Zitat von Andreas im Beitrag #152Langer KANN sehr eintönig klingen, das sehe ich auch so. Als britischen Kommissar finde ich ihn unerträglich. Für Burt Reynolds ist er eine komplette Fehlbesetzung, von Anfang an (Dan Oakland). Unverständlich, warum der bis heute immer wieder wieder bei Langer landet.
Bevor ich wusste wer "Barneby" spricht hatte ich automatisch Langer im Kopf. Er ist die perfekte Umsetzung für John Nettles. Ich fürchte dann würde Dir das Original auch nicht gefallen.
Barnaby ist zwar in der Tat nicht mein Fall, aber ich habe vor vielen Jahren eine Folge im Original gesehen und war enttäuscht, als ich dann beim Durchzappen Langer hörte. Die zu erwartende, langweilige Klischeebesetzung. Jemand wie Gerd Böckmann wäre der Vorlage IMHO deutlich näher gekommen.
Gerd Böckmann als Barnaby? Jaaaa - das wäre großartig gewesen!
Da ich Burt Reynolds für einen der größten Unsympathler halte, der je die Kinoleinwand und den Fernsehschirm heimsuchte, ist mir so ziemlich powidl, wer ihn spricht.
Vielleicht nahm man wegen Reynolds uns Selleck auch Gable ins Repertoire von Langer - Schnauzbart ist Schnauzbart, dachte man vielleicht.
Norbert Langer gefiel mir persönlich für Alain Delon durchaus, nach Joachim Ansorge und Christian Wolf meine Nr. 3 - noch vor Brückner, Bussinger und Kindler. Auch zu Simon Williams paßte er perfekt. Und eine Rolle Langers möchte ich keinesfalls missen: für Frank Langella als/in "Dracula": da war er düster, romantisch, sarkastisch, herrisch, liebevoll, gefährlich und mysteriös zugleich.
Aber es stimmt auf jeden Fall, daß er sehr oft gleichförmig klingt. Das hat sogar stark zugenommen, bilde ich mir ein, seit er überproportional viele Dokumentationen spricht.
Zitat von Andreas im Beitrag #152 Hervorragend war Langer für Steven Berkoff als Waffenhändler in der DS9-Folge "Kriegsgeschäfte". Solch ambivalente Figuren hat er leider viel zu selten gesprochen.
Die DS9-Folge kenn ich nicht. Aber Berkoff sprach er ja auch schon in "Beverly Hills Cop". Da fand ich ihn ebenfalls sehr passend. Ansonsten verstehe ich die Vorbehalte. In der 80er Krimiserie "Hunter" hat Langer einige Episodenhauptrollen, da fand ich ihn größtenteils furchtbar.
Ansonsten fallen mir (leider) immer wieder noch welche ein, die für mein Ohr nahezu unerträglich sind: Claus Jurichs Georg Tryphon Karl Schulz Marlin Wick Jörg Döring Hans Teuscher Joachim Kaps Henning Gissel Martina Treger Viola Sauer Heike Schroetter Katharina Koschny Constanze Harpen Edeltraut Elsner
Entgegen der Meinung vieler hier mag ich tiefe (und "rauchige") weibliche Stimmen nicht. Synchron-schauspielerinnen, wie Franziska Pigulla oder Claudia Urbschat-Mingues höre ich deshalb sehr ungern (Erstere auch in Dokumentationen).
Als Donna Hayward in Twin Peaks mochte ich sie sehr, aber sonst höre ich auch Diana Borgwardt nicht wirklich gern.
Zitat von Silenzio im Beitrag #156Ansonsten fallen mir (leider) immer wieder noch welche ein, die für mein Ohr nahezu unerträglich sind: Claus Jurichs
Also Claus Jurichs gefällt mir ab Ende der 70er Jahre sehr, da hat seine Stimme Charakter bekommen. Ich bin früher öfters bei "Dallas" hängengeblieben, nur weil ich die Barnes-Jurichs-Kombination so toll fand. Der Mann ist bei mir auf jeden Fall unter den Top 30. Davor fand ich ihn allerdings recht blass, zugegeben, irgendwie war er da auch nur auf Einfaltspinsel abonniert. Aber gerade bei seinen letzten Einsätzen ab Mitte der 90er hab ich jedes Mal funkelnde Augen bekommen; so eine edle Stimme unter all den austauschbaren Dilettanten.
