, welche von Regie und Dialogbuch verbockt wurde, aber Sabine Bohlmann hat sich im Kinofilm selbst übertroffen. Eine Meisterleistung - auf keinen Fall weniger!
Gruß
Stefan


Also, dieser Einschätzung kann ich nur zustimmen. Überhaupt finde ich, dass Sabine Bohlmann von allen Hauptsprechern (mit Ausnahme von Elisabeth Volkmann) diejenige ist, die über die Jahre konstant gute Leistungen abliefert - mir missfällt es auch immer mehr, dass Gastell seinen Homer inzwischen verstärkt tuntiger spricht, und auch Sandra Schwittau trägt bisweilen zu dick auf!

Grüße,
Fehmi

„Bei mir hat Miss Hoover noch nie gehuihuit!“
(Sabine Bohlmann in DIE SIMPSONS)
Chow Yun-Fat


Beiträge: 4.088

28.03.2008 19:17
#78 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Ich schließe mich dem auch an. Eigentlich war die ganze alte SIMPSONS-Besetzung ein absoluter Glücksfall.



"Du magst meinen Reis nicht?"


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 10.463

29.03.2008 12:42
#79 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von John Connor
mir missfällt es auch immer mehr, dass Gastell seinen Homer inzwischen verstärkt tuntiger spricht

Hierbei dürfte es sich eben um ein Regie-Problem handeln, denn dieses "Tuntige" kam erst unter der Ägide von Ivar Combrinck auf. Betrachtet man die Rollen, die Combrinck sich selbst gegeben hat im Laufe der Jahre, fällt hier die gleiche Tendenz auf - und ein Schauspieler muß sich letztlich nach der Regie richten. So würde ich die Schuld daran, daß beim zweiten Auftritt von Homers Bruder dieser mit der hohen Stimme sprach, die sonst für Homer reserviert ist, und Homer statt dessen brummte (in der ersten Folge war es umgekehrt), auch nicht unbedingt bei Gastell suchen.
(Daß ein Schauspieler sich nicht immer mit seiner Ansicht durchsetzen kann, zeigen die Berichte von der Synchronisation des letzten Olsenbande-Filmes, wo Regisseur Zorn alle Argumente seiner Schauspieler, die immerhin über 10 Jahre mit ihren Rollen verwuchsen, ignorierte und sie so sprechen ließ, wie er es für gut hielt, aber nicht, wie es den Figuren entsprach.)

Gruß
Stefan

Markus


Beiträge: 2.148

29.03.2008 13:22
#80 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Stefan der DEFA-Fan

(Daß ein Schauspieler sich nicht immer mit seiner Ansicht durchsetzen kann, zeigen die Berichte von der Synchronisation des letzten Olsenbande-Filmes, wo Regisseur Zorn alle Argumente seiner Schauspieler, die immerhin über 10 Jahre mit ihren Rollen verwuchsen, ignorierte und sie so sprechen ließ, wie er es für gut hielt, aber nicht, wie es den Figuren entsprach.)



Fand ich immer schon ein interessantes Problem nach beiden Seiten.
Was sagt man einem Schauspieler, der seinen Kollegen schon seit 30 Jahren etc. spricht?
Braucht sicher Fingerspitzengefühl nach beiden Seiten und hängt auch von der Chemie der Beteiligten ab.

Gruß
Markus

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 10.463

30.03.2008 16:17
#81 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Markus
Braucht sicher Fingerspitzengefühl nach beiden Seiten und hängt auch von der Chemie der Beteiligten ab.

Warum sollte es auch im Synchron anders sein als bspw. im Theater? Deswegen finde ich es auch so schade, daß heutzutage nur noch ge-xt wird - zumindest bilde ich mir ein, daß dadurch (daß das direkte Zusammenspiel der Partner fehlt) die Kluft zwischen guten und mäßigen Synchronschauspielern hörbar verstärkt wird.

