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Dieses Thema hat 869 Antworten
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 Allgemeines
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iron


Beiträge: 2.013

30.03.2016 22:36
#781 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #779

Wenn überhaupt, könnte ich mir Borchert eher für Astaire vorstellen, ansonsten wäre hier Siegmar Schneider mein Wunschkandidat, da dieser mit relativ vielen Schauspielern gut harmonierte.


Borcherts Stimme wäre mir leider zu tief, zu getragen und zu schwer auf den Gesichtszügen des hageren Astaire... Schneider hätte in der Tat wahrscheinlich wesentlich besser geklappt.

Ich kenne mich momentan besonders bei den Kombis mit dem späteren Holden nicht so aus ( und ich kann ich mich im Moment nur an "sabrina" mit Engelmann erinnern), aber ich habe als seine weiteren Sprecher in den 70ern noch Heinz Drache und K.E. Ludwig gefunden. Ich weiß nicht ob einer von beiden, oder sowohl der eine als auch der andere alternativ für euch eine Möglichkeit gewesen wäre.


"SIE DENKEN DOCH NICHT, WAS ICH DENKE, DASS SIE DENKEN?!"
(Eberhard Haar in "Knight Rider 2000")

berti


Beiträge: 14.072

31.03.2016 13:05
#782 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Zitat von iron im Beitrag #782
Ich kenne mich momentan besonders bei den Kombis mit dem späteren Holden nicht so aus ( und ich kann ich mich im Moment nur an "sabrina" mit Engelmann erinnern), aber ich habe als seine weiteren Sprecher in den 70ern noch Heinz Drache und K.E. Ludwig gefunden. Ich weiß nicht ob einer von beiden, oder sowohl der eine als auch der andere alternativ für euch eine Möglichkeit gewesen wäre.

Heinz Drache für William Holden kenne ich noch nicht, in dieser Rolle wäre er zumindest sehr ungewöhnlich gewesen. K. E. Ludwig war zwar "eigentlich" Münchner, hätte aber natürlich theoretisch gerade vor Ort sein können. Aber ob man bei einem Alt-Star wie Holden tatsächlich ihn genommen und nicht jemanden aus der oberen Sprecherliga ausgewählt hätte? Denn ansonsten scheint Ludwig eher ein Nebenrollen-Spezialist gewesen zu sein.

iron


Beiträge: 2.013

02.04.2016 08:08
#783 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Dass Ludwig Münchner war, das war mir nicht gleich bewusst (natürlich "RAUMSCHIFF ENTERPRISE" mit bekannten Münchner Stimmen und wurde in München barbeitet!) Bei Ackva war ich mir immerhin darüber noch im Klaren...
Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, war K.E. Ludwig manchmal sogar in Berlin.


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.700

02.04.2016 08:19
#784 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Aber eigentlich nur als Regisseur (wobei er dann kleine Röllchen übernahm) - "S.O.B." war eine absolute Ausnahme.

Gruß
Stefan

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.700

20.04.2016 22:56
#785 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Lange Zeit wurde ja über eine DEFA-Synchronisation des Marais-Klassikers „Der Graf von Monte Christo“ spekuliert – so hätte sie für mich ausgesehen.

Edmond Dantes        Jean Marais           Otto Mellies
Mercedes Herrara Lia Amanda Gisela Büttner
Caderousse Daniel Ivernel Helmut Müller-Lankow
Jacopo Folco Lulli Gerd Ehlers
Gerard de Villefort Jacques Castelot Horst Drinda
Fernand Mondego Roger Pigaut Fred Düren
Noirtier Noel Roquevert Willi Narloch
Bertuccio Paolo Stoppa Martin Flörchinger
Abbe Faria Gualtiero Tumiati Raimund Schelcher
Louis XVIII. Jean Temerson Hans W. Hamacher
Renee de Villefort France Asselin Inge Keller
Juwelier Joannes Louis Seigner Fritz Diez
Dantes' Vater Lucien Blondeau Johannes Arpe
Reeder Morel André Brunot Ivan Malré
Bruno Daniel Cauchy Ulrich Thein
Albert de Morcerf Jean-Pierre Mocky Peter Groeger
Gerichtspräsident Marcel Journet Werner Schulz-Wittan
Haydee Cristina Grado Monika Lennartz
Gruß
Stefan

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.250

03.05.2016 00:02
#786 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

"Mein Name ist Nobody" kam im November 1978 schließlich auch im DDR-Kino. Wenn es eine eigene gegeben hätte, vielleicht so...


