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Synchrondatenbank (von Arne Kaul) | Deutsche Synchronkartei | Seriensynchron - SeSyDaB | dubDB | Die vergessenen Filme
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Dieses Thema hat 100 Antworten
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 Off-Topic
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Jens


Beiträge: 1.566

26.11.2015 13:49
#61 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Naja, immerhin war er in über 90 Folgen als eine Art Ersatz für Adam dabei und machte seine Sache gut. Ich fand ihn schon wichtig innerhalb der Serie. Als Sprecher für Canary hat mir Rolf Schult am besten gefallen.

Ob er nun ein Star war, darüber lässt sich natürlich streiten. Allerdings, wenn man bedenkt, was heutzutage alles so als Star durchgeht...

John Connor



Beiträge: 4.737

26.11.2015 13:50
#62 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Oh, das ist aber traurig. Ich mochte seinen Candy ganz gerne, besonders mit Rolf Schult. Er spielte sogar die Hauptrolle in jener ersten Bonanza-Episode, an die ich mich zusammenhängend erinnern kann - es war diese Glycerin-Episode (damals im ORF-Abendprogramm war's, als die Serie täglich lief). Als Adam-Ersatz ging ihm zwar das Charisma von Pernell Roberts ab, aber er agierte tausendmal engagierter als Roberts, der immer den Eindruck erweckte, als sei er im falschen Film oder auf einem albernen Kindergeburtstag - aber genau das war BONANZA eigentlich, von den fürchterlichen 70er-Jahre Staffeln abgesehen; da schlug Michael Landon als Regisseur bzw. Drehbuchautor häufig über die Stränge (und verwechselte BONANZA mit europäischem art house-Kitsch).

Jedenfalls: Canary als letzten BONANZA-Star anzusehen, ist durchaus berechtigt (Mitch Vogel sah ich nie als solchen).


„Eastwood. Clint Eastwood.“
„Was für’n bescheuerter Name is‘n das!?“
(Sven Hasper und Thomas Petruo in ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT III)

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2015 22:52
#63 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Auweia, da muss ich mich ja dann wieder entschuldigen bei den "Bonanza"-Fans. Mit denen sollte man sich ja bekanntlich nicht anlegen!!! Selbstverständlich war Mr. Canary ein Star der Serie!


"My Name is Barton. DICK Barton."

Der seinen Hut perfekt auf den Haken werfende Don Stannard in "Dick Barton, Special Agent" (1948).

http://www.ruine.at

John Connor



Beiträge: 4.737

26.11.2015 23:59
#64 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

So ist's recht. Vor allem die großartigen STunts, die Michael Landon immer hingelegt hat in BONANZA, können sich noch heute sehen lassen.

Und wo kann man sonst solch poetische Dialoge hören (wie ich letztens beim Durchzappen):
Hoss: "Pa, ich muss mich um die verirrten Tiere kümmern!"
Pa Cartwright: "Nein, das kann warten. Verirrte Menschen sind wichtiger!"

Außerdem hat der Name Canary aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen einen Wohlklang in meinen Ohren.


„Eastwood. Clint Eastwood.“
„Was für’n bescheuerter Name is‘n das!?“
(Sven Hasper und Thomas Petruo in ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT III)

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

27.11.2015 10:30
#65 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Als ich nach gefühlten 459 Jahren wieder Kontakt mit "Bonanza" hatte, war das der auf Dvd veröffentlichte sogenannte Film "Sie ritten (oder war's reiten?) wie der Wind". Lahme Story, aber was mir bis heute nicht aus dem Sinn geht: Michael Landons holprigen Stunts und dann Pa Cartwright, der im leeren Haus eine halbe Ewigkeit herumsteht, um dann seinem Koch die Frage zu stellen: "Hörst du die Wände singen?"

Da musste ich losbrüllen vor Lachen...

