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Dieses Thema hat 309 Antworten
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 Synchronschaffende
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Leroy


Beiträge: 290

04.01.2015 16:05
#196 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

An dieser Stelle möchte auch ich dem Metz-Neun Studio meinen Zuspruch äußern, wenn auch ich mich nicht klar positionieren möchte, da ich einfach zu wenige Filme, vertont von eben jenem Studio, gesehen habe. Diese waren aber alle gelungen: So hat mir in 'Quantum Apocalypse' besonders Dieter Gring gefallen.
Die Hauptdarsteller der Serie 'Code 37' (u. a. Sandra Schwittau, Sascha Nathan und Wolff von Lindenau raffiniert besetzt) haben alle samt passende Sprecher erhalten, welche einen guten Job machen! Im französische Thriller 'The Assault' waren Leon Boden (wie immer) und Gisa Bergmann perfekt.
Weitere sind 'Albert Nobbs' und 'Das Glück der großen Dinge', auf die ja bereits eingegangen wurde...

Für mich persönlich ist daher diese Hasstirade hier im Forum gegen Metz-Neun nicht ganz einleuchtend. Es liegt wohl an dieser, wie bereits von Manuel K erwähnten, generellen Abneigung gegenüber Studios, die nicht aus Berlin oder München kommen. Selbst Hamburg meiden einige schon, welches für mich immer an der Speerspitze des Synchrongewerbes (gemessen an der Qualität) sein wird. Das nur mal so am Rande...

UFKA8149



Beiträge: 9.543

04.01.2015 17:01
#197 RE: Ingrid Metz-Neun Zitat · antworten

Naja, von ungetaked kann hier ja nicht die Rede sein.
Es werden einzelne Szenen eingesprochen bis es endlich passt.

Beim Wort "Ungetaked" mag dem ein oder anderen nur simultanes Einsprechen zum Film einfallen. (1-Take-Voice-Over)

Der genannte Vorteil von Manuel kann, wenn gut eingesetzt, zu einem besseren Resultat führen.
Bsp:
5 Sätze einer Szene entweder in einem oder in 2-5 Takes aufzunehmen.
In der ersten Arbeitsweise ist die Gefühls-/Tonlage/Ausdruck gleich oder verändert sich entsprechend, aber im anderen kann es trotz der vllt besseren Synchronität nach jedem Take variieren und etwas stören.

ElEf



Beiträge: 1.910

04.01.2015 22:48
#198 RE: Ingrid Metz-Neun Zitat · antworten

Hä?

hitchcock


Beiträge: 1.062

05.01.2015 11:16
#199 RE: Ingrid Metz-Neun Zitat · antworten

Auf was für nem unterirdischen Kommunikationsniveau sind wir in diesem Thread mittlerweile angekommen?

Wie man im Startposting sehen kann geht es seit nunmehr 9 Jahren um die Frage, warum sich Frau Metz-Neun erlaubte, sich als die deutsche Stimme von Marylin Monroe auszugeben. Bis heute gabs da keine Stellungnahme bzw. Aufklärung von ihr. Die ganzen anderen Ungereimtheiten, die in diesem Thread mittlerweile aufgetaucht sind, tragen auch nicht dazu bei, dass man ein besseres Bild von ihr bekommt.

Viele Grüße
hitch

Champ



Beiträge: 303

05.01.2015 15:55
#200 RE: Ingrid Metz-Neun Zitat · antworten

Zitat von hitchcock im Beitrag #199
Wie man im Startposting sehen kann geht es seit nunmehr 9 Jahren um die Frage, warum sich Frau Metz-Neun erlaubte, sich als die deutsche Stimme von Marylin Monroe auszugeben.
hitch


Hm, man mag mich jetzt korrigieren, aber ich hatte es so verstanden, dass sie selbst das eigentlich gar nicht tut, sondern es sich dabei lediglich um einen nicht totzukriegenden Irrglauben handelt, der von schlampig recherchierenden Journalisten immer wieder aufs Neue kolportiert wird.

