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Dieses Thema hat 209 Antworten
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 Spielfilme 1970 bis 1989
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Slartibartfast



Beiträge: 5.605

27.10.2009 19:52
#76 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Zitat von smeagol
Ich habe dem ersten Beitrag in diesem Thread Samples angehangen.


Tschuldigung fürs Klugscheißen, aber es heißt "angehängt"...


Chow Yun-Fat


Beiträge: 3.946

27.10.2009 23:12
#77 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Ronald Lacey und Paul Freeman klingen bedeutend schlechter als in der Erstsynchro. Der Rest ist i.O. Erstaunlich, wie feurig Pampel noch klingt.



"Du magst meinen Reis nicht?"


pewiha


Beiträge: 3.302

28.10.2009 06:55
#78 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

CIAler: erst Pampel? Dann Lutz Schnell, dann von Gadow, dann Hasso Zorn
Dietrich: Oliver Stritzel
Satipo: Sebastian Jacob, dann ist ja für Keng-Kwin der Film nun gestorben.

Vielleicht solltest du bei John Rhys-Davies mal die Rolle und den Sprecher tauschen. :D


Danke für eure Mithilfe.

Markus


Beiträge: 2.104

28.10.2009 09:43
#79 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Zitat von Taccomania
@Slarti:
Es ist richtig, daß im Fernsehen bislang immer die alte Synchro von "Sinn des Lebens" gezeigt worden ist. Allerdings ist mir nicht erinnerlich, wann der Film das letzte mal im Free-TV gelaufen ist; muß schon eine Ewigkeit her sein. Nach und nach werden die Sender möglicherweise auch auf die neuen Fassungen umstellen, zumal die Bild- und Ton-Qualität auf abgenudelten Kassetten deutlich zu wünschen übrigen läßt. Gestern habe ich zufällig auf Kabel Eins in "Big" mit Tom Hanks hereingeschaltet. Der Film muß von einer 20 Jahre alten VHS-Kassette abgespielt worden sein, die seit 10 Jahren auf der Fensterbank liegt.



Gestern lief die Erstsynchro vom "Sinn des Lebens" immerhin noch im Schweizer Fernsehen.
Mit der schlechten Tonqualität vieler Synchros hast du zwar Recht, aber oft liegt es sicher daran, dass man sich kein Stück um besseres Ausgangsmaterial bemüht, oder das vorliegende noch digital verschlimmbessert...

Wenn man das Budget nur einer Neusynchro mal dafür verwenden würde, die Archive neu zu vermessen, könnte man sîch vielleicht so manche Neubearbeitung sparen.

Gruss
Markus


PeeWee


Beiträge: 1.470

28.10.2009 10:20
#80 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Pampel klingt gut, v. Gadow auch... Aber warum z.B. nicht Helmut Krauss für Sallah? Das wäre wenigstens Kontinuität innerhalb der Reihe gewesen.

Auch Schaale und Iwannek geben sich Mühe, können aber - zwangsläufig - nicht mit Spier und Reck mithalten.

Und damit sind wir bei dem Punkt, warum ich doch die alte Synchro nicht müssen möchte, denn jemand wie Wolfgang Spier ist da einfach nicht zu ersetzen. Daß man sich jetzt die Mühe gemacht hat, für die Neusynchro Native Speaker zu nehmen ist zwar ganz nett, aber wenn ich nicht irre wird der Franzose Belloq auch von dem Briten Paul Freeman gespielt, also unterstelle ich mal, sein falscher Akzent ist genausogut wie der von Ebeling.

Da ich mir damals, in der Zeit, als Video noch zu teuer war und nicht jeder einen Recorder hatte, den Film auf Audiokassette aufgenommen hatte, kenn ich ihn ziemlich auswendig und da fallen mir dann schon unterschiedliche Betonungen auf, selbst wenn es die selben Sprecher sind (und in der Stelle mit Lithisch gibt es schon eine Änderung: alte Fassung: "Lithisch bedeutet Stein" - neue Fassung: "Lithisch kommt von Stein").

Also kann die neue Fassung noch so gut gemacht sein, ich möchte auf die alte nicht verzichten.

berti


Beiträge: 14.144

28.10.2009 10:33
#81 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Zitat von PeeWee
Aber warum z.B. nicht Helmut Krauss für Sallah? Das wäre wenigstens Kontinuität innerhalb der Reihe gewesen.



Meinst du, der inzwischen deutlich schwerer klingende Helmut Krauss würde auf den damals noch relativ jungen John Rhys-Davies passen?

Chow Yun-Fat


Beiträge: 3.946

28.10.2009 10:48
#82 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Krauss hätte gewiss noch gepasst. Wäre zumindest nicht störender gewesen als Pampel auf Ford. Und Krohm ist ja nun auch nicht mehr der Jüngste.


