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Dieses Thema hat 148 Antworten
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 Allgemeines
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berti


Beiträge: 14.902

05.09.2015 22:57
#121 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

In "Lucky Luke - Sein größter Trick" ruft Wolfgang Völz an einer Stelle "S-topp!", einige Minuten später erklärt Rolf Marnitz, dass er den Zug "s-toppen" müsse.


Slartibartfast



Beiträge: 6.079

07.09.2015 10:31
#122 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #120
im Unterschied zu Klaus Miedels "Schpiritismus" in der älteren Fassung).

"Sch-piritismus" halte ich hier aber eindeutig für die Ausnahme. Da reißt es einen ja schon beim lesen.


Gruß
Martin
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Lammers


Beiträge: 3.631

10.09.2015 17:38
#123 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Zitat von Lammers im Beitrag #112
Zitat von berti im Beitrag #111
Zitat von SFC im Beitrag #110
Das Start-Phänomen wurde hier ja, so meiner Erinnerung, schon mal auf den Hamburger Raum verortet und scheint insbesondere in älteren Synchros verbreitet.

Mittlerweile würde ich diese Aussprache weniger dem norddeutschen Raum als vielmehr der "alten Sprecherschule" zuschrieben, da bestimmte Aussprachen bei Vertretern der älteren Generation Standard gewesen zu sein scheinen.


Gerade weil manche Wörter ja auch Fremdworter sind, wie z.B. "Start" oder "Standard", hat man diese mit Sicherheit mit "S" und nicht mit "sch" ausgesprochen. Das hat sich ja dann später geändert.


Ich muss mich mal gerade selbst zitieren, da mir dieser Thread heute wieder ins Gedächtnis kam und ich dabei eine These entwickelt habe: Die ganzen genannten Wörter auf in diesem Thread, also "Start", "Statue", "Spontan", "Standard" etc. sind allesamt Fremdwörter. Wenn diese auch als Fremdwörter ausgesprochen werden, nimmt man ein S statt einem SCH. Das SCH hat sich eben später in vielfacher Hinsicht durchgesetzt und viele Fremdwörter wurden dann eben gewissermaßen eingedeutscht. Je nachdem, in welcher Generation man aufgewachsen ist, hat man dann gelernt diese Fremdwörter "korrekt" oder anders auszusprechen. Sicherlich hat auch die Schul- und Stimmausbildung etwas damit zu tun, wie man diese Wörter ausspricht sowie das familiäre und soziale Umfeld, in dem man sich bewegt. Bei der älteren Sprechergeneration (Schürenberg, Schoenfelder, Ackermann, Borchert etc.) ist diese ältere und "korrekte" Aussprache sicherlich verbreiteter, während in der Nachfolgegeneration eher die SCH-Variante an der Tagesordnung war und ist.

berti


Beiträge: 14.902

21.10.2015 21:59
#124 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Im ersten "Dirty Harry" ruft Rolf Schult an einer Stelle "S-topp!".

berti


Beiträge: 14.902

25.02.2016 15:58
#125 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

In "Der Knabe auf dem Delphin" spricht die Besetzung (Marion Degler, Horst Niendorf, Heinz Engelmann, Curt Ackermann) von der "S-tatue" mit dem titelgebenden Motiv.

berti


Beiträge: 14.902

25.05.2016 16:15
#126 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Am Anfang von "Rambo III" erzählt Friedrich W. Bauschulte eine Parabel, in der eine "S-tatue" eine wichtige Rolle spielt.

berti


Beiträge: 14.902

15.07.2016 10:04
#127 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #124
Im ersten "Dirty Harry" ruft Rolf Schult an einer Stelle "S-topp!".

Ebenso wie Helmo Kindermann im Finale von "Im Kreuzfeuer".

berti


Beiträge: 14.902

05.09.2016 15:32
#128 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #73
Gegen Ende der "27. Etage" heißt es, in der modernen Welt würden Menschen auf "S-tatistiken" (Martin Hirthe) bzw, "s-tatistische Zahlen" (Wilhelm Borchert) reduziert.

Diese Aussprache benutzten auch Manfred Andrae und Siegfried Schürenberg in "Tabu der Gerechten".

iron


Beiträge: 2.643

05.09.2016 21:58
#129 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Siegmar Schneider für Sir Lurence Olivier zu "Milo Tindle" (Michael Caine) in "Mord mit kleinen Fehlern":
"Sie haben Killerinstinkte wie ein 20-jähriger Cockers-paniel!"

EDIT: Dieses Beispiel scheint strenggenommen nicht ganz hierher zu gehören. Es erscheint mir aber bemerkenswert, nachdem mir diese Aussprache des Namens dieser Hunderasse nur hier und zuvor in einer Folge von "Ein Engel kehrt zurück" (Hamburg) aufgefallen ist und mir bis dahin vollkommen fremd war.


"SIE DENKEN DOCH NICHT, WAS ICH DENKE, DASS SIE DENKEN?!"
(Eberhard Haar in "Knight Rider 2000")

Slartibartfast



Beiträge: 6.079

07.09.2016 20:27
#130 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Wie spricht er denn "Killerinstinkte" aus?


Gruß
Martin
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iron


Beiträge: 2.643

08.09.2016 08:17
#131 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Ganz normal: "Killerins-tinkte!"


"SIE DENKEN DOCH NICHT, WAS ICH DENKE, DASS SIE DENKEN?!"
(Eberhard Haar in "Knight Rider 2000")

Slartibartfast



Beiträge: 6.079

18.09.2016 20:06
#132 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

"S-paniel" klingt für mich auch in der Tat nach "s-pitzem S-tein" und nicht nach alter Sprecherschule.


Gruß
Martin
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Lord Peter



Beiträge: 3.925

18.09.2016 20:26
#133 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Dank Paul Wagner in "16 Uhr 50 ab Paddington" weiß ich auch, daß Kabeljau s-mackhafter als Hummer ist.


"Das sind die Dinge, die mir die Nerven ruinieren!"

Wolfgang Kieling in "Alice im Wunderland"

iron


Beiträge: 2.643

18.09.2016 22:30
#134 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

"S-mackhafter"... Hat das Paul Wagner tatsächlich gesagt??
Ich kann mich beim besten Willen nicht an einen Sprachfehler in dieser Rolle von James Robertson-Justice erinnern, obwohl ich "Paddington" lange nicht mehr gesehen habe... Hast du dich bestimmt nicht verhört?


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(Eberhard Haar in "Knight Rider 2000")

berti


Beiträge: 14.902

19.09.2016 08:32
#135 RE: Das "Start-Phänomen" Zitat · antworten

Zitat von Slartibartfast im Beitrag #132
"S-paniel" klingt für mich auch in der Tat nach "s-pitzem S-tein" und nicht nach alter Sprecherschule.

In diesem Fall könnte es natürlich auch so sein, dass Schneider den Namen englisch aussprach, weil es sich um eine britische Hunderasse handelt.


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