Dieser Thread hatte ja auch mehrere Jahre brachgelegen, und war ironischerweise durch einen Post von Begas reanimiert worden, in dem Frau Metz-Neun in Reaktion auf die Behauptung, sie wäre die deutsche Stimme der Monroe, mit den Worten "Aber nur auf der DVD!" zitiert wurde. Insofern ist die Anschuldigung, Frau Metz-Neun würde für sich selbst in Anspruch nehmen, "die ultimative deutsche Monroe" zu sein, mittlerweile nicht mehr wirklich Teil der Diksussion hier. Stattdessen dreht es sich meines Wissens nach nur noch um die Frage, ob die Arbeitsweise der Metz-Neun-Synchron vertretbar ist oder nicht.

Aristeides


Beiträge: 1.572

05.01.2015 16:28
#201 RE: Ingrid Metz-Neun Zitat · antworten

Zitat von Champ im Beitrag #200
in dem Frau Metz-Neun in Reaktion auf die Behauptung, sie wäre die deutsche Stimme der Monroe, mit den Worten "Aber nur auf der DVD!" zitiert wurde.


Das macht es aber nicht klarer, da bisher niemand feststellen konnte, was das für eine DVD ist und ob bzw. wann und wo sie veröffentlicht wurde.
Die diesbezügliche Aussage auf der homepage des Studios wurde allerdings inzwischen längst entfernt. Allerdings scheinen solche Fehler nicht nur einmal passiert zu sein, wie die weiter oben benannte Aussage bzgl. "Kevin - Allein zu Haus" zeigt - auch hier ist es freilich nicht als vorsätzliches "Schmücken mit fremden Federn" zu werten, aber ebensowenig ehrenrührig, wenn jemand einen derartigen Fehler kommentiert bzw. richtigstellt.

kinofilmfan


Beiträge: 2.590

05.01.2015 16:57
#202 RE: Ingrid Metz-Neun Zitat · antworten

Bei Wikipedia ist dieser Hinweis dafür immer noch zu finden (wofür Frau Metz-Neun wohl nicht zuständig ist). Ich habe jedenfalls den Satz "Sie lieh Marilyn Monroe, Jeanne Moreau, Ingrid Bergman ihre Stimme" gerade entfernt, da wohl keine dieser Synchronfassungen jemals veröffentlicht wurde/wird. Eine dieser typischen Wikipedia-Einträge; einerseits soll man alles belegen, andererseits kann man offensichtlich so etwas ohne Prüfung dort einstellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ingrid_Metz-Neun#Leben

Über die Arbeiten des Synchronstudios kann ich nichts sagen; meine Interessen liegen beim Synchron in einer anderen Epoche- als man noch wochen- bzw. monatelang an deutschen Fassungen gearbeitet hat (und damit habe ich genug zu tun...). Mich haben damals diese diversen Artikel geärgert, denn wenn sich jemand die "Stimme der Monroe" nennen kann, dann ist das Margot Leonard- und niemand anders.

Chat Noir


Beiträge: 8.393

06.01.2015 09:22
#203 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Zitat von xChris im Beitrag #142
Spannender Beitrag aus dem IVS-Newsletter:

Unterste Schublade

In der Branche ist momentan größtenteils gut zu tun: Die meisten Firmen haben eine gute Auftragslage wodurch auch die Zahlungen (bei der überwiegenden Zahl der Firmen) pünktlich eingehen, gute CutterInnen, TonmeisterInnen, RegisseurInnen und AutorInnen können sich vor Aufträgen kaum retten, Synchronschauspieler-KollegInnen können sich glücklich schätzen, wenn in ihrem Atelier die Guten sitzen. In diesen Zeiten haben aber auch und immer noch oder gerade deshalb auch die Firmen zu tun, die sich nicht allgemein übliche Modalitäten halten.

