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Dieses Thema hat 255 Antworten
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Slartibartfast



Beiträge: 6.538

24.12.2013 12:01
#136 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Das ist ein ganz anderer Laut und nicht nasal.


Gruß
Martin
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berti


Beiträge: 16.597

24.12.2013 12:07
#137 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Ist der Laut am Ende von "bon" und "nation" auch ein "nasales o"? Oder ein "nasales n"?
http://de.forvo.com/word/bon/#fr
http://de.forvo.com/word/nation/#fr

Slartibartfast



Beiträge: 6.538

26.12.2013 11:50
#138 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Nasales "o".
Nur die Amis hören da was anderes. Drum nennen sie den Captain der Enterprise-D auch penetrant "Shaun-Luke Picarde" statt "Scho-Lüük Picaar".

Übrigens wollte ich noch anmerken, dass "Balkon" sich im Süden niemals auf "schon" reimen kann, da letzteres bei uns kurz ("schonnnn") ausgesprochen wird.


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Martin
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berti


Beiträge: 16.597

26.12.2013 11:58
#139 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #138
Übrigens wollte ich noch anmerken, dass "Balkon" sich im Süden niemals auf "schon" reimen kann, da letzteres bei uns kurz ("schonnnn") ausgesprochen wird.

Der Hinweis auf "schon" dürfte wahrscheinlich eher dazu dienen, "Preußen" bzw. "Nordlichtern" zu verdeutlichen, welche Aussprache man meint.


Slartibartfast



Beiträge: 6.538

26.12.2013 13:28
#140 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Jaja, war mir schon klar.
Richtig geht's halt nur mit Lautschrift


Gruß
Martin
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iron


Beiträge: 4.327

27.12.2013 13:18
#141 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

"forrest Gump hat sich für mich als wahre Fundgrube für gleich einige Threads herausgestellt! Gary Sinise in seiner Rolle als ehemaliger Vorgesetzter Gumps bei der Army spricht mit der Stimme von Tobias Meister über "das himmlische KöniGreich". Für mich klingt das erst recht aus dem Mund eines Berliners ziemlich ungewohnt. Ich habe zwar im alten "Amateuraufnahmen" Thread von einigen unserer Mitglieder erfahren, dass für ein "g" innerhalb von Wörtern wie eben "Königreich" diese Aussprache gilt, habe sie jedoch besonders in Berliner Synchros oft selber nur mit einem "ch" gehört.


"Ich hab' vier Postings geschrieben und zwar allein heute...!"
"Das sind keine Postings, das sind Kommentare. Kommentare!"
(Bodo Wolf und Daniela Hoffmann in "Larry Crowne")

Slartibartfast



Beiträge: 6.538

27.12.2013 17:47
#142 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Könntest du mal Beispiele bringen, wo es "Könichreich" heißt?
Das wirkt auf mich so unglaublich falsch (sorry!), dass ich mir gar nicht erklären könnte, wenn ich es in mir bekannten Filmen überhört hätte.

Ich stelle immer wieder fest, dass das sogenannte Hochdeutsch nicht besonders logisch aufgebaut ist. Welchen Sinn hat die hochdeutsche Sprache, wenn sie weder Schriftsprache ist, noch ohne Dialektelemente auskommt?
Letztere werden zudem auch noch inkosequent eingesetzt:
"König" soll man mit "-ich" aussprechen, obwohl es anders geschrieben wird. "Königlich" hingegen wird genauso geschrieben, wie es gesagt wird. Was soll das? Entweder es gilt die Aussprache nach der Schreibung, dann müsste es "KöniG LudwiG" heißen, wie in Bayern. Oder aber man müsste ÜBERALL "-ch" sprechen, also auch innerhalb von Wötern und auch bei Wortendungen, wo vor dem "-g" ein anderer Vokal kommt (Fluuchzeuch, Weech, Taach etc.), was die Hannoveraner, von denen maan sagt, sie sprächen fast reines Hochdeutsch, m.W. auch tun.


Gruß
Martin
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Die EG-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit.

berti


Beiträge: 16.597

27.12.2013 18:00
#143 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Die Aussprache "Könichreich" kommt mir auch komisch vor.

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #142
Ich stelle immer wieder fest, dass das sogenannte Hochdeutsch nicht besonders logisch aufgebaut ist. Welchen Sinn hat die hochdeutsche Sprache, wenn sie weder Schriftsprache ist, noch ohne Dialektelemente auskommt?
Letztere werden zudem auch noch inkosequent eingesetzt:
"König" soll man mit "-ich" aussprechen, obwohl es anders geschrieben wird. "Königlich" hingegen wird genauso geschrieben, wie es gesagt wird. Was soll das? Entweder es gilt die Aussprache nach der Schreibung, dann müsste es "KöniG LudwiG" heißen, wie in Bayern. Oder aber man müsste ÜBERALL "-ch" sprechen, also auch innerhalb von Wötern und auch bei Wortendungen, wo vor dem "-g" ein anderer Vokal kommt (Fluuchzeuch, Weech, Taach etc.), was die Hannoveraner, von denen maan sagt, sie sprächen fast reines Hochdeutsch, m.W. auch tun.