Nobody (Terence Hill) Wolfgang Ostberg
Jack Beauregard (Henry Fonda) Heinz-Dieter Knaup
Sullivan (Jean Martin) Fred Alexander
Sheriff (Piero Lulli) Helmut Müller-Lankow
Anführer d. wilden Horde (Geoffrey Lewis) Hansjürgen Hürrig
Bandit (R.G. Armstrong) Achim Petry
"Locke" (Marc Mazza) Dietmar Obst
"Mausezähnchen" (Neil Summers) Klaus Bergatt
"Opa" (Ulrich Müller) Siegfried Seibt
Red (Leo Gordon) Wolfgang Dehler

Bei Hill wäre Kurt Kachlicki eigentlich mein Wunschkandidat gewesen und bei Fonda Norbert Christian. Aber die sind zum Zeitpunkt beide schon verstorben.


Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.250

07.05.2016 00:19
#787 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

"Django" lief zwar nie in der DDR. Aber irgendwie bin ich durch "Der weite Ritt der gelben Rose" auf eine alternative DDR-Synchro gekommen. Florin Piersic verkörpert dort einen Part, der in manchen Kreisen als "rumänischer Django" bezeichnet wird und wurde von Dieter Bellmann gesprochen. Ergo hätte er vielleicht auch ganz gut auf Franco Nero gepasst. Wobei ich insgesamt Arno Wyzniewski bevorzuge, den kann ich mir als "Django" allerdings gar nicht vorstellen.


Django (Franco Nero) Dieter Bellmann
General Hugo Rodriguez (José Bódalo) Horst Kempe
Maria (Loredana Nusciak) Astrid Bless
Nathaniele (Angel Alvarez) Hinrich Köhn
Jonathan (Gino Pernice) Friedhelm Eberle
Major Jackson (Eduardo Fajardo) Walter Niklaus

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.700

24.05.2016 10:08
#788 RE:   Zitat · antworten

Eine Wiederaufführung von "Rififi" in den 60ern im Atlas-Verleih, dann auch ungekürzt und neu synchronisiert, wäre doch gar nicht so unwahrscheinlich gewesen - im Gegenteil, es ist eher verwunderlich, dass es nicht dazu gekommen ist. Eine Neufassung der Berliner Synchron hätte ich mir so vorstellen können:


Tony Jean Servais Hans W. Hamacher
Jo Carl Moehner Rainer Brandt
Mario Robert Manuel Michael Chevalier
Cesar Jules Dassin Gerd Martienzen
Louise Janine Darcey Sigrid Lagemann
Pierre Marcel Lupovici Arnold Marquis
Mado Marie Subouret Gisela Reissmann
Remi Robert Hossein Gert Günther Hoffmann

Gruß
Stefan

iron


Beiträge: 2.013

02.07.2016 20:21
#789 RE:   Zitat · antworten

"Bonanza" in München:

Lorne Greene (Ben Cartwright): Wolf Ackva Außerdem hätte ich auf seinem Gesicht Harry Kalenberg reizvoll gefunden, den ich im Gegensatz zur Hamburger und Berliner Originalsynchro als zweite Stimme besetzt hätte.

Dan Blocker (Hoss Cartwright): Hier ist mir gleich Hartmut Neugebauer eingefallen (so ab Ende der 70er) und auch Wolfgang Hess wäre wohl wahrscheinlich/nahe liegend gewesen, aber nur möglichst ohne Bud Spencer-Charge.

Pernell Roberts (Adam Cartwright): ich hätte Erik Schumannschon lange vor "Trapper John" interessant gefunden und als "Zweitstimme" Hartmut Reck.

