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Dieses Thema hat 517 Antworten
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Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.091

17.07.2014 20:49
#451 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Weil's Stefan schon in einem anderen Thread angesprochen. Die gesamte "Ragtime"-Synchro ist ein Kuriosum sondergleichen.

Gerd Holtenau für Jeff Daniels, Marianne Lutz für Fran Drescher, Alexandra Lange für Elizabeth McGovern, Claus Jurichs für Samuel L. Jackson - um nur einige zu nennen. Rainer Brandt hat eigentlich oft ein gutes Händchen für Besetzungen, aber hier war er wohl gehörig neben der Spur. Ähnlich sieht's bei einer seiner ersten "eigenen" Synchros aus: "Das war Roy Bean".

VanToby
Forumsleiter

Beiträge: 25.549

17.07.2014 20:54
#452 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Hey Silenzio,
der "Altsynchro"-Spaßthread ist aber nebenan!


"Diese Signale wurden gesendet, um auf sie aufmerksam zu machen."

Koboldsky


Beiträge: 1.128

24.07.2014 16:03
#453 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Martin Sheen - Joachim Kerzel
Samuel L. Jackson - Jürgen Kluckert
Telly Savalas - Jürgen Kluckert
Dolph Lundgren - Helmut Krauss

berti


Beiträge: 13.984

24.07.2014 16:15
#454 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat von Koboldsky im Beitrag #453
Telly Savalas - Jürgen Kluckert

Wieso findest du diese Besetzung "kurios"? Immerhin war Savalas´ langjähriger Stammsprecher Edgar Ott gewesen, den Kluckert einigermaßen gut imitieren (wenn auch nicht komplett kopieren) konnte.

Koboldsky


Beiträge: 1.128

24.07.2014 16:20
#455 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Ich habe mal "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969) gesehen und finde, dass Jürgen Kluckert in den nachsynchronisierten Stellen nicht so doll vom Gesicht kommt.


VanToby
Forumsleiter

Beiträge: 25.549

24.07.2014 17:46
#456 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #454
Zitat von Koboldsky im Beitrag #453
Telly Savalas - Jürgen Kluckert

Wieso findest du diese Besetzung "kurios"? Immerhin war Savalas´ langjähriger Stammsprecher Edgar Ott gewesen, den Kluckert einigermaßen gut imitieren (wenn auch nicht komplett kopieren) konnte.


Okay, du hast es herausgefordert:


jede von Edgar Otts festen Leuten und Rollen - Jürgen Kluckert




Der einzige Fall, bei dem das für mich richtig gut funktioniert hat und ich auch tw. Schwierigkeiten habe, beide auseinanderzuhalten, ist zugleich auch das vermutlich erste Mal, dass es man sich dieser Umbesetzung behalf: Earl Sinclair in DIE DINOS.


Erstaunlich eigentlich, dass wir noch nie einen Obelix mit Jürgen Kluckerts Stimme gehört haben.


"Diese Signale wurden gesendet, um auf sie aufmerksam zu machen."

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.577

24.07.2014 20:07
#457 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zumindest in "Shogun" funktionierte diese Nachfolge auch gut, wahrscheinlich auch, weil Kluckert zu Rhys-Davis generell gut passen würde.

Gruß
Stefan

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

03.08.2014 13:44
#458 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Ok, ich kann Bob Hope nicht leiden und seine Witze fand ich nie lustig. Aber das ist Geschmackssache.
Mit Thomalla und Ode hatte er Sprecher, die gekonnt uralte und unlustige Witze im Klamottenstil von billigen Vorstadtvarietes bringen konnten und ihn eindeutig aufwerteten.

Wie aber kam man auf die Idee, Christian Marschall für Hope zu besetzen??? Ok, eine sehr kostengünstige Münchener Videosynchro, die schaurig ist. "Wo bitte gibt's Bier an der Front?" ist auch im Original ein "Feuerwerk der Langeweile". Marschall - die Stimme, die Bob Hope verdient als Strafe für seine mangelnde Komik? Mit dieser Stimme wirkt er an der Kippe zur Neurose und wie aus allen Fugen. Eine Kuriosität, die zwar überhaupt nicht funktioniert, aber auf geniale Weise doch Hopes "Ich bin der Lustigste der Welt!"-Mentalität beinhart und humorlos ans Tageslicht bringt.


"Verglichen mit dem, was Miss Lucy fehlt, wird der Biss der gefährlichsten Schlange der Welt zu einer banalen Unpäßlichkeit!"