"Du magst meinen Reis nicht?"

smeagol



Beiträge: 3.200

28.10.2009 11:19
#83 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast
Tschuldigung fürs Klugscheißen, aber es heißt "angehängt"


Recht du hast Ich habe einige der identifizierten Sprecher nachgetragen - bei den CIAlern muss ich mir das nochmal genau ansehen, wer nun welche Rolle spielt.

Was diese Synchronfassung allgemein angeht
"Schlecht" klingt diese Fassung wirklich nicht - nur wirken eben viele der Nebendarsteller auf mich einfach nicht überzeugend. Gerald Schaale klingt leider nicht bedrohlich genug und Doumeyrou wirkt auf mich ziemlich aufgesetzt oder asynchron. Ich kann nicht wirklich beurteilen, was diesen Effekt erzeugt (die Mischung? Takes "saßen" nicht richtig?) - aber auf mich wirkt er am wenigsten passend von allen. Ich habe durchaus nichts gegen den Einsatz von Native Speakers (siehe "Sakrileg" - dort gefiel mir das sogar ausgesprochen gut) - aber hier klappt es irgendwie nicht richtig.

Ich hätte auch gerne Krauss für Sallah gehört - nach 2x ansehen finde ich Uli Krohm aber doch ganz OK. Überhaupt bin ich, was den durchaus gealterten Pampel angeht, voll zufrieden - das klingt (für mich) alles absolut gut und überzeugend - deshalb glaube ich nicht, dass mich Krauss gestört hätte. Wie gesagt - Krohm geht schon in Ordnung.

Oliver Stritzel hat (für meine Ohren) versucht, hier wie Rode zu klingen. Auch hier hätte ich aber auch lieber den "echten" Rode gehört. Iwannek für Katanga geht auch nach nochmaligem hören in Ordnung.

Insgesamt gesehen gibt es schlimmere Neufassungen - aber wirklich "rund" ist es nicht, was man mit einer teilweise anderen Sprecherwahl eventuell hätte verbessern können.


Chow Yun-Fat


Beiträge: 3.946

28.10.2009 17:18
#84 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Gerald Schaale find ich besonders übel. Wie er versucht, bedrohlich zu klingen - ungefähr so angsteinflößend wie einer dieser 14jähriger Bengel, die einen auf Gangster machen.
Wolfgang Spier hatte ja diesen wunderbar verschlagenen Unterton in der Stimme, bei dem man sich schon beim Zuhören in die Hosen machte.



"Du magst meinen Reis nicht?"


smeagol



Beiträge: 3.200

28.10.2009 17:35
#85 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

In Antwort auf:
Wolfgang Spier hatte ja diesen wunderbar verschlagenen Unterton in der Stimme, bei dem man sich schon beim Zuhören in die Hosen machte.


Volle Zustimmung. Aus diesem Grund fand' ich ihn in der RTL-Fassung von "Magnum" auch so genial für Elisha Cook Jr. ("Ice Pick") gewählt.


Eifelfilmfreak


Beiträge: 311

29.10.2009 17:59
#86 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Mal eine technischer Frage zur Synchronisation:
Wäre es technisch möglich, dass z.B. Manfred Lehmann in DIE HARD III nur Bruce Willis neu einspricht, aber alle anderen Rollen unverändert bleiben??
Dann könnte nämlich auch nebenbei dieses unsägliche "Happy Birthday Schweinenase" ersetzt werden!!
Ich weiß, dass wird nicht passieren, weil sich die Scheibe auch so genial verkauft hat, aber man wird doch mal träumen dürfen!!
Und wenn wir schon mal dabei sind: Ich will einen erkältungsfreien Wolfgang Pampel in Indy III und trotzdem GGH als Connery!!

Slartibartfast



Beiträge: 5.605

29.10.2009 19:26
#87 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Die Frage wurde schon wer-weiß-wie-oft gestellt.
Es gibt es garantiert Stellen, an denen Bruce sich mit anderen Stimmen überlappt. Um Bruce isoliert neu einsprechen zu lassen, müsste man auf ein getrenntes Sprachmaster zugreifen können, das nach Fertigstellung des Films in der Regel vernichtet wird. Die Antwort ist also nein.
Man müsste die Stellen mit Bruce heruasschneiden und Szenen mit Überlappungen komplett neu einsprechen lassen, wie man es z.B. bei den RTL-Columbo-Folgen mit Schwarzkopf gemacht hat. Die Sprecher leben zwar alle noch, sind aber gealtert, so dass wegen der zu erwartenden Brüche manch ein Verleiher von so einem Vorhaben Abstand nimmt. Integralsynchros bleiben bis heute die große Ausnahme. Sollte das je ein Thema werden, ist eher mit einer kompletten Neusynchro zu rechnen, was angesichts der wirklich mittelmäßigen Übersetzung ("Simon befiehlt", "Schweinenase")gar kein Beinbruch wäre.
Und was "Indy 3" angeht bin ich heute der Meinung das man es hier mit einem versehentlichen Low-Pitch zu tun hat. Eine anständige Neuabmischung könnte das Problem beheben.


