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Dieses Thema hat 277 Antworten
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 Allgemeines
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Nyan-Kun


Beiträge: 4.521

17.01.2020 19:47
#271 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Finde den Ausschnitt auch unglaublich steif. Ein Asterix Hörspiel stelle ich mir eigentlich etwas lockerer und verspielter vor, aber das da klang eher so als würde das ganze von humorlosen Anzugträgern mit Zylinder auf'm Kopf vertont werden, die versuchen eine Komödie aufzuführen und dabei noch steifer wirken als sie es eigentlich schon sind. Sogar der sonst so Comedy erprobte Lutz Mackensy klingt da irgendwie etwas steif und gekünstelt.


berti


Beiträge: 16.473

17.01.2020 22:06
#272 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Man darf allerdings nicht vergessen, dass in dieser Episode das absurde Theater parodiert wird und es sich bei den Figuren (im Unterschied zu den Sprechern!) um Schmierenkomödianten handelt.

Lammers


Beiträge: 3.889

19.01.2020 20:00
#273 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Zitat von berti im Beitrag #272
Man darf allerdings nicht vergessen, dass in dieser Episode das absurde Theater parodiert wird und es sich bei den Figuren (im Unterschied zu den Sprechern!) um Schmierenkomödianten handelt.


So wie auch die ganzen damals neuen, intellektuellen Theatermacher (national wie international), die hinter jedem Satz eine gesellschaftliche Aussage darzustellen versuchten. Obelix ist das ja, wenn auch spontan, richtig gut gelungen.

berti


Beiträge: 16.473

06.06.2020 16:17
#274 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Gisela Trowe hatte eine recht volle Stimme. In "Die drei Fragezeichen und die Perlenvögel" spricht sie dagegen zugleich piepsig und säuselnd, weshalb ich sie (ohne Blick in die Liste) vielleicht nicht erkannt hätte. So zierlich habe ich sie jedenfalls noch nie zuvor gehört.

MrTwelve



Beiträge: 641

24.12.2020 18:43
#275 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Kürzlich gesehen: Gert-Günther Hoffmann für Mel Brooks als Professor Krassman.
Allein die Besetzung von GGH für Brooks ist ja schon kurios, aber die Rolle des verrückten, überdrehten Wissenschaftlers ist etwas ganz anderes, als man sonst von ihm kennt.
Er klingt auch teils etwas anders: Im Thread zum Film (Muppet Movie (USA 1979)) wurde erwähnt, dass er teilweise wie Rainer Brandt kling (Sample ist auch da), ich finde, manchmal klingt es sogar ein bisschen, als wolle er Herbert Weicker (!) nachmachen.

berti


Beiträge: 16.473

10.03.2021 11:20
#276 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Vor Jahren schrieb Stefan in einem anderen Thread das:

"Eric Vaessen kennt man heute vor allem als Stimme für gewitzte, leise alte Herren. Wie verblüffend ist es, ihn in "Ein König in New York" für Sidney James zu hören: laut, polternd, kratzig ("Okay König, Sie sind der Chef!") Das war schon damals (1976) eine unerwartete Besetzung (und setzte sich ein Jahr später mit F.W. Bauschulte fort, dessen meist warme Stimme man auch nicht auf Schnodderkomiker James erwarten würde - und es passte perfekt)."

Dem hätte ich nichts hinzuzufügen; abgesehen davon, dass dieses Beispiel auch gut hierher passt.


CrimeFan



Beiträge: 4.051

19.03.2022 21:33
#277 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Peter Reinhardt in der Sächsische Synchro von "Asterix der Gallier", hätte ich im Traum nicht erkannt. Die Stimmlage hat er wohl selten Verwendet oder vielleicht lag es doch am Dialekt.

berti


Beiträge: 16.473

04.05.2022 11:34
#278 RE: Synchronstimmen, die man eigentlich ganz anders kennt Zitat · antworten

Georg Thomalla wurde in Klamotten bekanntlich verheizt, seine Fähigkeit zu subtilerer Komik konnte er in erster Linie in Synchros unter Beweis stellen, teilweise auch auf der Bühne.
Aber für Jesse White in "Mein Freund Harvey" wirkt er absolut ungewohnt: jenseits seiner "leichten" und "quirligen" Art klingt er für den groben und etwas beschränkten Krankenpfleger sehr bodenständig und droht teilweise sogar Gewalt an, was man ihm absolut abnimmt. In der etwa um diesen Zeitraum entstandenen Erstsynchro von Disneys "Pinocchio" scheint er Stromboli mit ähnlich "schwerer Zunge" angelegt zu haben, wenn man sich an den bei Edigrieg hochgeladenen Beispielen orientiert.

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