Nun aber zurück zum Thread-Thema:

vorgestern starb mit jugendlichen 102 (!) Jahren der amerikanische Filmprofi Elmo Williams. Zunächst war er sehr erfolgreicher Cutter, zusammen mit einem Kollegen erhielt er den Oscar für den Schnitt von "Zwölf Uhr Mittags". Als Cutter war er auch für "20.000 Meilen unter dem Meer" und "Die Wikinger" zuständig. Er versuchte sich als Regisseur im Westerngenre, hinterließ aber keinen bleibenden Eindruck. Dafür wurde seine Arbeit als Second Unit-Regisseur in "Der längste Tag" hochgeschätzt, wo er zahlreiche aufwendige Aussendrehs machte. Als Produzent war er später u.a. für "Tora! Tora! Tora!" verantwortlich.


"My Name is Barton. DICK Barton."

Der seinen Hut perfekt auf den Haken werfende Don Stannard in "Dick Barton, Special Agent" (1948).

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fortinbras ( gelöscht )
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28.11.2015 21:05
#66 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Luc Bondy ist im Alter von 67 Jahren verstorben.

Er war einer der umjubeltsten intellektuellen Bühnenregisseure und Intendanten der letzten Jahrzehnte, wenn man sich Schaffen aber näher betrachtet, stellt sich doch Ernüchterung ein: er war einer jener Künstler, die primär für das gehobene Kritiker-Establishment inszenierten und weniger für das Publikum. Er brachte da und dort mit seinen Inszenierungen früher etwas frischen Wind ins Regie-Theater, letztendlich aber wiederholte er sich nur selbst und bei seinen ganzen stereotypen, austauschbaren Inszenierungen musste man sich doch immer wieder die Frage stellen, warum diese so umjubelt wurden? Er war nie extrem provokant oder glitt in "Pornographie" ab, aber seine Stücke waren meist langweilig inszeniert und die Schauspieler mit einem Übermaß an künstlich einstudierten Manierismen gesegnet.

Als Professor für Regie am Wiener Reinhardt-Seminar spaltete er die Geister. Er war nur selten anwesend, kassierte aber den vollen und nicht geringen Lohn. Seine Schüler fielen in zwei Hälften: die einen umjubelten ihn, die anderen beklagten sich, nichts anderes tun zu müssen, als ihn anzuhimmeln und lernen würde man nichts.

Für viele Schauspieler war er das Ziel ihrer Träume und abgesehen vom in diesen Kreisen üblichen Heucheln kam auch hier für viele die Ernüchterung: Bondy wollte keine andere Persönlichkeit als seine eigene, weswegen er jegliche Eigeninitiativen der Schauspieler gerne unterband und ihre Persönlcihkeit möglichst "zertrümmerte".

Dass sich Kunst meist kommerziell nicht auszahlt und ohne Subventionen kaum machbar ist, ist ein Fakt. Die Millionenbeträge, die in Bondys Intendanzen und seine Arbeiten flossen, sorgten für viel Unmut, da die einnahmen minimal waren und zugunsten seiner Pläne vielen Bühnen die Subventionen gestrichen wurde. Dass er sich dauernd Gehaltserhöhungen gab und Provisionen, das beschäftigte viele politisch Verantwortliche und Juristen. Letztendlich gab man ihm und sich aber nie die Blöße - er durfte das vertraglich und ein Luc Bondy war eben ein Luc Bondy.

