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Dieses Thema hat 495 Antworten
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PeeWee


Beiträge: 1.381

14.03.2009 16:49
#301 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Ähm, also mal ganz ehrlich: Ich hab nur Ausschnitte gesehen und, ja, es wirkt mit Claude-O. R. vielleicht "authentischer"... aber in den Ausschnitten wirkte es auf mich auch einfach furchtbar schlecht. So schlecht, daß man froh sein kann, daß Rourke nicht den Oscar bekommen hat, weil es da bei der deutschen Fassung wirklich schwierige gewesen wäre zu argumentieren, WARUM?

berti


Beiträge: 13.383

19.03.2009 15:41
#302 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

In "Brillanten und Kakerlaken" spielen James Mason und John Gielgud mit. Ich kenne den Film noch nicht, aber laut der Liste bei Arne hört man hier Siegmar Schneider auf Gielgud, während dessen wichtigster Sprecher Friedrich Schoenfelder Mason synchronisiert.


Mücke
Beiträge:

19.03.2009 23:32
#303 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten
Schoenfelder war allerdings wirklich nur einer unter vielen Gielgud-Sprechern. Mag er auch seine fünf, sechs Einsätze gehabt haben. Wichtig war er vielleicht bedingt, Stammsprecher jedoch zu keinem Zeitpunkt.
Abgesehen davon war er es vor diesem Film nur ein einziges Mal und in dem etwa zeitgleich produzierten "Mord im Orientexpress".
Ich persönlich assoziiere ihn im Endeffekt momentan sogar eher mit Mason - den er unter dem Strich in etwa gleich oft sprach -, als mit Gielgud, weil einem die Filme mit Gielgud wahrscheinlich sogar weniger unterkommen(!?).
Zum Zeitpunkt, als dieser Film synchronisiert wurde hatte er Mason wahrscheinlich bereits zweimal gesprochen, Gielgud anscheinend sogar wirklich nur einmal oder höchstens genauso oft. Insofern ist die Besetzung auch nachvollziehbar.
Lustig ist allerdings, dass auch dieser britische "Schauspieladel" mal von Siegmar Schneider gesprochen wurde. Würde man mit der Stimme an sich nicht so sehr in Verbindung bringen, dass er für diese ganzen bühnenerprobten und hochgelobten "Grazien" mal randurfte.
Michael Redgrave hat er ja auch mindestens zweimal gesprochen.
Da sind sie also praktisch alle beisammen:
Olivier, Guinness, Gielgud, Redgrave.

Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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"Das Schnaufen kann ich den Menschen verbieten, aber nicht den Pferden..."
Alfred Balthoff für Richard Carlson in "Seminola"

berti


Beiträge: 13.383

20.03.2009 10:48
#304 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten
Zitat von Mücke
Schoenfelder war allerdings wirklich nur einer unter vielen Gielgud-Sprechern. Mag er auch seine fünf, sechs Einsätze gehabt haben. Wichtig war er vielleicht bedingt, Stammsprecher jedoch zu keinem Zeitpunkt.
Abgesehen davon war er es vor diesem Film nur ein einziges Mal und in dem etwa zeitgleich produzierten "Mord im Orientexpress".
Ich persönlich assoziiere ihn im Endeffekt momentan sogar eher mit Mason - den er unter dem Strich in etwa gleich oft sprach -, als mit Gielgud, weil einem die Filme mit Gielgud wahrscheinlich sogar weniger unterkommen(!?).


"Tod in Hollywood" kenne ich noch nicht, aber dort gab es die Kombination Gielgud-Schoenfelder laut verschiedenen Listen auch schon.
Für James Mason hätte es aber z. B. Wilhelm Borchert als Alternative gegeben. Wolfgang Lukschy spielt in dem Film ja selber mit, und Friedrich Joloff war offenbar zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Geschäft. Holger Hagen wäre zwar damals in einer Berliner Synchro eher unwahrscheinlich gewesen, aber er wäre trotzdem auch noch eine Möglichkeit. James Mason hatte zwar nie einen richtigen Stammsprecher, aber es gab mehrere, die ihn mehrfach gesprochen haben.
(Wenn du willst, kann ich Näheres dazu auch im Thread über ihn schreiben.)

Bei John Gielgud war Schoenfelder aber offenbar der Sprecher, der die meisten Einsätze hatte.
Mücke
Beiträge:

20.03.2009 14:27
#305 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von berti
"Tod in Hollywood" kenne ich noch nicht, aber dort gab es die Kombination Gielgud-Schoenfelder laut verschiedenen Listen auch schon.

Das ist besagter einer Film, den ich meinte.

Auf Mason hätte man mal Wolfgang Kieling probieren können. Ich glaube, das wäre in späteren Jahren ganz interessant gewesen.
Oder vielleicht sogar Leo Bardischewski, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Joloff hatte.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
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berti


Beiträge: 13.383

21.03.2009 16:44
#306 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Fredric March wurde in den 50ern/60ern meist von Paul Wagner, manchmal auch von Siegfried Schürenberg gesprochen.
In "Wer den Wind sät" hört man allerdings Konrad Wagner auf March, während Paul in einer Nebenrolle als Bankier zu hören ist.
Für mich persönlich eine gute Entscheidung der Regie, da Konrad Wagner hier (wie auch Mücke mal meinte) wohl eine seiner besten Leistungen ablieferte.

Mücke
Beiträge:

22.03.2009 14:32
#307 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Trotzdem hätte ich Paul Wagner allerdings bevorzugt. Wie ich ebenfalls mal meinte...