Michael Landon) ("Little Joe" Cartwright): Joachim Ansorge (hat afaik. in "Unsere kleine Farm" nicht schlecht mit ihm harmoniert, die erste Synchronphase hätte ich mit ihm schon gegen Mitte der 60er-Jahre angesetzt), sowie Sigmar Solbach, den ich mir auf dem jungen ML sehr gut vorstellen kann und ab seiner "Münchner Zeit" dann Randolf Kronberg.

Vielleicht könnt ihr mir noch bessere/zusätzliche Alternativ-Vorschläge nennen:)?

EDIT: Stefan, vor Kurzem habe ich deine Vorschläge zu BONANZA auf seite 4 (vor schon seieben Jahren) entdeckt und bin so draufgekommen (oder dran erinnert worden) dass wir bei Lorne Greene auf den selben gedanken mit wolf Ackva gekommen sind.
"Hop Sing" hatte ich ganz vergessen (siehe dort);)! Erich Ebert wäre sicher eine tolle Möglichkeit gewesen,
wahrscheinlich auch Michael Habeck, der oft als Münchner Pendant zu Duwner "gehandelt" wird.


Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.700

04.07.2016 18:55
#790 RE:   Zitat · antworten

Bei den vielen Neusynchros italienischer Billigstreifen im DDR-Fernsehen ist es eigentlich erstaunlich, dass "Sieben Gladiatoren" in der Westsynchro gezeigt wurde (zumal im MGM-Verleih - da wurden ja auch nicht alle Synchros übernommen).
Für eine DDR-TV-Synchro habe ich mir eine Liste überlegt, die ein wenig gegen die üblichen Klischees geht:

Dario              Richard Harrison             Thomas Wolff
Hiarba Gerard Tichy Gunter Schoss
Aglaia Loredana Nusziak Hanna Bechstedt
Panurgo Livio Lorenzon Helmut Müller-Lankow
Milone Edoardo Toniolo Klaus Glowalla
Xeno José Marco Alfred Struwe
Flaccus Barta Barri Wolfgang Dehler
Licia Franca Badeschi Juliane Koren
Livius Enrique Lavila Frank Lienert
Vargas Nazzareno Zamperla Rainer Büttner
Macrobius Antonio Molina Volkmar Kleinert
Mados Antonio Rubio Hans-Peter Reinecke
Imperator ? Rolf Mey-Dahl
Nicos ? Werner Ehrlicher

Gruß
Stefan


Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.250

11.07.2016 21:41
#791 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

"Die Profis" hat eine sehr ansprechende Synchronisation, aber für recht unwahrscheinlichen Fall, dass diese teils harte Serie in der DDR mit eigener Synchro gelaufen wäre.

                                                            Berlin                         Leipzig
George Cowley (Gordon Jackson) Eberhard Mellies Walter Niklaus
Raymond Doyle (Martin Shaw) Carl-Hermann Risse Gottfried Richter
William Bodie (Lewis Collins) Hans Oldenbürger Hasso Billerbeck
Regie: Margot Seltmann Michael Englberger

Stefan der DEFA-Fan


Beiträge: 9.700

11.07.2016 22:07
#792 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Sieht zwar sehr interessant aus, aber das hätte ich mir nun wirklich nicht vorstellen können (die Ausstrahlung meine ich).

1966 lief erstaunlich schnell "Das große Rennen rund um die Welt" in den DDR-Kinos. Eine hypothetische DEFA-Synchronisation (die natürlich aufgrund der exzellenten Ultra-Fassung nicht nötig war):


Prof. Fate / Prinz Friedrich Jack Lemmon Walter Niklaus
Der Große Leslie Tony Curtis Rolf Römer
Maggie Dubois Natalie Wood Jutta Hoffmann
Max Peter Falk Erhard Köster
Hezekiah Keenan Wynn Norbert Christian
Henry Goodbody Arthur Connell Walter Richter-Reinick
Hester Goodbody Vivian Vance Else Wolz
Frisbee Marvin Kaplan Peter Kiwitt
Rolf von Stuppe Ross Martin Klaus Piontek
General Kuhster George Macready Robert Trösch
Texas Jack Larry Storch Rolf Ludwig

Niklaus in Berlin wäre zwar zu dieser Zeit eher unwahrscheinlich, aber unter Regisseur Thomas Ruttmann nicht ganz so abwegig.

