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Dieses Thema hat 519 Antworten
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berti


Beiträge: 14.144

28.10.2010 13:51
#301 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Dann müsstest du doch eigentlich schon bei vielen Beispielen in diesem Thread den Eindruck gehabt haben, dass sie nicht unbedingt hierher gehörten, oder?
Bei Pleasence fällt mir gerade Klaus W. Krause in "Vierzig Wagen westwärts" ein, den ich ebenfalls kurios fand. Und Hermann Ebeling habe ich noch nicht aus seinem Mund vor, würde diese Besetzung aus dem Bauch heraus aber auch so einstufen?


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2010 13:56
#302 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Ich lese hier nicht täglich mit, aber da ein nicht unwesentlicher Teil der Beiträge hier von dir stammt, kann das durchaus sein. Nein, mal im Ernst...jeder kann hier auflisten, was er will. Ich finde es bloß grundsätzlich schade, wenn Themen oberflächlich angegangen werden, so nach dem Motto: "Hauptsache mal wieder nen Beitrag dazu verfasst. Hauptsache mal wieder was entdeckt." ...und wenn einen Hagen für Pleasence schon vom Sessel haut, bedingt das einfach einen sehr geringen Spielraum, der bei der Sprecherauswahl nicht für derartige Effekte sorgt, was im Rückschluss wiederum ein Plädoyer für einseitige Klischee-Besetzungen bedeutet.
Hagen für Pleasence ist NICHT abwegig, nur ungewöhnlich, also eigentlich tendenziell eher eine geniale, unkonventionelle Idee als Unfug. Blumhagen für Kinski hingegen IST abwegig. Man muss da unbedingt differenzieren, denn diese beiden Besetzungen in denselben Topf zu schmeißen, führt wirklich zu nichts Positivem.
Das ist so ähnlich, wie die Trennung zwischen Kult und Schrott. Auch da muss man Fingerspitzengefühl beweisen.

"Kurios" sagt vor allem auch "unfreiwillig komisch" aus bzw. bewegt sich hart an der Grenze dazu und das ist Blumhagen für Kinski wohl bei weitem eher, als Hagen für Pleasence.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Denkst du, unser Finanzamt würde jemanden einstellen, der ernsthaft geisteskrank ist?"
"Das würde manche Steuerregelung erklären."
Jan Odle für Anthony Anderson und David Nathan für Jeremy Sisto in 'Law & Order', Episode: "Mord und Rufmord"

berti


Beiträge: 14.144

28.10.2010 14:16
#303 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat von Mücke
Hagen für Pleasence ist NICHT abwegig, nur ungewöhnlich, also eigentlich tendenziell eher eine geniale, unkonventionelle Idee als Unfug. Blumhagen für Kinski hingegen IST abwegig. Man muss da unbedingt differenzieren, denn diese beiden Besetzungen in denselben Topf zu schmeißen, führt wirklich zu nichts Positivem.



Ehrlich gesagt, sind "abwegige" Besetzungen oder solche, die man als "Unfug" bezeichnen könnte, für mich eher ein Fall für den "Fehlbesetzungs"-Thread oder auch den für "peinliche Rollen" gewesen. Wenn das nicht so wäre, könnte man doch zumindest den Ersteren auch mit diesem zusammenlegen, oder?

berti


Beiträge: 14.144

28.10.2010 14:18
#304 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat von Mücke
"Kurios" sagt vor allem auch "unfreiwillig komisch" aus bzw. bewegt sich hart an der Grenze dazu



Laut Duden kann es aber auch "ungewöhnlich", "eigenartig" oder "merkwürdig" bedeuten:http://www.duden.de/definition/kurios


Mücke ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2010 14:33
#305 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Mir ging es ja, wie gesagt, vorrangig auch darum, wie du das Ganze begründet hast. Da kam einfach keine Differenz zu wesentlich krasseren Fällen raus und wenn man Äpfel mit Birnen über einen Kamm schert, störe ich mich da halt dran.

