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Dieses Thema hat 981 Antworten
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 Synchronschaffende
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berti


Beiträge: 17.492

11.04.2021 18:02
#871 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Oliver Laurel im Beitrag #870
Ich weiß zwar nicht wie ihr zum Film Und seiner Synchro im allgemeinen steht, doch für mich ist es eine absolute Sternenstunde.

Die letzte Sichtung liegt schon sehr viele Jahre zurück, aber durch deine Worte bin ich neugierig geworden, mir ihn mal wieder vorzunehmen; beeindruckt hat mich zumindest die Hauptfigur damals schon. Und an sie musste ich immer denken, wenn von Mitgliedern wie fortinbras oder John Connor Paul Newmans schauspielerische Ausdrucksmöglichkeiten kritisch beurteilt wurden.

berti


Beiträge: 17.492

14.04.2021 08:36
#872 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Jetzt habe ich mir den Film wieder angesehen und bin erneut beeindruckt: nicht nur Paul Newman bietet hier eine seiner stärksten und sensibelsten Leistungen, sondern auch GGH!
Diese Rolle bietet wirklich viele Nuancen, gerade weil Frank Galvin sich seiner verkrachten Existenz bewusst ist, aber versucht, eine würdevolle Fassade aufrecht zu erhalten und sich auch seinen Alkoholismus nicht anmerken zu lassen, was ihm aber nicht ganz gelingen will. Das erwähnte Gespräch mit dem Bischof wäre ein Beispiel. Daneben überkommen ihn immer wieder Emotionen, da er den Fall mit immer größerer Leidenschaft verfolgt, teils aus Erschütterung über das Schicksal des Opfers, teilweise auch, um sich zu beweisen, dass er doch noch einen Prozess gewinnen kann. Ein Beispiel dafür wäre die Szene, als er eine Krankenschwester im Türrahmen stehend befragt, dabei zunächst versucht, seine Gefühle zu unterdrücken, bis dann doch noch Wut durchkommt. Oder die Stelle, als er dem Richter androht, diesem den Vorsitz über den Fall entziehen zu lassen, was angesichts seiner eigenen Situation grotesk erscheint (und ihm sicher klar ist).
Auch wenn Jack Wardens Rolle im Vergleich dazu eher schlicht erscheint, möchte ich bei dieser Gelegenheit Arnold Marquis loben: auf dem Papier wirkt er für den wuchtigen Warden einfallslos, aber trotzdem und obwohl seine Stimme damals schon sehr schwer war, gelingt ihm eine sehr feinfühlige Leistung.

Dieser Film bietet sowohl im Original als auch in der Synchro Schauspielkino vom Feinsten, wie es von Sidney Lumet zu erwarten ist.

Eine kleine Korrektur übrigens: Wie ich später gesehen habe, gehörte Newmans Spiel in diesem Film für fortinbras zu den Ausnahmen, in denen er ihm gefiel (zusammen mit der "Katze auf dem heißen Blechdach" und dem "Macintosh-Mann").
An "The Verdict" dachte ich jedenfalls vor Jahren in erster Linie als ich fragte, ob Paul Newman wohl einer der Schauspieler war, die GGH besonders viel abverlangte (wogegen es Widerspruch gab).

Oliver Laurel


Beiträge: 333

19.04.2021 16:46
#873 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #872

Dieser Film bietet sowohl im Original als auch in der Synchro Schauspielkino vom Feinsten, wie es von Sidney Lumet zu erwarten ist.



Ich glaube besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Sydney Lumets großer Klassiker die 12 Geschworenen habe ich bis jetzt auch noch nicht gesehen. Kommt aber die Tage dran, bin schon sehr gespannt darauf wie sich Fonda und Borchert schauspielerisch so schlagen.

berti


Beiträge: 17.492

19.04.2021 18:44
#874 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Oliver Laurel im Beitrag #873
Sydney Lumets großer Klassiker die 12 Geschworenen habe ich bis jetzt auch noch nicht gesehen. Kommt aber die Tage dran, bin schon sehr gespannt darauf wie sich Fonda und Borchert schauspielerisch so schlagen.

Viel Vergnügen dabei! Nicht umsonst gilt diese Synchro als eine absolute Sternstunden, selbst gemessen an der Zeit ihrer Entstehung.
Auf dein Urteil bin ich schon sehr gespannt!

Pip


Beiträge: 362

19.04.2021 20:57
#875 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Die Synchro des Films ist wirklich so gelungen, sie würde sogar als eigenständiges Hörspiel funktionieren!

Lammers


Beiträge: 4.069

20.04.2021 21:32
#876 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Bei Filmen von Sidney Lumet (und ich habe schon einiges von ihm gesehen) waren viele Synchros echt klasse und standen dem Schauspielerkino, dass im Original zu sehen war, akustisch in Nichts nach.