Eine Kollegin erhielt vor einigen Wochen eine Anfrage von einer Firma in Offenbach, Metz Neun Synchron. Sie solle für einen Film eine Schauspielerin synchronisieren, die sie schon gesprochen hatte, und wurde gefragt, wie ihre Konditionen lauten würden. Die Kollegin kannte die Firma nicht und fragte daher, ob An- und Abreise gezahlt würden. Zur weiteren Einschätzung von Gage und zeitlichem Aufwand, wollte sie den Rollenumfang wissen. Hier erfuhr sie nun stückchenweise und duch erneutes Nachfragen, wie die wohl üblichen Arbeitsbedingungen der Firma waren. Sie stellte gezielt Fragen, aus der Erfahrung, dass man bei einem Termin in Berlin, zu dem man bestellt wird und der den eigenen Erwartungen nicht gerecht wird, sehr viel leichter auf dem Absatz kehrt machen kann, als bei einem Termin in einer anderen Stadt.
Die Kollegin bekam unter anderem die Auskunft, dass bei Metz Neun in der Regel ungetaked aufgenommen würde. Neben der Frage nach der Regie und wer die anderen Rollen spreche, wollte sie auch irritiert wissen, wie denn “ungetaked“ funktionieren solle. Auf diese Frage wurde ihr nicht der tatsächliche Ablauf mit fehlendem Startband/Takung erläutert, sondern vielmehr banal „Synchron“ erklärt. So erfuhr sie auch, dass ohne CutterIn gearbeitet wird. Dieses würde bedeuten, dass man einige Aufnahmen öfter machen müsste, damit es dann richtig passt oder der „Techniker“ würde die aufgenommen Spur auf die richtige Stelle ziehen und bisher habe „sich noch kein Sprecher beschwert“. Sie sei die einzige „bekannte Sprecherin“ (andere Rollen wurden demnach anscheinend nicht mit ihrem Stamm-Synchronschauspieler besetzt) und außerdem würde die Regie in house besetzt werden (=hausintern, was also bedeutet, dass irgendein Mitarbeiter oder gar der „Techniker“ diesen Job übernimmt?).
Unsere gesamte Arbeit bezieht sich zum größten Teil auf die einzelnen Takes. Wird der nächste Satz dann per Timecode angefahren oder läuft der Film einfach weiter? Unsere Abrechnung basiert auf die Anzahl der Takes – wie soll man den Umfang der Arbeit bemessen, wenn man keine Takes hat? Und am allerwichtigsten: Diejenigen, die schon ohne Cutterin gearbeitet haben wissen, dass es weitaus schwieriger ist, sich auf Text, Betonung, Spiel und gleichzeitig auf Länge/Labiale zu konzentrieren. Der erhöhte Zeitaufwand („Wiederholung der Aufnahmen“) und die Anstrengung werden ja wahrscheinlich nicht bezahlt und selbst wenn doch: Kann unter diesen Bedingungen eine hochwertige Synchronisation gewährleistet werden? Die Kollegin teilte der Firma mit, dass sie aus Sorge um die Endqualität den Job nicht annehmen könne, sollten die Bedingungen so bleiben.
Die Antwort, die die Kollegin anschließend erhielt, kam von der Chefin persönlich: Frau Ingrid Metz-Neun fühlte sich in ihrer Arbeitsweise scheinbar angegriffen und anstatt sich sachlich der Bedenken anzunehmen, hinterfragte sie sogleich die Kompetenz der Kollegin. Sie hätte die „Zeichen der Zeit“ nicht erkannt, die Arbeit ohne Cutterin sei viel effektiver, „denn in modernen Studios“ würden „diese Arbeiten schon lange von Computern übernommen“ und „alle wirklich guten und bekannten Sprecher“ kämen „sehr, sehr gern“. Final wurde der Kollegin noch gedroht, man könne auf sie verzichten und sie würde es irgendwann „bereuen“. Man muss hier erwähnen, dass zu bezweifeln ist, ob die Kollegin diese Informationen ohne Nachfragen erhalten hätte. Zumindest ist bekannt, dass viele KollegInnen diese Bedingungen erst vor Ort erfuhren und dann damit umgehen mussten. Wenn aber die Arbeitsweise (ohne CutterIn, ungetaked usw.) so toll und effektiv sei, ist es unverständlich, dass die Informationen erst auf intensives Nachfragen und nicht gleich und offensiv rausgerückt werden. Wie man auf der an einigen Stellen etwas merkwürdigen, privat anmutenden Internetseite der Firma nachlesen kann, bedeutet effektives Arbeiten für Frau Metz-Neun, dass „die Synchronisation eines eineinhalbstündigen Films vor Jahren noch einige Wochen gedauert, (...) heute in ein paar Tagen dank modernster Technik möglich“ ist. (www.ingrid-metz-neun.com)