Ob sich Sachen laut Duden gut zusammenfassen lassen, ist eine Sache, aber deswegen sollte ein Thread trotzdem kein Sammelbecken für "alles, was irgendwie reinpasst" werden. Ein Thread ist keine quantitative Angelegenheit, sondern sollte so qualitativ feinfühlig wie möglich behandelt werden.
Stell dir vor, ich würde irgendwo nen Thread eröffnen, der "Menschen" heißt. Da würdest du wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen, so nach dem Motto ranzugehen: "Tja, XY finde ich menschlich, sehr menschlich kommt mir auch XZ vor. ZY hingegen finde ich weniger menschlich...". Das ist nämlich alles nicht sonderlich aussagekräftig. Wenn man das "menschlich" durch "kurios" ersetzt, kommt man deiner Herangehensweise hier dann aber teilweise doch sehr nahe. Ich finde, die Begründungen sollten hier manchmal deutlich hintersinniger ausfallen.


Kürzelerklärung:
[In Reihe] : Der Schauspieler wirkte in einer Reihe von Folgen innerhalb einer Serie oder eines Mehrteilers mit relativ langer Laufzeit und unbekannter Folgenanzahl mit. Der Schauspieler trat auffallend wiederkehrend in Erscheinung, also besonders, wenn er mehrmals in derselben Rolle auftrat oder ausgesprochen oft in verschiedenen Rollen.
[Serie]: Der Schauspieler wirkte in einer oder wenigen Folgen einer Serie mit.
----------------------------
"Denkst du, unser Finanzamt würde jemanden einstellen, der ernsthaft geisteskrank ist?"
"Das würde manche Steuerregelung erklären."
Jan Odle für Anthony Anderson und David Nathan für Jeremy Sisto in 'Law & Order', Episode: "Mord und Rufmord"

berti


Beiträge: 14.144

28.10.2010 15:08
#306 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Es gab und gibt vermutlich nur relativ wenige Sprecher, die auf die unterschiedlichsten Darsteller oder Rollentypen besetzt wurden, ohne auf einen bestimmten Typ mehr oder weniger festgenagelt zu sein. Natürlich ist nicht jede Besetzung jenseits von Klischees gleich kurios. Mir persönlich geht es dabei eher um Fällen, bei denen die Besetzung auf mich besonders konträr zu der gewohnten Wahrnehmung wirkte. Dabei spielen selbstverständliche subjektive Faktoren eine große Rolle.
Holger Hagen in "Halloween" habe ich auch weit weniger ungewohnt wahrgenommen, als es bei vielen anderen Beispielen der Fall war. Trotzdem wollte ich diese Besetzungen (aus den bereits genannten Gründen) hier anführen.

Lammers


Beiträge: 3.492

28.10.2010 18:33
#307 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat von Mücke
Kurios ist eine Besetzung für mich dann, wenn sie sich mit dem Schauspieler wirklich beißt, aber nicht jede erstbeste Besetzung, die ein wenig gegen den Strich geht.



So würde ich es auch nicht definieren. Für mich zählt eine Synchronbesetzung als "kurios", wenn man mit einem gewissen Synchronsprecher auf einem Schauspieler nicht gerechnet hat und es deswegen überraschend und vielleicht auch etwas eigenartig (vielleicht auch gegen den Strich besetzt) aber niemals unpassend wirkt. Zu sehr gegen den Strich gehen darf sie aber auch nicht, da sie sonst ein Fall für den Fehlbesetzungs-Thread wäre.


Eifelfilmfreak


Beiträge: 311

03.11.2010 11:18
#308 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Für mich ganz klar Michael Habeck auf William Forsythe in "Dealy Revenge - Das Brookyln Massaker"! Es war einfach ungewohnt, als Gegenspieler von Steven Seagal die Stimme von Oliver Hardy zu hören!! Habeck hat es toll gemacht, nur klang es eben so, als würde Ollie mit Stan schimpfen...