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
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Mücke
Beiträge:

22.03.2009 18:18
#308 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

In "Pass des Todes" wird Christopher Lee von Christian Marschall gesprochen, während sein Stammsprecher Herbert Weicker für Anthony Quinn spricht.
Marschall ist als Ersatz, neben Alexander Allerson, sicher der naheliegendste Gedanke und keine dumme Besetzung, Weicker passt allerdings nicht wirklich gut auf Quinn.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
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berti


Beiträge: 13.383

22.03.2009 20:22
#309 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von Mücke
Trotzdem hätte ich Paul Wagner allerdings bevorzugt. Wie ich ebenfalls mal meinte...


´Tschuldigung, meine Erinnerung hat nur den Teil deiner Ansicht konserviert, der mit meiner übereinstimmt.

Kirk20



Beiträge: 1.889

27.03.2009 19:45
#310 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Im Videospiel "Das Ding", dass die Story des gleichnamigen Films fortsetzt, hört man zwar ebenfalls Manfred Lehamann. Dieser spricht aber nicht R.J. MacReady, obwohl der auch im Spiel auftaucht.

Mücke
Beiträge:

28.03.2009 13:51
#311 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten
In "Khartoum - Aufstand am Nil" wird Charlton Heston von Helmo Kindermann gesprochen, während sein arriviertester Sprecher E.W. Borchert auf Laurence Olivier zu hören ist.
Da ich Borchert für beide für die Idealbesetzung halte und er vom Alter her besser zu Olivier passt, hätte ich ihn in diesem Sonderfall mit Sicherheit auch nicht auf Heston besetzt. Gleiches hätte auch bei einem Film mit Heston und Fonda gegolten. Dies wären allerdings auch die einzigen beiden Sonderfälle.
Borchert macht sich in der mystischen Rolle Oliviers auch nochmal zusätzlich hervorragend. Ich bin sehr froh, dass man hier nicht auf Schürenberg zurückgriff, dessen Stimme für einen Wüstenherrscher im versuchten Kontrast zu den ganzen Briten(!) geradezu absurd gewirkt hätte.
Mit Borchert auf Heston wäre Siegmar Schneider vielleicht eine Option für Olivier gewesen. Aber die Lösung mit Borchert für Olivier ist m.E. besser.

Kindermann geht hier, vergleichsweise, ganz gut auf Heston. Gewohnt nah am Original. Der träge, originalgetreue Stil passt hier relativ gut zur hoffnungslosen Mission von Hestons Figur. Hat was Abgesang-mäßiges. Was Borchert allerdings auch hinbekommen hätte - nur dass das hier nicht falsch verstanden wird.
Ich hätte Kindermann trotzdem lieber für Richard Johnson gehört, auf den er wiederum ideal passte.
Auf Heston hätte ich dann folglich wahrscheinlich Wolfgang Kieling besetzt oder evtl. Horst Niendorf. Ein Tausch von GGH und Kindermann wäre hingegen abwegig.

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berti


Beiträge: 13.383

29.03.2009 14:09
#312 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von Mücke
Kindermann geht hier, vergleichsweise, ganz gut auf Heston. Gewohnt nah am Original. Der träge, originalgetreue Stil passt hier relativ gut zur hoffnungslosen Mission von Hestons Figur. Hat was Abgesang-mäßiges. Was Borchert allerdings auch hinbekommen hätte - nur dass das hier nicht falsch verstanden wird.
Ich hätte Kindermann trotzdem lieber für Richard Johnson gehört, auf den er wiederum ideal passte.
Auf Heston hätte ich dann folglich wahrscheinlich Wolfgang Kieling besetzt oder evtl. Horst Niendorf. Ein Tausch von GGH und Kindermann wäre hingegen abwegig.


Heißt das, dass Kindermann als Heston-Sprecher hier für dich noch eher akzeptabel ist als sonst? Träge fand ich ihn persönlich von Klang und Sprechweise her gar nicht.
Niendorf ist in diesem Film übrigens als Erzähler zu hören. Eigentlich auch ein Fall von "Stammsprecher spricht Gegenpart", obwohl seine Einsätze auf Heston damals ja schon einige Jahre zurück lagen.

Mücke
Beiträge:

29.03.2009 14:16
#313 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Yo, klar. Niendorf als Erzähler für Leo Genn.

Ich fand Kindermann hier summa summarum eigentlich sehr gut. Er passte einfach gut in die Rolle und spielt auch besser, als bei den meisten seiner anderen Einsätze für Heston.
Mag daran liegen, dass es auch mit der beste Film ist, in dem Kindermann Heston sprechen durfte.


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berti


Beiträge: 13.383

29.03.2009 14:26
#314 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Das freut mich, denn vor einigen Monaten hattest du ja noch gemeint, dass du nicht mehr damit rechnen würdest, dass dir die Kombination Heston-Kindermann mal gefallen würde.

Nebenbei gefragt: In "Khartoum" ist ja Wolfgang Lukschy in einer größeren Nebenrolle zu hören. Ist er dir da (wie in vielen Rollen aus dieser Zeit und den kommenden Jahren) positiv aufgefallen?

Mücke
Beiträge:

29.03.2009 14:46
#315 RE: Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Nicht wirklich. Lukschy wirkte hier vergleichsweise relativ lahm. Das liegt aber rein am Alter und der Stimmlage. Passt einfach nicht zu Nigel Green. War aber immer noch nen Tick treffender als Gerd Martienzen.
Am besten fand ich bisher Heinz Engelmann.
Dietrich Frauboes erscheint mir aber in Kombination von Originalität und Passen als treffendste Variante von den Leuten, die für Green in der Synchron-DB vermerkt sind.
Neben Friedrich Schütter evtl. ...


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