Gruß
Stefan

Silenzio
Listenpfleger

Beiträge: 14.250

11.07.2016 22:18
#793 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Niklaus für Lemmon hätte hier sicherlich gut gepasst. Im tatsächlichen Fall "Noch mehr Ärger mit Jack" (1992) war das ja eher nicht der Fall.


berti


Beiträge: 14.072

15.07.2016 10:03
#794 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Zitat von Mein Name ist Hase im Beitrag #608
Leider wurde der ausgezeichnete Zwei- bzw. Dreiteiler "Count Dracula" mit Louis Jourdan in der Titelrolle nie deutsch synchronisiert. Wenn der Film Ende der 70er wie einige andere britische Filme aus dieser Zeit in Hamburg synchronisiert worden wäre, hätte die Sprecherliste z. B. so aussehen können:

DRACULA
(Count Dracula)

Erst-Verleih: BBC
Erstausstrahlung: 22.12.1977
Drehbuch: Gerald Savory
Regie: Philip Saville

Erst-Verleih (BRD): ZDF
Deutsche Erstausstrahlung: 1978 (in 2 Teilen)
Deutsche Bearbeitung: Studio Hamburg Atelierbetriebsgesellschaft mbH
Deutsches Buch und Dialogregie: Eberhard Storeck

Graf Dracula	                (Louis Jourdan)	        Paul Edwin Roth
Abraham van Helsing (Frank Finlay) Friedrich Schoenfelder
Lucy Westenra (Susan Penhaligon) Karin Eckhold
Mina Westenra (Judi Bowker) Heidi Schaffrath
Renfield (Jack Shepherd) Joachim Richert
Dr. John Seward (Mark Burns) Horst Stark
Jonathan Harker (Bosco Hogan) Uwe Friedrichsen
Quincey P. Holmwood (Richard Barnes) Peter Kirchberger
Mrs. Westenra (Ann Queensberry) Karin Lieneweg
Swales (George Malpas) Friedrich Schütter
Mr. Hawkins (Michael Macowan) Manfred Steffen
Bärtiger in der Kutsche (Bruce Wightman) Gottfried Kramer
Junger Mann in der Kutsche (O.T.) Eberhard Storeck
Frau in der Kutsche (Izabella Tenezynska) Gisela Trowe


