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Dieses Thema hat 495 Antworten
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PeeWee


Beiträge: 1.381

10.05.2009 17:37
#331 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Aber nicht zum einzigen Mal: In Drei Schritte vor der Hölle (57) war es auch Siegfried Schürenberg, der Matthau gesprochen hat.

berti


Beiträge: 13.373

10.05.2009 19:06
#332 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von Mücke
Hm...naja. Das gilt für Wolfgang Lukschy aber eigentlich genauso. Der ist ja auch erst durch Matthau auf dieses Level gewachsen. Vorher eher Helden-Style-Sprecher.
Mal davon abgesehen war Schürenberg im "Glückspilz" ja eigentlich sowieso auch gegen den Strich besetzt.


Das Lukschy auch nur 5 Jahre jünger als Schürenberg, dafür aber 15 älter als Matthau war, war mir schon bewusst. Allerdings war Schürenberg (wie du ja schon gesagt hast) vom Typ her sehr ungewohnt besetzt.

Mücke
Beiträge:

10.05.2009 19:10
#333 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

...und das seh ich bei Lukschy, wie gesagt, eben ähnlich.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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"Wie ist es!?...kann ich irgendetwas für Sie tun?"
"Nö."
Joachim Kerzel für Derren Nesbitt und Arnold Marquis für Darren McGavin in "Affäre in Berlin"

berti


Beiträge: 13.373

10.05.2009 19:16
#334 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten
Aber bei Lukschy war die Besetzung auf Matthau bei weitem nicht so untypisch wie bei Schürenberg. Oder findest du doch?
Mücke
Beiträge:

10.05.2009 19:30
#335 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten
Hm...find ich schon ein bisschen.
Lukschy wurde vor allem in den 50ern ja turnusmäßig für heroische Figuren besetzt. Da lag er zwar meistens weit daneben, aber das war halt der Usus bei ihm. Mit anderen Worten: Da er sich mit Matthau perfekt ergänzte war die Besetzung schon allein dieses glücklichen Umstandes wegen beinahe untypisch, denn der einzige mit dem ich das zuvor schon ähnlich sehe ist Vincent Price. Selbst bei José Ferrer fand ich's in den 70ern erst richtig gut und glaube nicht, dass das in den 50ern schon so funktionierte...
Gut, auf Joseph Cotten war er auch sehr gut, aber ansonsten...
Ich wollte damit aber eigentlich nur sagen, dass ich mich nicht oder kaum an Rollen erinnern kann, die Matthau vom Typ her ähnelten, die Lukschy vorher schon gesprochen hatte.
Der entscheidende Unterschied ist halt, dass man Schürenberg mit einem ganz bestimmten Rollenbild assoziiert, dass er massiv mitprägte. Lukschy hingegen hatte ein wesentlich breiteres Spektrum, was er machen durfte, war dafür aber meistens fehlbesetzt.
Insofern kann ich verstehen, warum sich der Eindruck aufdrängt Schürenberg wäre hier total untypisch gewesen, da man von ihm einfach nicht viel anderes als sein Klischee kennt, was es bei Lukschy in der Form kaum gab. Ich finde es aber subjektiv eher untypisch, dass mir Lukschy hier hervorragend(!) gefallen hat, wohingegen ich mit Schürenberg sowieso meist gut leben kann...

Und in die Rolle des gierigen falschen Freundes im Speziellen passt Schürenberg vom Klischee her sowieso recht gut...

Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
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berti


Beiträge: 13.373

10.05.2009 22:14
#336 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Dass Lukschy bis Mitte der 60ern nach deinem Eindruck oft fehlbesetzt oder unterfordert wurde, war mir noch gut in Erinnerung.
Ich meinte weniger untypisch, weil er zum Zeitpunkt seiner Einsätze auf Matthau ja schon deutlich andere und öfter interessantere Rollen bekam.

Mücke
Beiträge:

13.05.2009 22:14
#337 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten
In "Schwarzer Sonntag" wird Robert Shaw von Michael Chevalier gesprochen, während Heinz Petruo, der vor Chevalier die meisten Einsätze für Shaw hatte und seinerzeit auch noch sein häufigster Sprecher war für Fritz Weaver in einer der größten Nebenrollen zu hören ist.
Irritiert in gewisser Weise, da ich aber noch nie ein Freund von Petruo für Shaw war, geht das schon in Ordnung.
Der mit Abstand beste Robert-Shaw-Sprecher war allerdings Reinhard Glemnitz, der auch perfekt zum O-Ton passt. Gern mal gehört hätte ich für ihn auch Harald Leipnitz. Ich dachte beim Reinzappen in "Robin & Marian" mal, Leipnitz würde Shaw sprechen und fand das ziemlich interessant. Als ich den Film dann sah, merkte ich aber, dass die Stimme für Richard Harris zu hören war - auf den er im übrigen auch ideal passte! Und über den Film kam mir dann auch die Glemnitz-Erleuchtung...
Dass man in der Münchner Synchro von "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3" nicht Glemnitz besetzte, sondern Petruo möglicherweise sogar kommen ließ finde ich aus heutiger Sicht sehr, sehr schade.

Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
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berti


Beiträge: 13.373

26.06.2009 14:56
#338 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Ein weiteres Beispiel mit Robert Mitchum: In "Im Banne der roten Tigerin" wurde er 1963 (wie zuvor in "Engelsgesicht" und "Goldenes Gift") von Horst Niendorf synchronsiert. Arnold Marquis hört man dagegen auf Jack Hawkins.
Diese Besetzung kann ich nicht so recht nachvollziehen. Mitchum dürfte doch seinerzeit schon der größere Name gewesen sein. Auserdem hätte es für Hawkins ja Heinz Engelmann und Curt Ackermann als Alternativen gegeben, die beide mehrere Einsätze auf ihm hatte. Aber egal ob auf Hawkins oder Mitchum: Ackermann und Marquis wären in diesem Film so oder so ein Fall gewesen, der doppelt gezählt hätte.

dlh


Beiträge: 9.268

28.06.2009 21:00
#339 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

In dem Film "Great White Hype - Grosse weisse Hoffnung" wird Corbin Bernsen von Frank-Otto Schenk gesprochen, sein langjähriger Serien-Stammsprecher Uwe Paulsen ist im Film auch zu hören, aber für Cheech Marin.


berti


Beiträge: 13.373

15.07.2009 16:23
#340 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Bekanntlich wurde Peter Falk als Columbo bei seinen ersten beiden Fällen (wie auch in zwei Spielfilmen) von Uwe Friedrichsen gesprochen. Friedrichsen synchronisierte später in der Folge "Wein ist dicker als Blut" Robert Walden und in "Momentaufnahme für die Ewigkeit" Vito Scotti. Zumindest Letzterer hat witzigerweise einen direkten Dialog mit Columbo!


berti


Beiträge: 13.373

18.07.2009 15:46
#341 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

In Stanley Kubricks "Wege zum Ruhm" synchronisiert GGH Kirk Douglas, Arnold Marquis dagegen eine Nebenrolle (Timothy Carol). Ich weiß, Marquis´ erster Einsatz auf Douglas kam erst danach ("Die Wikinger"), trotzdem irritiert es irgendwie. Zumal in einer größeren Rollen (Ralph Meeker) Horst Niendorf zu hören ist, der ja auch einige Einsätze auf Douglas hatte.


berti


Beiträge: 13.373

10.08.2009 13:33
#342 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von Jens H.
Noch ein paar Bsp. Stammsprecher spricht Gegenpart:
Zwei Asse trumpfen auf: Bud Spencer - Wolfgang Hess
Claudio Ruffini (Pirat) - Arnold Marquis
Banana Joe: Bud Spencer - Wolfgang Hess
Major - Arnold Marquis
Wobei man hier sagen muss, dass Wolfgang Hess eigentlich immer der Stammsprecher von Bud Spencer war, aber da (wie es öfters eintritt) die Synchronstudios sich in den 80er Jahren nicht einigen konnten wer nun Spencer spricht kam dies zu Stande.
Rainer Brandt setzte dann nur noch auf Maquis (außer bei Troublemaker, da Marquis schon Tod war) die anderen auf Hess. In den 70er Jahren gab es auch etliche filme wo Hess Spencer sprach und Maquis in einer Nebenrolle zu hören war, aber das war die Zweit wo Marquis noch nicht Sprecher von Bud Spencer war.



Natürlich gibt es viele Filme mit Bud Spencer, in denen er von Wolfgang Hess gesprochen wird und Arnold Marquis und/oder Martin Hirthe in Nebenrollen zu hören sind.
Besonders hervorheben möchte ich hier aber "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle". Marquis synchronisiert dort Riccardo Pizzuti, was mich persönlich beim Sehen des Films irritiert. Es ist irgendwie komisch, in einer Synchro, die unverkennbar von Rainer Brandt ist, Bud Spencer im Bild zu sehen und gleichzeitig Arnold Marquis aus dem Off zu hören. Martin Hirthe ist in diesem Film auch mit von der Partie, allerdings würden ihn sicher die wenigsten mit Spencer assoziieren.


Lammers


Beiträge: 3.389

10.08.2009 14:44
#343 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von berti
Marquis synchronisiert dort Riccardo Pizzuti, was mich persönlich beim Shen des Films irritiert. Es ist irgendwie komisch, in einer Synchro, die unverkennbar von Rainer Brandt ist, Bud Spencer im Bild zu sehen und gleichzeitig Arnold Marquis aus dem Off zu hören.


Es wirkt auch komisch, da Marquis in der Rolle wieder ordentlich chargiert; im Prinzip genau so wie er es z.B. in "Das Krokodil und sein Nilpferd" eben auf Bud Spencer tat. Man muss automatisch an Spencer denken, was, wie schon gesagt, irritiert.

berti


Beiträge: 13.373

10.08.2009 14:48
#344 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Allerdings klang Marquis hier noch nicht ganz so bullig wie bei seinen Einsätzen auf Bud Spencer einige Jahre später.

Grammaton Cleric



Beiträge: 2.068

10.08.2009 14:50
#345 RE: RE:Stammsprecher spricht Gegenpart Zitat · antworten

Zitat von berti

Besonders hervorheben möchte ich hier aber "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle". Marquis synchronisiert dort Riccardo Pizzuti, was mich persönlich beim Shen des Films irritiert. Es ist irgendwie komisch, in einer Synchro, die unverkennbar von Rainer Brandt ist, Bud Spencer im Bild zu sehen und gleichzeitig Arnold Marquis aus dem Off zu hören.


Geht mir überhaupt nicht so. Wenn ich Spencer sehe, kommt mir als erstes immer Hess in Gedanken und nicht, dass es vielleicht eine Brandt Synchro sein könnte, die dann andere Besetzungen impliziert.


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