In der Wiener Schauspielerszene wurde er häufig "seine Wehleidigkeit" genannt. Mit Kritik konnte er nicht umgehen, er war dauernd ein Missverstandener. Als er Ende der 1990er-Jahre seine Memoiren veröffentlichte, war das für ihn doppelt traumatisch: einerseits verkaufte sich das Buch nur sehr mäßig und wurde bald schon als Aktionsposten günstig hergegeben, andererseits wurde seine geplante Lesetournee daraus kein Erfolg. In Wien bot ihm Claus Peymann den Spielraum im "Kasino" an, wo experimentelles Theater gemacht wurde. Bondy war davon nicht begeistert, denn hier konnten nur maximal 120 Sitzplätze bereitgestellt werden. Er verlangte das Akademietheater, die intimere, aber doch nicht ganz kleine Zweitbühne der Burg. Er sagte vorher, dass er seine Leseabende am Burgtheater fortführen wolle, wenn das Haus hier ausverkauft wäre. Es kamen 28 zahlende Gäste und etwa zehn mit Freikarten. Als Bondy dies sah, wurde er zusehends ungehalten. Er wartete auf mehr Besucher, die aber nicht kamen. Die Stimmung im Saal war schlecht. Schimpfend, dass das Wiener Publikum ihn gar nicht verdiene, verließ er die Bühne und kam nicht wieder. Seltsamerweise applaudierten etwa ein Dutzend der Anwesenden und fanden seine Reaktion angemessen, er war ja eben Luc Bondy. Und Schuld war wieder einmal Claus Peymann, weil dieser zu wenig Werbung machte.

Wenn nun wieder von A bis Z beweihräuchert wird, dürfen sich kritische Betrachter der Theaterszene wohl wie Aussätzige fühlen, wenn sie es wagen, etwas differenzierter zu berichten.


"My Name is Barton. DICK Barton."

Der seinen Hut perfekt auf den Haken werfende Don Stannard in "Dick Barton, Special Agent" (1948).

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fortinbras ( gelöscht )
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02.12.2015 22:56
#67 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Heute verstarb 76jährig der englische Charakterdarsteller Anthony Valentine.

Während er in seiner Heimat durch die Rollen in "Callan", "Colditz" und "Raffles" dauerhaft bekannt und ein vielbeschäftigter TV-Star wurde, kennen ihn hierzulande wohl fast nur eher anglophile Film- und Serienfans. Zu sehen war er u.a. in "The Avengers", "Department S", "Mondbasis Alpha 1", "Gefrier-Schocker" oder auch in "Agatha Christies Poirot" ("Der Wachsblumenstrauß"). Im Kino sah man ihn eher selten, hier u.a. in "Die Braut des Satans". Er war auch gelegentlich als Sprecher für animierte Produktionen tätig.


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Der seinen Hut perfekt auf den Haken werfende Don Stannard in "Dick Barton, Special Agent" (1948).

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fortinbras ( gelöscht )
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09.12.2015 21:23
#68 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Gestern starb, nur wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag, der Wiener Sänger, Schauspieler, Dirigent und Kabarettist Herbert Prikopa.

Vor der Kamera sah man ihn u.a. in "Die Lindenwirtin vom Donaustrand", dem 3. "Sissi"-Film, in "Bis zur bitteren Neige", "Tatort", "Der Alte" und in der Hauptrolle der kurzlebigen Serie "Das ist Stern schnuppe".

In Wien war musikalisch vor allem die Volksoper seine Heimat, er arbeitete aber auch sehr gerne mit und für Kinder. Seine Tourneen, in denen er Kindern klassische Musik und das Funktionieren des Orchesters näher brachte, waren hierzulande legendär.

Für jene hier in Österreich, die in den 80ern aufwuchsen und fern sahen, ist nun aber ein Stück Kindheit verstorben: "Auch Spaß muss sein" hat bei uns echten Kultstatus. Da saß er gemütlich auf einem Sessel, sprach einen direkt aus der Kamera an ("Ich freue mich, dass du auch heute wieder eingeschalten hast!") und präsentierte Ausschnitte aus Slapstickfilmen und Trickfilmen. Gelegentlich gab es auch einen Blick hinter die Kulissen beim Film, wie man etwa Geräusche macht. Am Ende verabschiedete er sich immer freundlich: "Und ich freue mich, wenn ich dich das nächste mal begrüßen darf, wenn es wieder heisst: Auch Spaß muss sein!"


"Der Mann, den ich hier ablösen soll - wird der mich einarbeiten?"

"Vielleicht. Wenn Sie gute Beziehungen zum Jenseits haben..."