Gruß
Stefan

Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

11.04.2008 03:25
#82 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten
- Harald Leipnitz für Tony Lo Bianco in "Honeymoon Killers"
- Wolfgang Condrus für Paul Collins in "Hawaii 5-0", Ep. 1-18
- Peter Schiff für Kam Fong in "Hawaii 5-0" (im Sinne von perfekt charismatisch-exotische Besetzung, anstelle eines Klischees à la Gerd Duwner; erheblich ausdrucksstärker als Manfred Grote für Zulu, den Jörg Döring viel besser traf, als Grotes erste Version; auch Tom Deininger in den Neusynchros für Kam Fong finde ich vergleichsweise relativ blass)

Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Scheiße....! Mamma Mia!"
Gerd Martienzen für Enzo Cannavale in "Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel"

berti


Beiträge: 14.729

11.04.2008 15:11
#83 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Mücke
Hab\' noch einen:
Heinz Drache für Gene Kelly in "Wer den Wind sät". Idealst, groß!



Wie schon anderwertig erwähnt, gehört diese Synchro zu meinen absoluten Lieblingen. Josef Wolf hat (wie so oft) nicht nur bei der Besetzung ins Schwarze getroffen, sondern auch noch optimale Leistungen aus seinen Leute rausgeholt.
Süssenguth ist zwar Lichtjahre von Spencer Tracys Organ entfernt, trifft aber sowohl die Lebenserfahrung als auch die rhetorische Listigkeit und Schlagferigkeit der Rolle exakt.
Konrad Wagner auf Fredric March hat hier eine seiner (rein vom Textumfang her) größten Rollen und ist mit seiner zugleich polternden und gemütlichen Stimme ideal. Besonders intensiv die Stellen, als er erkennt, dass er sich vor der Gemeinde lächerlich gemacht hat und verzweifelt versucht, seine Anerkennung zurückzugewinnen. Tilly Lauenstein spricht die Rolle seiner Frau (Florence Eldridge) hervorragend, besonders in den warmherzigen Dialogszenen (mit ihrem Gatten und auch mit Spencer Tracy).
Klasse ebenfalls Erich Fiedler als feiger, opportunistischer Bürgermeister und Alfred Balthoff als gestrenger, aber trotzdem um Gerechtigkeit bemühter Richter.
Selbst in kleinen Nebenrollen finden sich tolle Sprecher, z. B. Arnold Marquis (als Schausteller), Paul Wagner (als Bankier), Hans Hessling (Stadtrat) oder Heinz Petruo (stellvertretender Ankläger).
Absolut genial aber (wie schon anderwertig erwähnt) Heinz Drache auf Gene Kelly! Er passt wie die Faust aufs Auge für den zynischen, arroganten Journalisten E. K. Hornbeck, und auch nach langem Überlegen ist mir keine andere Stimme eingefallen, die auch nur annähernd so gut gewesen wäre. Wenn die Synchro einige Jahre später entstanden wäre, hätte ich mir höchstens Helmo Kindermann vorstellen können. Erik Ode dagegen wäre wohl absolut daneben gewesen.
Bei dieser Rolle habe ich tatsächlich den Eindruck, dass sie vom Typ her eher auf den Synchronsprecher als auf den Darsteller vor der Kamera zugeschnitten sein könnte!


Lammers


Beiträge: 3.619

13.04.2008 09:30
#84 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Wolfgang Hess für Michael McShane (Bruder Tuck) in "Robin Hood - König der Diebe".

Jetzt wo der Director's Cut auf dem Markt ist, kann man Wolfgang Hess als Bruder Tuck erst recht hinzufügen. Trotz des Altersunterschiedes, Michael McShane war damals erst 36 und Hess 51 Jahre alt, hat es wirklich gut gepasst, wenn man auch sagen muss, dass das Ganze eher eine Typenbesetzung war. Trotzdem ist es echt klasse, weil Wolfgang Hess Bruder Tuck mit echter Bud-Spencer-Manier spricht (inkl. dem Lacher am Ende). Da kann, wie ich schon anderweitig schrieb, Roland Hemmo nicht gegen anstinken.

berti


Beiträge: 14.729

13.04.2008 16:07
#85 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Lammers
Wolfgang Hess für Michael McShane (Bruder Tuck) in "Robin Hood - König der Diebe".
Jetzt wo der Director's Cut auf dem Markt ist, kann man Wolfgang Hess als Bruder Tuck erst recht hinzufügen. Trotz des Altersunterschiedes, Michael McShane war damals erst 36 und Hess 51 Jahre alt, hat es wirklich gut gepasst, wenn man auch sagen muss, dass das Ganze eher eine Typenbesetzung war. Trotzdem ist es echt klasse, weil Wolfgang Hess Bruder Tuck mit echter Bud-Spencer-Manier spricht (inkl. dem Lacher am Ende). Da kann, wie ich schon anderweitig schrieb, Roland Hemmo nicht gegen anstinken.