Ein Sprecher, en ich nicht gerne höre ist Tobias Kluckert. Mit ein Grund ist, dass mir seine Überpräsenz ziemlich auf die Nerven geht, der spricht ja mittlerweile wirklich jeden. Aber insgesamt finde ich ihn meist farblos und (ich weiß, dass klingt etwas hart) langweilig. Da passt es gut, dass seine Stammschauspieler eigentlich nur welche sind, die ich ziemlich uninteressant finde, aber umso ärgerlicher ist es, dass dabei ist, sich auch noch auf Joaquin Phoenix durch zu setzen , welcher meiner Meinung nach einer der derzeit besten Schauspieler ist. Schon damals, als ich mich noch kaum mit Synchronisationen auskannte wusste ich zwar, wenn ich seine Stimme hörte, dass ich sie aus ungefähr jede zweiten Film kannte (einen Namen wusste ich damals allerdings noch nicht), aber ich bin nie besonders auf sie aufmerksam geworden, sie ist mir nie wirklich im Kopf geblieben und das ist noch heute so. Ich muss leider sagen, dass ich ihn als ziemlich austauschbaren Sprecher ohne Markanz empfinde.
Ein Sprecher, den ich ebenfalls nicht gerne höre ist Peter Musäus. Er spricht zwar fast nur kleine Rollen, aber ich finde er klingt immer gleich und fine ihn (im Synchon-Studio) schauspielerisch nicht wirklich gut.
Auch wenn ich jetzt bestimmt vom Rest des Forums gesteinigt werde, muss ich leider sagen, dass ich Thomas Danneberg nicht gerne höre. In ernsten bzw. tiefgründigen Rollen finde ich ihn schauspielerisch meistens nicht gut, weil er häufig zu farblos und (ich entschuldige mich schonmal für dieses Wort ) "langweilig" klingt. Die Art, wie er für Terence Hill spricht, finde ich ziemlich nervig und macht die blöden Kalauer nur noch unausstehlicher und zu guter Letzt finde ich, dass er bei Silvester Stallone garnicht auf das Gesicht passt. Merkwürdigerweise - besonders in Bezug auf meine Kritik an seinen Einsätzen für Terence Hill - mag ich ihn eigentlich nur als Sprecher für John Cleese und auf Arnold Schwarzenegger finde ich ihn zumindest nicht fehlbesetzt.
Das ist natürlich nur meine subjektive Empfindung und soll keine allgemeine Kritik an dem Synchronsprecher Thomas Danneberg sein, ich bin garnicht dazu in der Lage ihn oder einen anderen Synchronsprecher wirklich kritisieren zu können.
Zitat von Ohne Wiederkehr im Beitrag #160Auch wenn ich jetzt bestimmt vom Rest des Forums gesteinigt werde, muss ich leider sagen, dass ich Thomas Danneberg nicht gerne höre.
Ich glaube, da musst du dich hinten anstellen. Dieses Geständnis Danneberg betreffend hat eine seeeehr lange Tradition im Forum.
Ja Kluckerts Überpräsente nervt. Es gibt VIELE Alternativen - Auf Pheonix WILL ICH Nicolas Böll :) der hätte ihn so gut in HER gesprochen, war auch im Trailer einfach Kongenial. Und eine so sanfte und dynamische Stimme auf Phoenix höre ich lieber als eine raue kratzige Stimme von Kluckert.
Wenn man sich durchliest, wen bestimmte Forumsmitglieder angeblich für unerträglich halten, wundert man sich, dass sie sich in einem Synchronforum aufhalten.
Die Kritik an der Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Nur weil man Synchronfan ist, muss man ja nicht zwangsläufig alle Stimmen toll finden. Das bei manchen Forumsmitgliedern Sprecher dabei sind, die andere wiederum nahezu vergöttern (z.B. Thomas Danneberg), das ist halt einfach der persönliche Geschmack.
Dann sage ich es deutlicher: Es ist nicht nachzuvollziehen, wenn Sprecher, die das Synchrongeschäft derart geprägt haben, als "unerträglich" bezeichnet werden. Klar kann man persönliche Vorlieben haben, aber der Thread vermittelt leider einen anderen Eindruck. Es ging dabei ja nicht nur um Danneberg, sondern auch um Kerzel, Lehmann, Höppner, Meister, Bierstedt und Brückner. Wenn nun auch noch jemand GGH, Chevalier und Borchert nennen würde, kann man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass die Schreiber einfach keine Synchros mögen (auch wenn es vielleicht gar nicht so gemint war).