Zitat von Gast im Beitrag #559
*GGH für Sean Connery in "Sein Leben in meiner Gewalt":
schauspielerisch für mich Connerys beste Charakterdarstellung, deren Verzweiflung, Einsamkeit und angestaute Wut von GGH 1:1 auf deutsch transportiert wird.


Den Film habe ich neulich nach Längerem mal wieder gesehen und kann unserem ehemaligen Mitglied fortinbras nur zustimmen, dass diese Synchro von GGH eine Meisterleistung ist, was die Charakterdarstellung von Seargent Jones angeht. Sowohl der Frust, der Zynismus, seine desillusionierte Art, die kaputte Ehe mit seiner Frau und die angestaute Wut, die irgendwann ausbricht werden in der deutschen Fassung super von GGH wiedergegeben. Sicherlich auch, weil die Rolle von Connery ein starker Kontrast zu 007 ist, funktioniert GGH hier sehr gut. Da ich gelesen habe, dass Josef Wolf für die Synchronfassung verantwortlich war, hat mich nichts gewundert, da er eigentlich generell immer gute Synchros abgeliefert hat (ich weiß, bei der ersten Synchro von "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten..." gehen die Meinungen auseinander).

Aber auch die anderen Mitspieler brauchen sich nicht zu verstecken. Am stärksten sind sicherlich z.B. die Szenen mit Trevor Howard (Stimme: Arnold Marquis) als Kriminaloberrat Cartwright, der Johnson befragt und mit ihm aneinander gerät. Diese Szenen, die ziemlich lange dauern, aber trotzdem echt intensiv sind, bieten akustisch auch sehr viel, wobei hier Arnold Marquis und GGH wirklich sehr facettenreich spielen und besonders Marquis, der hier öfter schon mal für sein einseitiges Chargieren kritisiert wurde, zeigt viele Facetten; vom anfänglichen Wohlwollen gegenüber Johnson bis zum völligen Wutausbruch, da Johnson die ganze Zeit auf stur schaltet. Besonders als Johnson Cartwright angreift, ist Marquis fast schon hysterisch zu hören; eine Seite, die zumindest ich noch nicht so oft bei ihm gehört habe.

Auch Rolf Schult kann auf Ian Bannen als Kenneth Baxter verschiedene Facetten zeigen. Hat bei der Koch-Ausgabe (Blu-ray und DVD), die letztes Jahr rauskam, eigentlich an einer Stelle die dt. Tonspur gefehlt? An einer Stelle ist nämlich Bannens Originalstimme zu hören und zwar als Baxter über eine Aussage von Johnson länger lacht. Ansonsten bringt Schult auch die Facetten super rüber; von der anfänglichen Nervosität bis hin zur Stelle, wo Baxter Johnson mit seinem provokanten Verhalten fast bricht und ihn emotional richtig runterzieht, bevor Johnson ihn brutal zusammenschlägt Spannend wird es, wenn das Rededuell so richtig Fahrt auf nimmt. Das ist dann auch ein Beispiel für die o.g. Tatsache, dass hier auch akustisch richtig gutes Schauspielerkino abgeliefert wird.

Ebenso gut sind die Szenen mit Eva Katharina Schultz, die hier auf Vivien Merchant als desillusionierte, gedemütigte Ehefrau von Jones zu sehen ist. Sie steht Vivien Merchant, die hier ziemlich verbraucht aussieht, in Nichts nach und hält sich stimmlich auch ziemlich zurück. Man merkt, dass sie beide nur noch nebeneinander her leben. Es wundert mich ja schon fast, warum sie nicht mal bei irgendeinem Filmpreis (z.B. bei den BAFTA-Awards) als beste Nebenrolle zumindest nominiert wurde. Ian Bannen wurde ja 1974 als bester Nebendarsteller nominiert, gewonnen hat dann aber doch Arthur Lowe für den Film "Der Erfolgreiche".

Aber auch sonst bietet der Film synchrontechnisch noch so einiges. Zu hören sind noch Edgar Ott (Johnsons direkter Vorgesetzter), Norbert Gentzen (sehr schöne Nebenrolle als etwas zurückgebliebener Verdächtiger, der kurz von Johnson auf der Straße in herablassender Weise befragt wird), Christian Brückner, Norbert Langer, Jürgen Thormann und Joachim Pukaß.

Kurzum: Ein Film, den man nicht mal eben so gucken kann, der aber eine trotzdem immer noch aktuelle Problematik aufgreift und auch in der deutschen Fassung eine starke Vorstellung liefert.