Volle Zustimmung meinerseits! Wie schon anderwertig erwähnt, ist Wolfgang Hess für mich einer von vielen Gründen, die Kinosynchro vorzuziehen. Seine Besetzung war ein echter Glücksfall!

Phil


Beiträge: 585

13.04.2008 18:39
#86 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

In Antwort auf:
Volle Zustimmung meinerseits! Wie schon anderwertig erwähnt, ist Wolfgang Hess für mich einer von vielen Gründen, die Kinosynchro vorzuziehen. Seine Besetzung war ein echter Glücksfall!


Da stimme ich zu



" Wissen Sie, bevor ich Kaffe getrunken habe, bin ich zwar da, aber ich bin nicht ganz da." (Claus Biederstaedt als Peter Falk in "Columbo")

Bitte mal reinschauen, falls jemand Interesse hat:

Frank666


Beiträge: 80

15.04.2008 22:18
#87 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von berti
Hermann Ebeling für Christopher Lloyd in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit"
Er traf jede Nuance dieser Rolle exakt. Kalt-bedrohlich ("Ich bin auf der Suche nach einem Mörder"), verächtlich zischelnd ("Du Spinner mit vorstehenden Zähnen!"), siegesgewiß-triumphierend ("Sie sehen den alleinigen Aktionär vor sich") und ekstatisch kreischend während seines Autobahn-Monologs ("Bald wird dort, wo Toon-Stadt einst gestanden hat..."). Ich bin vielleicht etwas vorbelastet, da ich diese Rolle zuerst über das Hörspiel zum Film kennen gelernt habe, aber ich fand Ebeling (wie schon anderwertig erwähnt) gerade an der zuletzt genannten Stelle weit eindrucksvoller als Lloyd im Original.
Geht es außer Chow und mir noch jemand so?


Sehe ich genauso: da sind Sätze, an denen kann ich mich auch nicht satthören. Ich kann heute weiterhin keinen Handschuh anziehen, ohne Richter Doom zu zitieren: "...die Toons müssen lernen, das Gesetz zu achten !"
Insgesamt aber eine beachtliche Synchro-Arbeit von Herrn Riedel: mit Wolfgang Ziffer als Roger Rabbit habe wir auch einen Glücksfall
Und Herr Riedel himself als Anführer der Wiesel mit all seinen Sprachfehlern macht auch einen Riesenspaß.

Edigrieg



Beiträge: 2.467

15.04.2008 22:23
#88 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Dem kann ich mich nur anschließen. Die DF von ROger Rabbit ist ein Gedicht ... auch wenn ich's bei mir nicht geschrieben hab. Irgendwie war kein Platz für noch mehr Lobhudelei

berti


Beiträge: 14.729

16.04.2008 12:29
#89 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten
Zitat von Edigrieg
Dem kann ich mich nur anschließen. Die DF von ROger Rabbit ist ein Gedicht ... auch wenn ich\'s bei mir nicht geschrieben hab. Irgendwie war kein Platz für noch mehr Lobhudelei


Die habe ich auch "schmerzlich" vermisst und deshalb schon befürchtet, dass du die Sache anders siehst!
Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

16.04.2008 14:59
#90 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von berti
Klasse ebenfalls Erich Fiedler als feiger, opportunistischer Bürgermeister und Alfred Balthoff als gestrenger, aber trotzdem um Gerechtigkeit bemühter Richter.


Erwähnen sollte man da, m.E., auch Werner Peters, der den schon in's Extremistische verblendeten Kirchengänger gleichermaßen aggressiv, wie naiv traf.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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"Hier spricht die Polizei!"
Kurt Goldstein für Steve Forrest in 'Die knallharten Fünf', Episode: "Um Zepter und Krone"

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