Peer Schmidt und Gerd Martienzen in "Ipcress" (für Michael Caine und Nigel Green)

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fortinbras ( gelöscht )
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10.12.2015 08:56
#69 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Am 8. Dezember starb mit 93 Jahren der französische Drehbuchautor Richard Balducci. Er war auch als Regisseur tätig. Am Bekanntesten dürften seine Konzepte und Drehbücher für alle "Gendarm von St. Tropez"-Filme sein.


"Der Mann, den ich hier ablösen soll - wird der mich einarbeiten?"

"Vielleicht. Wenn Sie gute Beziehungen zum Jenseits haben..."

Peer Schmidt und Gerd Martienzen in "Ipcress" (für Michael Caine und Nigel Green)

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Willoughby


Beiträge: 1.176

20.01.2016 10:36
#70 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Der italienische Filmemacher Ettore Scola ("Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen") ist am Dienstag im Alter von 84 Jahren verstorben.

Willoughby


Beiträge: 1.176

24.02.2016 12:07
#71 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Der langjährige "Löwenzahn"-Moderator Peter Lustig ist am Dienstag im Alter von 78 Jahren gestorben.

Lammers


Beiträge: 3.527

24.02.2016 15:29
#72 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Oh je, das ist sehr traurig . Damit geht jemand von uns, der sicher vielen von uns in unserer Kindheit viel Wissen und darüberhinaus auch so manches an Kreativität vermittelt hat. Fester Bestandteil war auch Lustigs Aufforderung in vielen Sendungen, den Fernseher abzuschalten; manchmal auch mit dem Hinweis, mal selbst was zu machen etc.
In den Anfangstagen gab es übrigens öfter mal den Zusatz "Heute kommt sowieso nichts mehr". Übrigens ein trauriger Zufall, zumal ich gestern noch in eine "Löwenzahn"-Folge hineingeschaut habe.

Peter Lustig hat diese Sendung, wie auch den Vorgänger "Pusteblume" auf jeden Fall auch durch seine Persönlichkeit geprägt und war eben nicht eine Figur, sondern er selbst. Das war das Entscheidende. Seinem Nachfolger Fritz Fuchs hat leider genau das gefehlt, weshalb die Folgen mit ihm leider nie an die Folgen mit Peter Lustig heranreichen konnten.
Spontan fiel mir gerade ein, dass das Team von "Film ab", einem Filmmagazin, dass auf früher auf VIVA lief, zum 20-jährigen Jubiläum von "Löwenzahn" eine Sendung machte, wo Lustig am Set besucht wurde und dort ein Interview gab, wo er in seiner typischen Art und Weise Katharina Schwarz, die das Ganze damals moderierte, Rede und Antwort stand.

Wie in so manchen Quellen zu lesen ist, war dies beileibe nicht Lustigs einziger Beruf. Er hat in seinem Leben eine Vielzahl an Tätigkeiten ausgeführt und war sogar bei einem historischen Ereignis zugegen. Bei John F. Kennedys historischer Rede vor dem Schöneberger Rathaus ("Ich bin ein Berliner") war er für den Ton verantwortlich, wie er bei einem Interview in der "NDR Talkshow" erzählte.


Edigrieg



Beiträge: 2.360

24.02.2016 17:22
#73 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Peter Lustig war neben Armin Maiwald für mich die Personifizierung dessen, was sich die 68er Generation unter gutem Kinderfernsehen vorstellte. Dazu gehörte primär, Kinder ernst zu nehmen, den augenzwinkernden Humor aber immer in der Tasche dabei haben. Pusteblume und Löwenzahn hatten ein Niveau anzubieten, dass kaum von einer anderen deutsch produzierten Sendung angeboten wird und wurde. Bei der Verleihung seines Bundesverdienstkreuzes dachte ich damals: "Ja, endlich mal einer, der sich das Ding zurecht anstecken darf." Hoffentlich kriegt er da oben eine schöne große Wolke für sich und seinen Wohnwagen


kogenta



Beiträge: 1.499

24.02.2016 21:49
#74 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Zitat von John Connor im Beitrag #62
... aber genau das war BONANZA eigentlich, von den fürchterlichen 70er-Jahre Staffeln abgesehen; da schlug Michael Landon als Regisseur bzw. Drehbuchautor häufig über die Stränge (und verwechselte BONANZA mit europäischem art house-Kitsch).