Jürgen Thormann für Nigel Davenport in "Dracula"

Jeannot



Beiträge: 2.094

03.08.2014 16:03
#459 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

dann hast Du noch nicht Mackensy für Bob Hope gehört


"Wenn du den Auftrag ausgeführt hast, kommst du sofort nach Afrika!" (Wolfgang Eichberger für Piero Lulli in MACISTE IM KAMPF MIT DEM PIRATENKÖNIG)

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

06.08.2014 23:59
#460 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

"Die Nacht der blutigen Wölfe": Paul Naschy, der bullige Spanier, wurde in diesem Film von Tommi Piper gesprochen. Naschy bekam damals Sprecher wie Rolf Schult, Manfred Schott, Wolfgang Hess oder auch Arnold Marquis. Piper tanzt hier aus der Reihe, sein Auftritt ist tatsächlich kurios - aber in manchen Szenen ist er glaubwürdig, vor allem wenn er wie ein verliebter junger Mann um die Angebetete streunt. In den bedrohlichen Szenen oder wenn er zum bösen Mr. Hyde wird, hört er sich nach aufsässigem Teenager an - dabei sollte er gebieterisch und böse klingen. Nicht wie ein Synchron-Vorläufer von "Teen Wolf"...


"Oder aber...Sie erpressen mich! Kein sehr netter Zug bei einem Arzt!"

Siegfried Schürenberg für Peter Cushing in "Frankensteins Rache"

marakundnougat


Beiträge: 4.133

07.08.2014 22:33
#461 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Zitat
Dolph Lundgren - Helmut Krauss


Darauf angesprochen reagierte Helmut Krauss selbst auch nur mit einem lauten Lacher.


"Ich habe sie noch nie gepflegt, ich habe ihr noch nie etwas Gutes getan, ich habe sie noch nie geschützt."
Christian Brückner über seine Stimme

Koboldsky


Beiträge: 1.128

25.08.2014 10:04
#462 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

John Lithgow - Jürgen Kluckert

fortinbras ( gelöscht )
Beiträge:

25.08.2014 12:56
#463 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Kurios finde ich eigentlich auch die Besetzung von Claus Biederstaedt für Albert Finney als Hercule Poirot in "Mord im Orientexpress". Bis heute polarisiert diese Besetzung durchaus.

Biederstaedts kräftig-männliches Organ (das freilich auch behutsam, väterlich, kumpelhaft und feinfühlig klingen kann) war vorher nur einmal für Finney zu hören in "Zwei auf gleichem Weg", was Jahre vorher war. Finney, der ein Chamäleon sein konnte, wie man an Poirot sieht, spricht hier selbst nicht mit seiner natürlichen Stimmlage, sondern eher so, wie er sich Poirots Stimme vorstellt (geht durchaus auch in Richtung David Suchet). Biederstaedt klingt da ganz anders und es gab keine vergleichbare Rolle, die ihn hierfür prädestiniert hätte. Insofern finde ich die Idee kurios, ihn zu nehmen, allerdings finde ich ihn schlichtweg ausgezeichnet.

Uli Krohms Art und Weise, David Suchet zu synchronisieren, fand ich übrigens stark ähnlich.


"Oder...Sie erpressen mich! Kein sehr netter Zug bei einem Arzt!"

Siegfried Schürenberg für Peter Cushing in "Frankensteins Rache"

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.577

25.08.2014 19:59
#464 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Trotzdem hätte ich hier viel lieber (klischeehaft) Klaus Miedel gehört oder (ebenfalls einmalige Kontinuität) Harald Leipnitz.

Gruß
Stefan


berti


Beiträge: 13.984

18.09.2014 08:35
#465 RE: Die kuriosesten Synchronbesetzungen Zitat · antworten

Klaus Miedel für Albert Finney? Er war zwar auf alt geschminkt und ging gebückt, aber hätte er mit Miedels Stimme nicht geradezu comichaft gewirkt? In "Eine Leiche zum Dessert" hörte man diesen zu dieser Zeit zwar in einer Poirot-Parodie, aber das war eben keine ernsthafte Darstellung.
Leipnitz wäre interessant gewesen, aber Biederstaedt war das auch, obwohl sein trockener und "grundsolider" Klang nicht unbedingt immer mit Finneys exaltierter Mimik und Körpersprache sowie seinen Gefühlsausbrüchen harmonieren wollte. Ob Harry Wüstenhagen auch in Frage gekommen wäre, wenn dieser nicht aufgrund der damaligen Kontinuität für Jean-Pierre Cassel Pflicht gewesen wäre?


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