Das hat uns die "Gesellschaft für deutsche Sprache" dazu zu sagen:
http://www.gfds.de/sprachberatung/fragen...sprache-von-ig/


Norbert


Beiträge: 1.492

27.12.2013 18:02
#144 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Nicht zu vergessen - der Stiech in Hamburch.

Kürzlich lief in zdfinfo eine Doku von vom Königreich und einem Könich die Rede war.

Am besten macht man es wie die GIFTICKS: Ein G am Ende wird grundsätzlich als CK ausgesprochen. Achtunck! Richtick!

Bei uns im Südwesten spricht man übrigens auch vom Balkong (nicht selten auf der ersten Silbe betont), aber wir können eh alles außer Hochdeutsch.


Slartibartfast



Beiträge: 6.538

27.12.2013 20:14
#145 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #143

Das hat uns die "Gesellschaft für deutsche Sprache" dazu zu sagen:
http://www.gfds.de/sprachberatung/fragen...sprache-von-ig/

Die schweigen sich aber auch darüber aus, warum das so ist. Mich stört in erster Linie, dass anscheinend völlig willkürlich festgelegt wird, was "Stadardlautung" und was "Umgangslautung" ist.
Wenn beide Lautungen im Alltag anzutreffen sind, wäre es logisch - schon aus Gründen der Erlernbarkeit - diejenige Lautung als Standard zu wählen, die am wenigsten von der Schrift abweicht. Statt dessen legt man als Standard eine Aussprache fest, die zwar von manchen Teilen der Bevölkerung angewandet wird ("wichtich"), die jedoch in den gleichen Regionen ganz konsequent auch für andere Fälle benutzt wird, wo sie plötzlich als falsch gilt ("Hamburch"). Somit entspricht weder das konsequente "-ik" aus dem Süden noch das konsequente "-ch" aus dem Norden der "Standardlautung". Welch ein Schmarr'n!


Gruß
Martin
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iron


Beiträge: 4.327

28.12.2013 14:35
#146 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #142
Könntest du mal Beispiele bringen, wo es "Könichreich" heißt?



Jetzt hab ich mich leider zu weit aus dem Fenster gebeugt, sorry... Einige Filme, doer Serien hab ich so im Hinterkopf, und bin mir sicher "Könichreich" einige Male gehört zu haben, aber ich könnte aus dem Stegreif im Moment keine konkreten Filme nennen... Aber ich werde versuchen einige Beispiele zu sammeln und werde sie bei Gelegenheit posten!


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berti


Beiträge: 16.597

31.03.2014 18:32
#147 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Ich weiß, Wolfgang Lukschy hat das Zeug zum Running Gag dieses Threads, aber egal: In der Mitte von "Die gefürchteten Vier" spricht er von der "Siebzijer Ladung" und gegen Ende von seinem "Auftragjeber".

iron


Beiträge: 4.327

31.03.2014 23:01
#148 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

In "Ferner Donner" schlachten die Indianer eine Kuh, die zum Viebestand der Regierung gehört.
Das kommentiert GGH auf Donald Sutherland (Sargeant Grant) mit den Worten: "Das geht nur mit 'ner Sondergenehmijung von Mr. Valentine".


"DAS IST ZUTREFFEND."
(Arne Elsholtz auf Kevin Kline in "Club der Cäsaren")

berti


Beiträge: 16.597

04.04.2014 15:06
#149 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #117
In "Tanz der Vampire" fragt Alfred Balthoff: "Hast du den Bucklijen gesehen?"

In "Das letzte Wochenende" spricht er "einzige" in mehreren Szenen "einzije" aus.

Moviefreak


Beiträge: 511

04.04.2014 16:13
#150 RE: "Einfärbungen" der Sprache/Stimme Zitat · antworten

Leider kann man nicht innerhalb eines Threads suchen, beim Überfliegen der bisherigen Seiten habe ich ihn nicht entdeckt: Bei Tom Deininger hört man eindeutig heraus, daß er aus dem Bayerischen stammt. Er spricht zwar Hochdeutsch, aber die ganze Artikulation und auch Modulation ist bayerisch gefärbt. Die Sprache sitzt bei einem Bayern im Mundraum eben woanders...


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