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.456

11.11.2010 19:47
#309 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

"Das war Roy Bean" hat einige kuriose Besetzungen:
Allen voran Klaus Miedel für Roddy McDowall, aber auch Christian Brückner für Anthony Perkins, Friedrich Wilhelm Bauschulte für John Huston und Martin Hirthe für Stacy Keach.

Gut dagegen hat mir die Alternative Marianne Lutz für Jacqueline Bisset gefallen - schade dass sie nicht noch mal für sie besetzt wurde.


"Im Wald da steht ein Anwalt."
Harry Wüstenhagen für Angelo Infanti in "Sie nannten ihn Plattfuß"

Aristeides


Beiträge: 1.519

11.11.2010 20:19
#310 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

In irgendeinem britischen Agentenfilm spielt David Warner eine kleine Rolle als Schauspieler (wahrscheinlich der Royal Shakespeare Company), d.h. er ist nur während einer Aufführung zu sehen und für den Plot nicht wichtig. Dennoch hat es mich sehr überrascht, aus seinem Mund Walter Bluhm zu hören...


Wer kann mir mit Bildern von Hallgard Bruckhaus, Heinz Palm, Hans Wiegner oder einigen anderen weiterhelfen?
Wer weiß etwas über den Verbleib von Paula Lepa, Jochen Sehrndt, Horst Sommer oder einigen anderen Synchronschaffenden?

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.456

04.12.2010 22:38
#311 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Gerd Martienzen für Horst Frank in "Django - Die Totengräber warten schon". Diese Besetzung ist wahrlich noch seltsamer gewesen, als Brückner für Frank in "Django und die Bande der Gehenkten" und "Django - Ein Sarg voll Blut". Diese Besetzungen sind aber auch schon nahe dran.


"Ich darf Sie nicht reinlassen, Mr. Jason schöpft grade."
"Ach, da schöpf ich doch 'ne Kelle mit."
Beate Hasenau und Karlheinz Brunnemann in "Department S"

berti


Beiträge: 14.144

06.12.2010 15:23
#312 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Michael Habeck als Majestix in "Asterix bei den Briten"
Er hat zwar nicht viel Text, aber es wirkt trotzdem merkwürdig. Majestix wurde ansonsten von Sprechern wie Czarski, Wandrey, Chevalier, Völz und Reichelt synchronisiert, die stimmlich alle in eine ganz andere Richtung gehen. Gut, den im Vorgänger "Sieg über Caesar" besetzten Walter Reichelt hört man als britischen Häuptling Sebigbos, und diese Rolle hat im Film mehr zu sagen, aber trotzdem wirkt Habeck ziemlich eigenartig.


Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.456

06.12.2010 15:37
#313 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Bei Habeck muss ich in erster Linie an den Milchstraßenmann in "Peterchens Mondfahrt" denken. Da hat er wirklich gut gepasst.


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Beate Hasenau und Karlheinz Brunnemann in "Department S"

berti


Beiträge: 14.144

30.12.2010 17:59
#314 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat von berti
In "Ruhe sanft GmbH" wurde Basil Rathbone von Klaus W. Krause synchronisiert. Bevor ich den Film erstmals gesehen hab, fand ich das ziemlich kurios: Der meist auf kräftige, bodenständige Typen besetzte Krause aus dem Mund des hageren, distinguierten Rathbone? Er passte aber hervorragend.



Wie ich gerade gelesen habe, wurde er auch einmal von Eduard Wandrey synchronisiert:topic-threaded.php?forum=11775326&threaded=1&id=516642&message=7214213
In Verbindung mit Rathbones Mimik und Statur stelle ich mir das ähnlich kurios vor.
Allerdings meinte Bodo mal, dass es funktioniert habe:topic-threaded.php?forum=11776729&threaded=1&id=507468&message=6906102


Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.456

30.12.2010 18:06
#315 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

In der Rolle des Hohepriesters Kaiphas hat die Kombi Rathbone/Wandrey tatsächlich gepasst.


"Was hast du da eben gesagt?"
"Vollkommen unwichtig. Es gibt bloß eins, das wichtig ist, dass man sterben muss!"

Toni Herbert und Gert Günther Hoffmann in "Django"

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