Jedenfalls: Canary als letzten BONANZA-Star anzusehen, ist durchaus berechtigt (Mitch Vogel sah ich nie als solchen).

Auweia! Gerade erst gelesen - da muss ich doch energisch protestieren!

Die von Michael Landon selbst geschriebenen und inszenierten Episoden gehören für mich (überwiegend) zu den ganz großen Highlights dieser Serie (die sich ansonsten durch einen großen Anteil an langweiligem Leerlauf auszeichnet, was ganz besonders die Phase mit Canary/Candy betrifft). Allein schon die Bildgestaltung mit oft langen durchgehenden Einstellungen* in Michael Landons Episoden hebt sich vom schematischen Flickwerk der meisten anderen Episoden positiv ab. Auch den Darstellern wird zumeist mehr abverlangt als sonst. Sicher ist unübersehbar, dass Michael Landon viel Ingmar Bergman und japanische Filme gesehen hat und diese Erfahrungen einfliessen lässt; das mag man belächeln, mir ist das aber viel lieber als die nach Reissbrett gefertigte Inszenierung der meisten anderen Folgen. - In der Anfangsphase der Serie hat übrigens Robert Altman ein paar Episoden gedreht, die sich ganz ähnlich vom üblichen Einerlei unterscheiden. Sowohl Altmans als auch Landons Episoden zeigen, dass auch innerhalb einer Serie sowas wie eine persönliche Handschrift eines Regisseurs möglich ist. Bei den meisten anderen Regisseuren sieht man den Folgen doch nicht an, wer sie inszeniert hat.

Dann ein Wort zu Mitch Vogel: Dieser wenig attraktive und wenig begabte Darsteller hatte für mich immer ein entwaffnendes Charisma, besonders in den von Ulrich Matthes synchronisierten Episoden. Fand ich sehr sympathisch und hab's lieber gesehen als den nichtssagenden Canary.

Gruß, kogenta

* Hier: https://www.youtube.com/watch?v=LY1xjhWSJTM ein schönes Beispiel (ab 32:24 knapp 3minütige durchgehende Szene in einer Einstellung, die die meisten anderen Regisseure völlig zerschnippelt hätten)
Und noch eine: https://www.youtube.com/watch?v=IMzBKYS24YQ (ab 9:00 Will Geer Großaufnahme, gleichzeitig die anderen im Hintergrund ohne Schnitt. Superb!)
Beide verlinkten Folgen sind als Ganzes - wenn auch hart an der Sentimentalitätsgrenze - absolut sehenswert. Die haben keine Ähnlichkeit dem dem üblichen Einerlei - und wurden bezeichnenderweise bei uns erstmals 1997 gesendet.
Und noch eine von Robert Altman: https://www.youtube.com/watch?v=NTf-SL7WAi8


Sünkro


Beiträge: 729

29.02.2016 22:30
#75 RE: In Gedenken an... Zitat · antworten

Der Duke aus Rocky 1-6 ist in der letzten Woche verstorben. Gemeint ist Tony Burton, der Trainer von Apollo Creed und Rocky Balboa.
Wie Peter Lustig wurde er 78 Jahre alt. Wahrscheinlich sein bekanntestes Zitat: Keine Schmerzen!
Aus synchrontechnischer Sicht ist auffällig und auch unnötig gewesen, dass er in sechs Filmen vier (oder fünf?) verschiedene Stimmen hatte. Aber das mit dem Stimmenwechsel war ja nicht nur bei Duke so.
http://www.filmstarts.de/nachrichten/18501615.html


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