Nachdem ich diese Verfilmung vor einiger Zeit ebenfalls gesehen habe, wundert es mich noch mehr, dass sie es nie ins deutsche Fernsehen schaffte. Gedanken über eine TV-Synchro habe ich mir auch gemacht, und zwar aus den Jahren 1979/80, als sowohl Werner Herzogs "Nosferatu" als auch der Film mit Frank Langella herauskamen und das Thema "aktuell" gewesen wäre. Allerdings bin ich von Berlin als Standort ausgegangen, weil ich mich im dortigen Sprecherpool noch an ehesten auskenne.
Beginnen wir bei der Titelrolle: Paul-Edwin Roth wäre sicher interessant gewesen, scheint aber zu dieser Zeit praktisch nur noch in Hamburg gearbeitet zu haben.
Mein persönlicher Favorit wäre Helmo Kindermann. Warum? Einmal wegen der Dinge, die fortinbras vor einigen Jahren über ihn als Dracula-Stimme geschrieben hat:
"Helmo Kindermann-mein Favorit unter den Dracula-Stimmen generell. Dunkel, konsequent, gebieterisch, aristokratisch höflich und unbedingt gefährlich, aber auf seltsame Art auch schmeichelnd. Stimmlich kommt er für mich Stoker sehr nahe, denn er vereint "Geschichte" mit Finsternis."
Alles das wäre auch für Jourdans Interpretation goldrichtig gewesen. Hinzu kommt noch etwas: Viele werden es sicher anders empfinden, aber in bestimmten (ich betone: "bestimmten"!) Stimmlagen ähnelten sich Norbert Langer und Helmo Kindermanns Diktion aus meiner Sicht sehr, wenn der eine "härter" und "schneidender" klang und der andere etwas "sanfter" sprach. Langer war die damals "aktuelle" Dracula-Stimme, Kindermann wiederum war in allen (damals) drei Synchron-Metropolen aktiv.
Meine zweite Walt wäre Erik Schumann gewesen, da mir durch den intensiven Kontakt mit dem Originalton wieder bewusst wurde, wie nahe Schumann an Jourdans Diktion war. "Octupussy" wäre natürlich erst ein paar Jahre nach der hypothetischen Synchro gewesen, aber Schumann sprach Jourdan (laut Arne) 1981 in einer Berliner Synchro, außerdem pendelte er lange zwischen Berlin und München.
Frank Finlay hatte nie einen Stammsprecher, hinzu kommt noch, dass er in diesem Film viel älter wirkt, als er damals war. Man wäre hier also absolut frei gewesen und hätte nach Rolle besetzen können. Friedrich W. Bauschulte wäre sehr klischeehaft gewesen, ansonsten dachte ich an Jochen Schröder, der einerseits "akademisch", andererseits aber auch "zupackend" genug für diese Interpretation der Figur geklungen hätte. Oder vielleicht Holger Hagen, der immer mal wieder in Berlin zu Gast war? Dann allerdings nicht mit Erik Schumann als Gegenspieler, da die beiden sich zeitweise sehr ähnelten und das bei der direkten Konfrontation im Dialog (eine der wenigen Szenen, die so nicht bei Bram Stoker vorkommen) komisch gewirkt hätte.
Bei Bosco Hogans Jonathan Harker wäre Hans-Georg Panczak (damals gerade noch in Berlin) mein Wunschkandidat gewesen, bei Mark Burns Claus Jurichs, vielleicht auch Randolf Kronberg (siehe Panczak), Richard Barnes hätte Wolfgang Pampel gut zu Gesicht gestanden. Wie wäre es mit Uwe Paulsen als Renfield und Eric Vaessen als Mr. Hawkins? Bei Judi Bowker dachte ich an Joseline Gassen, bei Susan Penhaligon an Susanna Bonaséwicz.
Wer hätte hier Buch und Regie machen können? Vielleicht Horst Balzer? Das jetzt nicht, weil er viele Jahre später mit einer anderen Verfilmung des Stoffes tatsächlich zu tun hatte, sondern weil er um 1980 im TV-Auftrag die hochkarätig besetzte Synchro von "Der Schrecken der Medusa" erstellte.


Mein Name ist Hase


Beiträge: 885

16.07.2016 22:36
#795 RE: Alternativ-Synchros Zitat · antworten

Sehr interessante Vorschläge! Besonders Susanna Bonaséwicz und Joseline Gassen, aber auch Helmo Kindermann, Randolf Kronberg und sowohl Bauschulte (Klischeehaftigkeit hin oder her - das hätte ich zu gern gehört, wobei natürlich auch Schoenfelder, der mein absoluter Favorit bleibt, auch in Berlin eine Option gewesen wäre) als auch Hagen finde ich sehr reizvoll.

Jochen Schröder könnte zwar sicher durchaus „akademisch“ und „zupackend“ genug für Finlays Rolle klingen, würde aber meiner Auffassung nach die Liebenswürdigkeit, die er z. B. zu Beginn des zweiten Teils bei der Begegnung mit Lucy an den Tag legt, nicht unbedingt rüberbringen. Panczak ist eine sehr gute Idee! Auf den bin ich gar nicht gekommen, dabei kommt er auch Hogans Originalstimme ziemlich nahe. Uwe Paulsen finde ich interessant. Der hat zwar kaum Ähnlichkeit mit der Stimme des Originaldarstellers, hätte aber bestimmt trotzdem gut funktioniert und den Wahnsinn gut rübergebracht.

Zu Schumann und Pampel kann ich leider nichts sagen - Schumann kenne ich nur in ganz jung und Pampel habe ich gar nicht im Ohr.

1977 wäre Roth in Berlin allerdings durchaus noch möglich gewesen: Arne listet hier zwei Rollen.

Studio wäre dann bei Horst Balzer wohl die BSG geworden.

Gruß
Hase


„Nun möchte ich nur wissen, warum die junge Frau an die Schienen gefesselt wird. Sie wird die Lokomotive kaputtmachen!“

Werner Peters in „Mit Schirm, Charme und Melone“

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