Oliver Laurel


Beiträge: 333

02.05.2021 12:15
#877 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Once upon a time... in Hollywood gehört zu meinen Lieblingsfilmen der letzten Jahre, über die Qualität von dem 9. Werk Quentin Tarantinos kann man sicher streiten aber nicht über die herausragende Qualität der deutschen Fassung. Angefangen bei der Besetzung, Leonardo DiCaprio und Gerrit Schmidt-Foss , eine Traumkombination die wir hier in Höchstform erleben. Rick Dalton durchlebt hier eine Achterbahn der Gefühle, von richtig gebrochen und desillusioniert über selbstbewusst bist richtig komisch, hier ist wirklich alles dabei und Gerrit schmidt-foß trifft jede einzelne dieser Nuancen perfekt. Besonders beeindruckt mich jedes Mal DiCaprios unglaublich emotionales Selbstgespräch in seinem Trailer, eine Meisterleistung und Schmidt-foßs deutsche Version steht dem in nichts nach. Ich persönlich mag auch die Kombination Tobias Meister und Brad Pitt sehr gerne , ich habe das Gefühl dass diese von vielen hier im Forum gar nicht gemocht wird. Brad Pitts Art zu sprechen besitzt einfach sein ganz eigenen Charme und klingt in vielen Filmen automatisch schon cool, dass lässt sich echt nicht einfach in eine andere Sprache transportieren und ich finde Meister macht das großartig. So auch hier, diese auf den Punkt gebrachte Coolness von Cliff Booth bringt Meister in der deutschen Fassung perfekt rüber. Und auch die Nebenrollen können überzeugen, Tom Vogt als Sam ( ich habe keine Ahnung wie der Darsteller heißt) Sarah Alles als Pussycat, und auch Kaze Uzumaki ist als der arrogante Bruce Lee wirklich grandios. Letzterer hatte es echt nicht einfach, der Darsteller von Lee hat im Original so einen richtig markanten Akzent der sich nicht ins Deutsche übertragen lässt. Das geht zwar verloren, aber den Rest trifft Uzumaki super. Neben dieser fantastischen Besetzung, die bis in die kleinste Nebenrolle perfekt ist gibt es natürlich auch noch das großartige Dialogbuch von Christoph Cierpka . Er ist hier wirklich sehr feinfühlig vorgegangen, Cierpka versucht wirklich das Original in allen seinen Facetten zu treffen. Ich habe das Gefühl er fragt sich bei jedem Satz ganz genau was der Film damit ausdrücken möchte, das beste Beispiel ist wohl die Bezeichnung Rick fucking Dalton, diese fällt im Original zweimal. Das erste Mal wird sich von Cliff benutzt um seinen Freund aufzubauen, hier wählt Cierpka die Bezeichnung Rick Supertar Dalton. Beim zweiten Mal sagt Rick es selber zu sich nachdem er von seiner neunjährigen Schauspielkollegin ein fettes Lob kassiert hat, er bricht in Tränen aus und sagt leise zu sich selbst: i'am Rick fucking Dalton! , der deutschen Fassung wird daraus der Satz ich brillante Sau! Ich finde es auf jeden Fall stark dass er sich getraut hat sich hier ein bisschen mehr Freiheit zu nehmen da es wirklich gut passt. Christoph Cierpka ist einfach ein Meister seines Fachs, auch wie er den Reim in der Zigarettenwerbung rettet ist einfach großartig. Kurzum Once Upon time... in Hollywood ist wie alles was Cierpka macht in der deutschen Fassung großartig und für mich eine absolute Sternstunde.

Chow Yun-Fat


Beiträge: 6.709

02.05.2021 12:42
#878 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Da haben mich nur die auf englisch gelassenen Radiodurchsagen gestört und dass die Filmausschnitte mit Rick Dalton ebenfalls auf Englisch (mit Untertiteln!) waren. Das ergab für mich irgendwie nicht sehr viel Sinn und wirkte bisweilen sogar irritierend.

Lammers


Beiträge: 4.069

02.05.2021 13:50
#879 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Oliver Laurel im Beitrag #877
Neben dieser fantastischen Besetzung, die bis in die kleinste Nebenrolle perfekt ist gibt es natürlich auch noch das großartige Dialogbuch von Christoph Cierpka . Er ist hier wirklich sehr feinfühlig vorgegangen, Cierpka versucht wirklich das Original in allen seinen Facetten zu treffen. Ich habe das Gefühl er fragt sich bei jedem Satz ganz genau was der Film damit ausdrücken möchte


In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass es hier vor einiger Zeit ein Special von Media-Paten mit einem Blick hinter die Kulissen der Synchronisation dieses Films gab, in dem auch Christoph Cierpka (Dialogbuch und -regie) zu hören war und auch über den von dir angesprochenen Punkt sprach. Er sagte unter anderem, dass neben der Synchronität als allererstes der Inhalt wichtig sei und dass es immer wichtig sei, diesen zu erwischen, damit das Publikum sich auch mitgenommen fühle. Desweiteren führte er an, dass Slang ein großes Problem darstelle und dass Tarantino in dieser Hinsicht eine große Herausforderung für den Synchronregisseur sei. Dieser sei dann in einer verzweifelten Lage, da er irgendetwas daraus machen müsse, z.B. wenn es um den Missouri Accent von Rick Dalton geht, wo man dann irgendeinen Ersatz finden müsse.