Qualitativ gute Synchronisation dauert aber nun mal ihre Zeit und selbst vom Synchronschauspieler als „schnittfreie“ empfundene Aufnahmen werden von CutterInnen gern noch mal nachbearbeitet.
Natürlich gibt es KollegInnen, die unter diesen Bedingungen arbeiten. Ob ihnen diese vor Arbeitsantritt verschwiegen wurden, sie das gern tun oder aus wirtschaftlichen Gründen tun müssen, sei dahingestellt. Am Ende bleibt jedem selbst überlassen, ob er ohne oder mit CutterIn, schnittfrei oder ungetaked oder eben ganz klassisch mit Takes, die man auch gern mal teilt, weil sie noch zu lang, die Trennung nicht ganz glücklich oder der Text schwierig ist, arbeitet. Aber die überwiegende Mehrheit unserer KollegInnen möchte gute Arbeit abliefern. Möchte Familie und Freunden tolle Filme und Serien präsentieren. Möchte auch noch in zehn, zwanzig und dreißig Jahren damit Geld verdienen. Und wir sollten alle immer daran denken, dass nur eine gleichbleibend gute bis sehr gute Synchronisation unser aller Jobs sichert. Das gilt sowohl für die Firmen als auch für alle Synchronschaffenden. Wenn ihr also eine Firma nicht kennt, wenn ihr nicht wisst, von wem der Auftrag kommt oder ihr ein ungutes Gefühl habt: Fragt nach, hinterfragt die Konditionen und traut euch, auch abzulehnen. Denn letztendlich bestraft man seriöse Firmen, die gute Bedingungen bieten (was diese schlichtweg teurer macht) indem man auch unter schlechten Bedingungen woanders arbeitet. Dann dürfen wir uns auch nicht beschweren, wenn die Aufträge bei fragwürdigen Firmen landen. Und wenn ihr bei dieser Firma dann deswegen nicht mehr gebucht werdet – so what? Die guten Firmen werden es weiterhin tun und auch weiterhin am Markt bleiben, wenn unseriöse Firmen unter solchen Bedingungen keine Aufträge mehr bekommen.

Ilona Brokowski

aus http://www.ivs-ev.info/useruploads/pdfs/...ar%205_2014.pdf, abgerufen am: 26.12.2014
IVS Newsletter Ausgabe 5 / 2014



Dominik Auer hat nun ebenfalls auf diesen Beitrag reagiert und schreibt auf Facebook, was Sache ist. Durchaus lesenswert!

Mew Mew
Moderator

Beiträge: 15.499

06.01.2015 12:49
#204 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Gibts auch einen Link?