Gruß
Martin
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Visit http://www.synchronkartei.de/

"Die Wolke ist mit Sicherheit ein bestimmtes Kraftfeld aus irgendeinem Stoff."
(Hans-Jürgen Dittberner in "Star Trek - Der Film")

Taccomania


Beiträge: 661

31.10.2009 10:14
#88 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Bis in die 90er hat man wahrscheinlich keine Notwendigkeit gesehen, die Sprachmaster zu archivieren. Zum einen hätten die Bänder damals vermutlich einen nicht unerheblichen Platzbedarf gehabt, zum anderen war nicht damit zu rechnen, daß später einmal alle 2-3 Jahre eine neu geschnittene Fassung auf dem "Heimvideo"-Markt erscheinen würde, die jeweils digital überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird.

Spätestens seit der massenhaften Verbreitung der DVD, Anfang dieses Jahrzehnts, sollte man jedoch darauf bedacht sein, die Sprachmaster zu archivieren und jeweils auch die für die Kinofassung geschnittenen Szenen mitzusynchronisieren. Ich empfinde es immer als ärgerlich, wenn auf der DVD die geschnittenen Szenen nur im O-Ton vorhanden sind, obgleich doch von vornherein klar ist, daß sie 3-6 Monate nach der Kinoveröffentlichung als Extra-Material auf der DVD erscheinen werden. Planen die Produzenten erst für spätere Jahre einen "Director's Cut" oder eine "Extended Version" muß man die geschnittenen Szenen oftmals mit gealterten oder neuen Synchronsprechern nachträglich ergänzen. Weshalb wird den Synchronstudios nicht vorsorglich das gesamte Material zur Verfügung gestellt? Regelmäßig sind das doch maximal 30-45 Minuten zusätzliche Szenen. Eine Kostenfrage wird das mithin kaum sein, zumal die Nachsynchro wesentlich teurer sein dürfte.

Slartibartfast



Beiträge: 5.605

31.10.2009 12:14
#89 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

In Antwort auf:
Weshalb wird den Synchronstudios nicht vorsorglich das gesamte Material zur Verfügung gestellt?


Nett gedacht von dir, aber so weit denkt niemand in den USA, mal abgesehen von Disney (kommt daher, dass Zeichentrick immer synchronisiert wird auch im eigenen Land). Die Notwendigkeit einer guten Synchro begreifen die zum Teil nicht oder wollen es gar nicht begreifen. Für viele Amis sind Synchros grundsätzlich austauschbar, so lange das Ergebnis deutsch ist. Und wenn man realistisch ist, gilt das auch für so manchen Normalzuschauer.


Gruß
Martin
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(Hans-Jürgen Dittberner in "Star Trek - Der Film")

Taccomania


Beiträge: 661

31.10.2009 12:48
#90 RE: Jäger des verlorenen Schatzes (1981) - Neusynchro Zitat · antworten

Im Hinblick darauf, daß die Filmstudios offenbar zunehmend Einfluß auf die Synchronisation und Sprecherauswahl nehmen und Supervisor die Synchronisation überwachen, sollte man meinen, daß es nicht zuviel verlangt ist, schon einmal ein halbes Jahr voraus zu planen und die DVD- und BlueRay-Veröffentlichungen im Blick zu haben, die als Extras heute in den meisten Fällen geschnittene Szenen, Bloopers, usw., anbieten.

Es mag zwar sein, daß ein Großteil des Publikums eine Neu- oder Nachsynchro ohnehin nicht bemerkt. Umso erstaunlicher ist es aber, daß man diesen Aufwand für ein paar HiFi-Freaks betreibt, für die es einen Unterschied macht, ob ein alter Film in Dolby Surround, Dolby 5.1, 7.1,... verfügbar ist. "Jäger des verlorenen Schatzes" nur des Klangs wegen noch einmal völlig neu zu synchronisieren, scheint mir völlig übertrieben.

Im übrigen dürfte doch auch ein Kommunikationsprozeß zwischen den Synchronverantwortlichen und den Auftragebern/Supervisorn stattfinden. Weshalb sagt man als Synchronstudio nicht einfach: "Wenn Ihr vorhabt, in sechs Monaten / vier Jahren / zwei Jahrzehnten geschnittene Szenen zu veröffentlichen, wäre es rein arbeitsökonomisch sinnvoll, die schon jetzt mitzusynchronisieren, zumal unser langjähriger Stammsprecher 78 Jahre alt ist und etwas kränklich wirkt..."

Oder ist es schlichtweg so, daß die Synchronstudios aus wirtschaftlichen Gründen ebenfalls kein Interesse daran haben, alles in einem Aufwasch zu übertragen und statt dessen auf neue Aufträge für die Videoveröffentlichungen setzen?

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