Hier noch der Link zum Thread: Interviews und sonstiger Stuff (397)

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 14.841

02.05.2021 15:34
#880 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Nach einem ersten Ärger über die englischen Radiodurchsagen und die englischen Filmausschnitte habe ich mir die Erklärung zurecht gebastelt, dass deren Ton fest auf der Geräuschspur verankert wurde und man deshalb gezwungen war, sie so zu übernehmen. Denn auch ich war von der Synchro sehr angetan (allein schon Brückners Rückkehr für Dern - da entwickelt sich das nötige Starfeeling) und diese Unebenheit passte für mich gar nicht ins Bild - erst recht, da man für "Rollkommando" die originale Synchro bemüht hatte.

Gruß
Stefan

Oliver Laurel


Beiträge: 333

02.05.2021 17:02
#881 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Chow Yun-Fat im Beitrag #878
Da haben mich nur die auf englisch gelassenen Radiodurchsagen gestört und dass die Filmausschnitte mit Rick Dalton ebenfalls auf Englisch (mit Untertiteln!) waren. Das ergab für mich irgendwie nicht sehr viel Sinn und wirkte bisweilen sogar irritierend.

Ich glaube man hat die Radiodurchsagen bewusst im Original gelassen um einfach besser dieses Los Angeles Flair der späten 60er Jahre rüberzubringen. Bei dem Ausschnitt FBI Episode gebe ich dir allerdings recht, den hätte man echt synchronisieren können.

Chow Yun-Fat


Beiträge: 6.709

02.05.2021 17:14
#882 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Das mit dem Flair lasse ich nicht gelten. Wenn man das originale Flair erhalten möchte, muss man die Synchro ganz weglassen. Ziel einer guten Synchro ist es, das Original zu treffen, nicht, es im Original zu lassen.

Etwas komisch ausgedrückt, aber ich hoffe, es ist klar, was ich meine.

Knew-King



Beiträge: 6.542

02.05.2021 17:33
#883 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Das unterschreibe ich, Chow.

Oliver Laurel


Beiträge: 333

02.05.2021 18:18
#884 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Chow Yun-Fat im Beitrag #882
Das mit dem Flair lasse ich nicht gelten. Wenn man das originale Flair erhalten möchte, muss man die Synchro ganz weglassen. Ziel einer guten Synchro ist es, das Original zu treffen, nicht, es im Original zu lassen.

Etwas komisch ausgedrückt, aber ich hoffe, es ist klar, was ich meine.

Ich verstehe deinen Ansatz aber ich finde in einem Film dessen größtes Anliegen es ist eine Zeit und deren Lebensgefühl und Atmosphäre abzubilden gerechtfertigt diese Radiodurchsagen im Original zu lassen. Da sie ein wesentlicher Bestandteil von diesem amerikanischen Nostalgietrip sind. Keine Synchro könnte dem gerecht werden, da würde meiner Meinung nach einfach zu viel Atmosphäre verloren gehen. Aber das ist eine reine Geschmackssache, ich kann jeden verstehen der sagt er hätte es lieber synchronisiert gehabt. Ich bin dennoch froh das man diese künstlerische Entscheidung getroffen hat.

Stefan der DEFA-Fan



Beiträge: 14.841

02.05.2021 18:22
#885 RE: Synchron-Sternstunden Zitat · antworten

Zitat von Oliver Laurel im Beitrag #884
in einem Film dessen größtes Anliegen es ist eine Zeit und deren Lebensgefühl und Atmosphäre abzubilden

Das ist doch keine Dokumentation. Ganz im Gegenteil - Tarantino bedient sich aus seiner Lieblingszeit wie in einem Ramschladen und lässt letzten Endes keinen Stein auf dem anderen. (In seinem speziellen sehenswerten Stil natürlich.) Er formt die Zeit und die Geschehnisse, wie er sie gern gehabt hätte und nicht, wie sie waren.
Bei einem "Kunstfilm" könnte ich diese Argumentation verstehen, aber nicht hier.

Gruß
Stefan

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