Kelbe


Beiträge: 453

06.01.2015 12:58
#205 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten
Celedain



Beiträge: 100

06.01.2015 17:05
#206 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Zitat
Wenn man 30 Jahre in diesem Job arbeitet, kennt man irgendwann jeden guten Kollegen. Eure Namen habe ich noch nie gehört. Klingt komisch, ist aber so



Diese Aussage finde ich ziemlich gemein und unkollegial. Ich kann, das Studio und die Arbeit nicht bewerten, da ich nur eine Produktion bewusst kenne und nie dort gearbeitet habe. Aber ich durfte mich mit Ingrid Metz-Neun unterhalten im Eahmen eines Interviews über sie und ihre Arbeit. Frau Metz-Neun kam sehr sympathisch rüber und hat sich überhaupt nicht mit fremden Federn geschmückt und offen über alles geredet. Als wir über Gagen und Bezahlungen gerdete haben, hat Frau Metz-Neun auch die Zahlen gennant die Herr Auer in seinem Kommentar nennt.

Scooby Doo


Beiträge: 2.235

06.01.2015 17:07
#207 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Dominik Auer for President!

Er spricht, sicherlich, so vielen aus der Seele und bringt alles exakt auf den Punkt!

Chow Yun-Fat


Beiträge: 6.750

06.01.2015 17:07
#208 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Der Herr Piedesack bekommt gleich nen Herzkasper, kann das sein?

Manuel K


Beiträge: 56

06.01.2015 17:20
#209 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Zitat von Chow Yun-Fat im Beitrag #208
Der Herr Piedesack bekommt gleich nen Herzkasper, kann das sein?



Wieso? Was heir von einigen Herrschaften betrieben wird, ist unter dem Sammelbegriff "dürftig" abzulegen.
Wieso bekommt Herr Piedesack einen Herzkasper, er widerlegt lediglich den Quatsch, denn Herr Auer dort verewigt hat. Aber wenn einem inhaltlich nichts einfällt, macht man sich eben lustig. Das sagt eine Menge über Dich aus, und disqualifiziert Dich zumindest schonmal als ernstzunehmenden Gesprächspartner, "Chow Yun Fat".
Und unter dem Deckmantel der Anonymität lässt es sich natürlich auch sehr viel freier Blödsinn erzählen, nicht wahr? Wer sich kritisch äußert, darf das tun, sollte sich dann aber auch nicht verstecken, sondern mit seinem Namen zu seiner Aussage stehen. Alles andere ist feige. Wer zu dem steht, was er sagt, tut das offen. Das zumindest ist Herrn Auer zu Gute zu halten - er steht mit seinem Namen für Kritik an einer Firma, mit der er noch nie in Kontakt war. Das zeugt nicht von einem Übermaß an Bedachtsamkeit, aber zumindest von einem *rsch in der Hose. Vermisst man hier.

Slartibartfast



Beiträge: 6.699

06.01.2015 18:49
#210 RE: Metz-Neun Synchron Zitat · antworten

Es geht doch schon damit los, dass man sich herablässt, im Fratzenbuch über Qualität eines bestimmten Studios zu diskutieren. Was den Anschein von Kritikfähigkeit erwecken soll, wird am Ende meist zu einem rein defensiven Abwehrgefecht oder sogar zu einer Schlammschlacht.
Metz Neun steht zum Teil aus eigener Schuld im Kreuzfeuer und versucht offenbar sein Geschäftsmodell durch Anpassung die moderne Zeit zu rechtfertigen. Wer schon länger synchronisiert, hat sich aus gutem Grund auch an die Anwesenheit eines Cutters, an takewieses Einsprechen und an die externe Vergabe von Regieposten gewöhnt, weil man damit auch Qualität verbindet.

Natürlich heißt dies nicht, wie von den Kollegen der IVS gerne behauptet wird, dass es nicht auch anders geht. Auf Cutter im Studio oder Takes zu verzichten, ist durchaus möglich. Voraussetzung ist eine entsprechende Vorarbeit und Sprecher, die damit auch klarkommen. Das ist das ganze Dilemma.
Studios wie Metz Neun, deren Geschäftsmodell natürlich darauf ausgerichtet sein muss, Berlin Konkurrenz machen zu können, müssen sich nicht wundern, wenn sie keine Berliner Sprecher ins Studio bekommen, und dass ihnen dieser Umstand letztlich als Zweitklassigkeit ausgelegt wird.

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